Conan (2011) - Poster
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Conan (3D)

Originaltitel: Conan the Barbarian

Von mit ,
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Freigegeben ab 18 Jahren18- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Einst wurde die Maske von Acheron, ein mächtiges magisches Artefakt, von den Barbaren Cimmeriens zerstört und damit ein großes Unheil von der Welt Hyboria abgewendet. Die Anführer der Clans versteckten die Bruchstücke der Maske in der Hoffnung, dass sie nie wieder zusammengefügt und damit ihre nekromantische Kraft erneut entfesselt würde. Jahrhunderte später ist der grausame Warlord Khalar Zym (Stephen Lang) auf der Suche nach dem Artefakt. Er ist davon überzeugt, dass es ihn zum Gott machen und seine ermordete Frau zu neuem Leben erwecken kann. Um es in die Hände zu bekommen, überzieht er Cimmerien mit Krieg, überfällt einen Clan nach dem nächsten und hinterlässt nur verbranntes Land. Als seine Horde das Dorf des jungen Conan (Leo Howard) erreicht, ist Khalar Zym seinem Ziel schon ganz nah. Dort, in der Obhut von Conans Vater Corin (Ron Perlman), vermutet er das letzte Bruchstück der Maske von Acheron. Conan muss mitansehen, wie sein Dorf brutal niedergemetzelt wird. Obwohl Corin auch unter Folter nicht bereit ist, das Versteck des letzten Teils der Maske von Acheron preiszugeben, wird Khalar Zym fündig. Er lässt den schwer verwundeten Corin in der brennenden Dorfschmiede zurück, an einen Kessel geschmolzenen Stahls gekettet. Sein Sohn versucht verzweifelt, eine zweite, bereits glühend heiße Kette festzuhalten, die den Kessel in der Waagerechten hält. Lässt der Junge los, stirbt sein Vater. Doch Corin weiß, dass andernfalls auch sein Sohn in dem Flammeninferno umkommen wird, und überzeugt ihn, zu fliehen. Wieder vergehen einige Jahre, Conan (Jason Momoa) reift zum Mann. Eines Tages trifft er erneut auf einen der Schergen Khalar Zyms und wittert die Chance, endlich Rache zu nehmen. Doch Khalar Zym ist inzwischen noch mächtiger geworden. Für seinen persönlichen Rachefeldzug muss Conan Ozeane überqueren und es mit ganzen Armeen aufnehmen. Als sein Weg den der jungen Nonne Tamara (Rachel Nichols) kreuzt, wird ihm langsam klar, dass es im Kampf gegen Khalar Zym um weit mehr geht, als um die Begleichung einer alten Rechnung.

Videos zum Film

Bilder zum Film

Filmkritik

Viel martialischer als die Neuauflage des Fantasy-Klassikers aus dem Jahr 1982 kann ein Film nicht beginnen: Conan wird während einer Schlacht geboren, von seinem Vater aus dem Leib seiner strebenden Mutter geschnitten. Damit macht Regisseur Marcus Nispel von der ersten Minute an deutlich, was den Zuschauer erwartet – nämlich ein von kompromissloser Härte geprägter Fantasyfilm. Da werden in schöner Regelmäßigkeit Körperteile abgetrennt und Schädel zertrümmert, und das Blut fließt literweise. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt allerdings wirklich gut gemachte Action zu sehen, auch wenn die hervorragend choreographierten Schwertkämpfe ganz in Stil moderner Actionfilme sehr schnell geschnitten sind. weiterlesen ▼

Doch genau das war auch das erklärte Ziel der Macher: Sie wollten kein Remake des legendären John-Milius-Films drehen, sondern der Figur des Autors Robert E. Howard ein neues, zeitgemäßes Gesicht geben. Und mit Jason Momoa haben sie tatsächlich einen Hauptdarsteller gefunden, der in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger treten kann. Einen, der zwar nicht ganz so kraftstrotzend wie der steirische Bodybuilder daherkommt, aber dafür umso athletischer und vor allem wesentlich charismatischer. Man merkt, dass der Mann ein richtig guter Schauspieler ist, obwohl er die meisten Dialoge des Films mit markigen One-Linern bestreitet. Auch die Nebenrollen sind anständig besetzt, allen voran Ron Perlman, der mit zerzaustem Bart und wildem Blick einen gestandenen Barbaren abgibt.

Zeitgemäß ist auch der Look des Films – leider. Denn die digitale Tricktechnik und die 3D-Effekte stehen ein wenig im Kontrast zu der an sich dreckigen, düsteren Welt, die Howard in den 1930er Jahren in seinen „Conan“-Geschichten erschaffen hat. Immerhin bietet der Film ein paar wirklich sehenswerte Schauplätze, angefangen von Conans cimmerischen Heimatdorf bis hin zu Khalar Zyms mächtiger Festung Khor Khalba. Und spätestens jenseits der Optik wird er seiner Vorlage dann absolut gerecht. Die Welt von „Conan“ ist geprägt von Tod und Gewalt, dunkler Magie und geheimnisvollen Ritualen, fiesen Schurken und rücksichtslosen Sklavenhändlern, muskelbepackten Männern und barbusigen Frauen.

Apropos Frauen: einen Platz als Negativbeispiel im nächsten Gender-Studies-Seminar dürfte „Conan“ bereits sicher haben. Es gibt genau zwei weibliche Figuren im Film, die mehr als einen Satz sagen dürfen. Die eine ist böse und durchtrieben, die andere edel und reinblütig. Die Hure und die Heilige – dazwischen gibt es nichts.

Aber wer es politisch korrekt mag, sollte sich den Weg ins Kino ohnehin sparen. „Conan“ bietet keinen Tiefgang, dafür aber umso mehr Testosteron. Geradlinige, knallharte Action, packende Schwertkämpfe und einen streckenweise faszinierende Fantasy-Welt: mehr kann man von einem „Conan“-Film auch 2011 eigentlich nicht erwarten.


Fazit: Brachial, brutal, blutig: „Conan“ ist kein Film für Zartbesaitete oder Freunde anspruchsvoller Unterhaltung – als geradliniger Actionfilm schlägt sich das Barbarenabenteuer aber wirklich gut.

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Medien-Kritiken

Conan - (2011) - Blu-ray - Cover

Conan (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 20.01.2012

Bild 9.0
Ton 8.0
Features 5.0
Medien-Bewertung 7.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Die Blu-ray-Veröffentlichung des Films „Conan“ kann vollends überzeugen - auch wenn es das ein oder andere kleine Manko gibt.

An der Bildqualität gibt es nicht viel zu meckern, denn das Bild der Blu-ray punktet mit einer tollen Schärfe und weist kaum Kompressionsspuren auf…mehr...

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

Fakten und Hintergründe zum Film "Conan"

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  • Mo, 05.11.2012
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Kommentare

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Ich freu' schon auf die Sequel-Baiting-Scene im ersten Teil....

Naja, überrascht ja niemanden mehr. Ob Videospiele oder Filme, alles muss heute sowieso Franchise-tauglich sein.

Das Poster würde eher zu ner neuen King Arthur Verfilmung passen.

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