21 (2007) - Poster
21 (2007) - Poster
Beobachten
Anmelden oder registrieren, um deine eigenen Listen hier zu sehen.

21

Originaltitel: 21

Von mit ,
Genre: Thriller, Drama | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Sony Pictures
Freigegeben ab 12 Jahren12- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Der Mathematikstudent Ben Campbell (Jim Sturgess) ist hochintelligent, den Unterricht am renommierten Massachusetts Institute of Technology absolviert er mit Leichtigkeit. Nebenbei arbeitet er mit seinem besten Freund Miles (Josh Gad) an einem gemeinsamen Projekt für einen Forschungswettbewerb. Sein großer Traum ist jedoch ein Medizinstudium in Harvard; doch das würde alles in allem stolze 300.000 Dollar kosten – ohne Stipendium nicht zu finanzieren. So ist es letztendlich die Aussicht auf das große Geld, die ihn dazu bringt, ein Angebot seines Professors Micky Rosa (Kevin Spacey) anzunehmen. Der Mathematiker sucht begabte Studenten für ein „Blackjack Team“: er trainiert seine Schützlinge im Kartenzählen und bringt ihnen ein System bei, eine mathematische Formel, die sie in die Lage versetzt, das Kartenspiel mit hoher Wahrscheinlichkeit zu gewinnen – und jedes Casino zu schlagen. Nach Wochen der Vorbereitung ist es soweit: zusammen mit seinem Professor und vier Kommilitonen – darunter die hübsche Jill Taylor (Kate Bosworth), auf die Ben ein Auge geworfen hat – besteigt er den Flieger, dicke Geldbündel im Gepäck. Das Ziel ist Las Vegas. Ben gerät in eine Welt, die er vorher nicht kannte. Eine Welt, die eine magische Faszination auf ihn ausübt.

Bilder zum Film

Filmkritik

Vegas, Baby! Vegas! Alles ein Stück größer, gigantische Hotels und Casinos, die wie Monumente des American Way of Life aus der unwirtlichen Wüstenlandschaft ragen, die Straßen breiter als andernorts, die Nächte heller, bunte Neonlichter, Glamour, Musik und schöne Menschen. Und dagegen Boston, das gediegene Neuengland, die Eliteschulen MIT und Harvard, Zentrum der Vernunft und des Wissens. Von diesem Gegensatz lebt der neue Film von Regisseur Robert Luketic – unter anderem. weiterlesen ▼

„21“ ist wirklich gelungenes Kino. Er spricht das Auge an (was Filme immer tun sollten), das Herz (Hollywood eben), aber auch das Gehirn: „21“ regt zum Mitdenken an, und zum Nachdenken.

Verblüffend ist, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Ganz egal, wie viel im Rahmen der künstlerischen Freiheit dazugedichtet oder aufgeblasen wurde, die Story ist außergewöhnlich und mitreißend – nicht die schlechteste Voraussetzung für einen guten Film.

Hinzu kommt ein hervorragendes Ensemble, allen voran der junge Hauptdarsteller Jim Sturgess, der zuletzt im Hippie-Musical „Across the Universe“ sowie in „Die Schwester der Königin“ an der Seite von Natalie Portman und Scarlett Johansson überzeugte. Absolut glaubwürdig, wie er die Verwandlung vom schüchternen, fleißigen Mathe-Nerd zum abgebrühten Vegas-Zocker darstellt. Und absolut sympathisch noch dazu.
Überhaupt mag man die Figuren, begleitet sie gerne durch das nächtliche Las Vegas und durch ihren Alltag am MIT, wartet gespannt, wie sich die nicht immer einfachen Beziehungen zwischen ihnen entwickeln, wünscht sich einen Lehrer, wie ihn Kevin Spacey gewohnt grandios spielt. Selbst für den Casion-Sicherheitsberater Cole Williams, den Antagonisten, der den Kartenzählern von der Ostküste nur zu gerne einen Strich durch die lukrative Rechnung machen würde, bringt man zumindest Verständnis auf – nicht zuletzt, weil ein bärtiger Laurence Fishburne der Rolle eine beachtliche Ernsthaftigkeit und fast schon etwas Melancholisches verleiht.

