Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 (2011) - Poster
Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 (2011) - Poster
Beobachten
Anmelden oder registrieren, um deine eigenen Listen hier zu sehen.

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1

Originaltitel: The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1

Von mit ,
Genre: Familie, Fantasy, Romanze | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Concorde Filmverleih
Freigegeben ab 12 Jahren12- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Der vorletzte Teil der Twilight Saga beginnt mit einem langersehnten Großereignis. Edward (Robert Pattinson), der unsterbliche, im Sonnenlicht glitzernde Vampir, nimmt seine sterbliche Freundin Bella (Kristen Stewart) endlich zur Frau. Die Heirat ist mit diversen Bedingungen verknüpft, die im dritten Teil der Reihe eine Rolle spielten. Zunächst stand zur Diskussion, dass Bellas Wandel zum Vampir mit einer Hochzeit eingelöst werden soll, doch als die Beziehung der beiden fortschreitet, wird ihr klar, dass sie zunächst „richtige“ Flitterwochen mit ihm haben möchte, bevor sie unsterblich wird. Die Hochzeit findet auf dem Anwesen der Cullens statt, und obwohl es zahlreiche Zweifler gibt, fahren die Frischvermählten danach glücklich in die Flitterwochen. Edward entführt Bella nach Brasilien, zunächst nach Rio, dann auf eine Insel, die nach seiner Ziehmutter Esme benannt ist. Dort verbringen die beiden zwei traumhafte Wochen, doch dann stellt Bella fest, dass sie schwanger ist. Während sie beinahe sofort eine Verbindung zu dem Fötus aufbaut, plagen Edward die Sorgen, dass es sich bei dem heranwachsenden Kind um ein Monster handelt. Als Bella wieder zurück in Forks ist, geht es ihr zunehmend schlechter. Das Kind in ihr wächst rasend schnell heran und ganz offensichtlich ist ihr Körper nicht für diese Strapazen ausgerichtet. Während Edward sie zur Abtreibung überreden möchte, schlägt sich ausgerechnet Rosalie (Nikki Reed) auf Bellas Seite. Als Jacob (Taylor Lautner) von der unnatürlichen Schwangerschaft erfährt, eskaliert die Situation. Das Wolfspack unter dem Anführer Sam entschließt sich Bella mitsamt des potentiell gefährlichen Nachwuchses umzubringen. Doch diese Entscheidung kann und will Jacob nicht mittragen. Er bricht aus dem Pack heraus, und bald gesellen sich Seth und Leah Clearwater zu ihm, um ein eigenes Pack zu gründen. Sie gehen eine ungewöhnliche Koalition mit den Vampiren ein, auch auf die Gefahr, es sich mit ihren ehemaligen Stammeskollegen zu verscherzen. Als das Kind schließlich zur Welt kommt, überschlagen sich die Ereignisse und alle Protagonisten werden an den Rand ihrer Kräfte geführt.

Videos zum Film

Bilder zum Film

Filmkritik

Viel wurde gesagt und geschrieben über die Twilight Saga, die sich nun mit der Verfilmung des letzten Buches allmählich und unwiderstehlich dem Ende zuneigt. Man kann es dem Buch und den Filmen eigentlich nur zur Gute halten, dass sie bei den meisten Menschen zwar äußerst ambivalente, aber dennoch relativ starke Reaktionen hervor gerufen haben. weiterlesen ▼

Kaum eines der Bücher hat jedoch so eklatante Diskussionen ausgelöst, wie Breaking Dawn. Was denkt ein zwölfjähriges Mädchen, wenn Bella die blauen Flecken nach dem Sex mit Edwards Liebe zu ihr entschuldigt? Inwieweit wirft es die Frauenbewegung um Jahre zurück, dass Bella konstant als passives kleines Mädchen dargestellt wird, die nun zudem noch als zähneknirschendes Muttertier entlarvt wird? Und beißt Edward die Gebärmutter tatsächlich mit seinen Zähnen durch?

Fragen über Fragen, auf die der Film nur unzureichend Antworten geben kann. Wie sollte er auch. Als Filmemacher darf man viel - die Geschichte eines Bestsellerromans sollte man aber lieber nicht komplett umschreiben, um daraus eine einigermaßen tragbare Story zu machen. Auch wenn das Original vor dramaturgischen Schwächen nur so strotzt.

Fragwürdig ist hingegen die Entscheidung aus dem zugegebenermaßen umfangreichen letzten Band zwei Teile zu machen. Denn der erste Teil wird der Erwartungshaltung nicht gerecht. Während er sich in der ersten Stunde quälend langsam durch die romantischen Ergüße der Liebenden hangelt, kommt erst so etwas wie Spannung auf, als die Wolfssippschaft den Vampiren den Kampf ansagt. Es ist wie auch schon im letzten Teil, Taylor Lautner, der als Sympathieträger fungiert. Seien wir doch mal ehrlich - die gequälten Gesichter von Robert Pattinson und Kristen Stewart will man doch nicht mehr sehen.

