Act of Valor (2012) - Poster
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Act of Valor

Originaltitel: Act of Valor

Von , mit ,
Genre: Thriller, Action | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Universum Film
Freigegeben ab 16 Jahren16- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Ein Team der amerikanischen Elitesoldaten Navy Seals wird zu einem Einsatz im Dschungel von Costa Rica abkommandiert. Dorthin wurde eine CIA-Agentin entführt, die über die Beziehungen des internationalen Drogenbarons Christo zu einem Terroristen namens Abu Shabal ermittelte. Lieutenant Commander Rorke und seinen Navy Seals gelingt es, die gefolterte Frau zu befreien. Die Soldaten werden nun auf verschiedenen Kontinenten aktiv: In Somalia beobachten sie, wie Abu Shabal mit einer Gruppe Philippinos und einer Ladung unbekannten Inhalts an Bord eines Flugzeugs geht. Auf einer Yacht im Pazifik nehmen sie Christo fest und erfahren, dass Abu Shabal Selbstmordattentäter in die USA schleusen will. Sie werden Westen mit einem neuartigen Sprengstoff tragen, der von Metalldetektoren nicht erkannt wird. Den Navy Seals bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Attentäter in einem Tunnelsystem an der mexikanisch-amerikanischen Grenze abzufangen.

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Bilder zum Film

Filmkritik

Der Actionfilm "Act of Valor" porträtiert ein Team der amerikanischen Elitetruppe Navy Seals im globalen Einsatz. Überall, wo es brennt, wo Terroristen zum Sturm auf Amerika rüsten, setzen die Mitglieder der Spezialeinheit in hochgefährlichen Missionen ihr Leben aufs Spiel. Der Actionfilm ist somit auch ein Kriegsfilm, es wird mit modernster Ausrüstung attackiert und geschossen, bis Erfolg vermeldet werden kann. Den Regisseuren Mike McCoy und Scott Waugh, die beide ihr Kinofilmdebüt geben, geht es aber auch um die Schilderung der Kameradschaft und der Werte, die bei dieser Sondereinheit anzutreffen sind. Um möglichst authentisch zu wirken, haben die Regisseure die militärischen Rollen mit echten Navy Seals besetzt. weiterlesen ▼

Die Soldaten bestimmten nicht nur den konkreten Ablauf der für den Film geplanten Einsätze dank ihrer größeren Erfahrung weitgehend selbst, sondern formulierten auch oft die Dialoge um, damit sie authentischer klängen. Das ist sicher der wesentliche Grund, weshalb das Schauspiel der Navy Seals, wie auch ihr Umgang miteinander, entsetzlich hölzern und aufgesetzt wirkt. So gibt man sich entweder, wenn man zu makellos vor der Kamera aussehen will, um noch natürlich zu sein, oder wenn man von Vorgesetzten gedrängt wird, auf diesem Weg für die Truppe zu werben. Wenn Rorke sich vor dem Einsatz von seiner schwangeren Frau verabschiedet, oder wenn er mit seinem besten Freund Dave, der im Team einen niedrigeren Rang hat und somit seine Befehle ausführen muss, so etwas wie einen Scherz zu machen versucht, dann ist er noch mal eine Spur unglaubwürdiger als der bravste, aufrechteste Held in Uniform, den das Hollywoodkino kennt. Einmal sagt einer von ihnen über den im Gefecht verletzten Mikey: Er wird sein Auge verlieren, aber er steckt das weg.

Während also die Dialoge und alles, was mit Liebe zur Heimat und zur Familie, mit Freundschaft und Zusammenhalt in der Truppe zu tun hat, fast schon rührend wirken in ihrer Einfalt, haben die Einsätze mehr zu bieten. Vor allem der erste im Dschungel von Costa Rica ist spannend, vereint militärische Leistungsschau mit Guerillataktik und nimmt einen unvorhersehbaren Verlauf. Zunächst landen die Männer als Fallschirmspringer in der Dunkelheit auf einer Wiese, man hört die Tiere des Dschungels und sieht die eine oder andere Spinne. Mit Handzeichen verständigen sie sich stumm und pirschen sich voran, tauchen wie Flusspferde unter Wasser, um direkt hinter der Wache des feindlichen Lagers aufzutauchen.

Es wird geballert, oft direkt auf den Kopf des Feindes gezielt. Per Funk erfahren die Befreier der gefolterten Geisel, wo die Verstärkung ist, die per Hubschrauber mit Booten und schwerem Geschütz auf dem Fluss abgesetzt wurde. Es gibt eine wilde Verfolgungsjagd, bei der es für die Soldaten ziemlich eng wird. Insgesamt reichen die einzelnen, oft nur kurz gezeigten Schauplätze dieser Geschichte von den USA, den Philippinen und der Ukraine über Afrika, den Pazifik, Mittelamerika bis nach Mexiko.

Am Ende ist ein Kleinkind im Bild, dessen Vater sein Leben für die Kameraden der Navy Seals im Kampf opferte. Er ließ es sich nicht nehmen, dem Sohn ein paar Worte des indianischen Häuptlings Tecumseh brieflich zu hinterlassen, die mit der Aufforderung enden: "Singe dein Todeslied und stirb wie ein Held, der heimkehrt." Da hofft man dann doch, dass das Kind später seine Einwände erheben möge. Außerdem war Tecumseh kein Freund des amerikanischen Militärs, was soll das also?


Fazit: In dem Actionfilm "Act of Valor" spielen Soldaten der US Navy Seals sich selbst: trotz spannender und authentisch wirkender Kampfeinsätze filmisch ein zweifelhaftes Vergnügen.

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DVDs & Blu-rays zum Film

Medien-Kritiken

Act of Valor - (2012) - Blu-ray - Cover

Act of Valor (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 16.11.2012

Bild 7.0
Ton 9.0
Features 6.0
Medien-Bewertung 7.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Der digital gedrehte Actionthriller "Act of Valor" bietet im Großen und Ganzen eine gelungene bildtechnische Umsetzung. Leider ziehen aber einzelne Kritikpunkte ein wenig die Bewertung herunter. Anders bei den vorhandenen Tonspuren. Diese schaffen es sehr realistisch und überaus räumlich die gesichtete Action akustisch ins Heimkino zu transportieren…mehr...

Besetzung & Stab

User-Kritiken

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Kommentare

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Gestern in der Sneak-Preview gesehen. Deutlich schlechter als erhofft. Dass das ganze kein Meisterwerk werden würde, war vorher klar, aber es handelt sich dabei wirklich um einen Militär-Fetisch-Porno. In dem Sinne, dass die gesamte Rahmenhandlung überflüssig, wenn nicht sogar störend ist und die Dialoge und "schauspielerischen" Leistungen absolut unterirdisch. Ja, die Aktschn ist nicht schlecht, wenn auch nicht so realistisch, wie man gerne tut

Das Militär hat für den Film Produktionswerte in zweistelliger Millionenhöhe zur Verfügung gestellt. Solche Technik gibt es sonst nur bei Michael Bay zu bestaunen!

Kleine Produktion ist wohl relativ relativ. Das Budget lag bei etwa 12 Millionen Dollar und der Großteil der Darsteller besteht aus Laien.

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