Auch die Drehorte können sich sehen lassen. Die Kamera von Russell Carpenter fängt gekonnt das jeweilige Ambiente zweier Orte in Amerika ein, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zum einen das winterliche, nüchterne Boston und die ehrfurchtgebietenden Bauten der Elite-Uni Harvard, gewidmet den großen Denkern wie Newton oder Darwin. Zum anderen den Las Vegas Boulevard, „The Strip“, einzig dem Hedonismus und dem Mammon gewidmet. Die schillernden Casinos, etwa die Pyramide des Luxor, das MGM Grand, das Bellagio, das Excalibur oder das Hard Rock Hotel bieten eine angemessene Bühne für einen wunderbaren Film.

Und wie gesagt, „21“ regt auch zum nachdenken an. Worüber, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Einfach reingehen, es lohnt sich.


Fazit: Kurzweilig, intelligent, sympathisch und voller glamouröser Bilder – diesen Film sollte man auf keinen Fall verpassen.

ausblenden ▲

DVDs & Blu-rays zum Film

Medien-Kritiken

21 - (2007) - Blu-ray - Cover

21 (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 19.09.2008

Bild 9.0
Ton 8.0
Features 6.0
Medien-Bewertung 7.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Spannendes Drama in einer technisch guten Umsetzung, einem überrschenden Soundmix und ein paar netten Extras.mehr...

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

Kinocharts: "Die Welle" und "21" führen die Top Ten an

  • Filme
  • Sa, 13.10.2012
  • Kommentare

Die Top Ten der CineStar Kinocharts In den CineStar Kinocharts tauschen die ersten drei Plätze sich untereinander aus: "Die Welle" führt in dieser Woche die Charts an, gefolgt von der US-Komödie "Daddy ohne Plan" und dem Thriller "Jumper"…mehr...

Jim Sturgess in Blackjack-Drama

  • Filme
  • Sa, 13.10.2012
  • Kommentare

In dem Casino-Drama nach einer wahren Begebenheit, "21", spielt Jim Sturgess ("Mouth to Mouth") und Masi Oka (TV-Serie "Heroes") verhandelt über eine Rolle…mehr...

User-Kritiken

Bitte warten... Maske wird geladen...

User-Wertung 8.0

„21“ hat mir gefallen. Ein sehr unterhaltsamer Film, ich kann jedem empfehlen, sich den Film mal anzusehen

Kate Bosworth ist sehr gut in diesem Film, sie spielt überzeugend.

Kevin Spacey soll man unbedingt erwähnen, er ist wirklich Klasse.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, vorgestellt im Buch "Beat The Dealer" von Edward O. Thorp. Über das Buch: http://www.gluecksspielschule.de/buchempfehlungen/

Kommentare

Bitte warten... Maske wird geladen...

Zitat von chill Phil:
da ich mir den Film auch noch mal angesehen habe, sich meine Mathematik Kenntnisse allerdings in Grenzen halten, habe ich doch mal eine Frage zum Anfang:

-3 Tore, hinter 2 Toren ist eine Ziege hinterm 3. ein Auto
-Er wählt mit 33,3% Chance (auf das Auto) das Tor 1
-Tor 3 wird geöffnet, mit einer Ziege dahinter
-jetzt entscheidet er sich aber für Tor 2, da jetzt die Chance, dass dahinter das Auto ist, auf 66,6% gestiegen ist

kann mir einer in verständlichen Worten erklären warum das so ist?
und die Chance nicht auf 50% geht?


Guckst du hier...

Wikipedia: Das Ziegenproblem

da ich mir den Film auch noch mal angesehen habe, sich meine Mathematik Kenntnisse allerdings in Grenzen halten, habe ich doch mal eine Frage zum Anfang:

-3 Tore, hinter 2 Toren ist eine Ziege hinterm 3. ein Auto
-Er wählt mit 33,3% Chance (auf das Auto) das Tor 1
-Tor 3 wird geöffnet, mit einer Ziege dahinter
-jetzt entscheidet er sich aber für Tor 2, da jetzt die Chance, dass dahinter das Auto ist, auf 66,6% gestiegen ist

kann mir einer in verständlichen Worten erklären warum das so ist?
und die Chance nicht auf 50% geht?

Zur Mobil-Version der Website