Ausgerechnet hier - wo die größste Liebesgeschichte seit Romeo & Julia suggeriert wird - sieht jeder so aus, als ob er großen Schmerzen leidet. Liebe scheint einherzugehen mit Qual, das ist das, was Stephenie Meyer uns lehrt. Das fängt mit den vielen gebrochenen Herzen an, die den Weg der Geschichte pflastern und endet in einer äußerst ungesunden Schwangerschaft und der blutdrünstigsten Geburt seit Inside.

Glücklicherweise hatten die Filmemacher den Mut Kristen Stewart während ihrer Schwangerschaft tatsächlich optisch an die Grenzen der Hässlichkeit zu treiben - die Schauspielerin wächst sichtlich an der Herausforderung. Robert Pattinson hingegen interpretiert die Rolle von Edward mit gewohnter Zitronenmiene.

Während die Zweiteilung bei Harry Potter noch Sinn machte, weil die Handlung genug für einen fünfstündigen Kinofilm hergab, darf man hier getrost von finanziellen Gründen ausgehen. Man darf hoffen, dass der zweite Teil mehr hergibt, denn hier herrscht die meiste Zeit gähnende Langeweile.


Fazit: Die Zweiteilung wäre nicht nötig gewesen, der Geschichte fehlt es an Fahrt und so etwas wie Spannung kommt erst nach einer Stunde auf.

ausblenden ▲

Im Kino ansehen

DVDs & Blu-rays zum Film

Medien-Kritiken

Die Twilight Saga - The Complete Collection: Biss in alle Ewigkeit - (2008) - (2009) - (2010) - (2011) - (2012) - Blu-ray - Cover

Die Twilight Saga - The Complete Collection: Biss in alle Ewigkeit (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 11.11.2013

Bild 9.0
Ton 8.0
Features 9.0
Medien-Bewertung 9.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Die "Die Twilight Saga - Biss in alle Ewigkeit"-Blu-ray-Box ist auf jeden Fall einen Kauf wert! An der Bild- sowie Tonqualität gibt es so gut wie nichts zu meckern und auch das Bonusmaterial ist mit einer Gesamtlaufzeit von über 14 Stunden sehr umfangreich und wirklich sehenswert…mehr...

Die Box beinhaltet folgende Filme:

Twilight - Biss zum Morgengrauen
New Moon - Biss zur Mittagsstunde
Eclipse - Biss zum Abendrot
Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1
Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 2

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 - (2011) - Extended Edition - Blu-ray - Cover

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 - Extended Edition (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 28.03.2013

Bild 8.0
Ton 7.0
Features 2.0
Medien-Bewertung 6.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Die Blu-ray-Veröffentlichung von “Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 – Extended Edition“ kann bild- und tontechnisch überzeugen. An der Bildqualität gibt es nicht viel zu meckern, denn das Bild punktet mit einer tollen Schärfe sowie Detailwiedergabe…mehr...

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 - (2011) - Fan Edition - DVD - Cover

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1 - Fan Edition (DVD)

Erscheinungsdatum: 29.03.2012

Bild 8.0
Ton 7.0
Features 8.0
Medien-Bewertung 8.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Die Doppel DVD des vierten Teils der "Twilight - Saga" kann technisch fast komplett überzeugen. Bild und Ton nutzen die Möglichkeiten des Mediums fast komplett aus. Auch das Bonusmaterial überzeugt uneingeschränkt. Für Fans der Saga ein klarer Kauftipp…mehr...

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

Finale der "Twilight"-Saga im März im Heimkino - News

Finale der "Twilight"-Saga im März im Heimkino

  • Filme
  • Mo, 21.01.2013
  • Kommentare

Ein letztes Mal Bella, Edward und Jacob: Im März 2013 wird das Finale der "Twilight"-Saga, "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 2", auf DVD und Blu-ray in den Handel kommen…mehr...

User-Kritiken

Bitte warten... Maske wird geladen...

Noch keine User-Kritiken vorhanden.

Kommentare

Bitte warten... Maske wird geladen...

Benutzer Brummel84

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde: Aber ich bin schwer begeistert vom Abschluss. Witzig, fantasievoll, actionreich, und das Ende fand ich sehr gelungen. Auch die abschließende Montage mit der Musik war ein toller Abschluss.

Das CGI Baby ist das einzige, was mir sauer aufgestoßen ist. Das erinnerte an die schlecht animierten Babies in Star Wars.

Benutzer Pyro 91

@executor

Bravo!:-RES

Benutzer executor

Der Artikel ist mal ziemlicher Mumpitz. Ich zitiere mich mal gerne aus den Antworten dazu:

Zitat:


So sexistisch wie sich das auch anhört, aber im Gespräch mit einigen weiblichen Fans habe ich den simplen Grund herausgefunden:

So wie Männer in Filmen einen Arnie oder Stallone geil finden, der einfach jeden über den Haufen knallt, super stark ist und vor Kugeln nicht in Deckung gehen muss, genauso sehr ist das weibliche Pendant der Wish-Fullfilling die romantische Superfantasy desjenigen, für den sie immer da sind, der sie auf Händen trägt (wortwörtlich), der für sie einen Krieg beginnt (und gewinnt) und der alles für sie tut

Zur Mobil-Version der Website