The Dark Knight Rises (2012) - Poster
The Dark Knight Rises (2012) - Poster
Beobachten
Anmelden oder registrieren, um deine eigenen Listen hier zu sehen.

The Dark Knight Rises

Originaltitel: The Dark Knight Rises

Von mit ,
Genre: Thriller, Action | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Freigegeben ab 12 Jahren12- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Vor acht Jahren nahm Batman (Christian Bale) die Schuld an Harvey Dents (Aaron Eckhardt) Tod auf sich. Zwar bedeutete dies, dass er ins Exil gehen musste und dass Bruce Wayne sich seitdem in seiner Villa verschanzt, aber für Gotham ging der Plan auf. Neue Gesetze haben dafür gesorgt, dass die Kriminalität in der Stadt stark gesunken ist und es für das organisierte Verbrechen keinen Platz mehr gibt. Lediglich Polizeichef Gordon kämpft immer wieder aufs Neue mit dem zu unrechten Glorifizierung Dents und würde die Wahrheit gerne ans Licht bringen. Dass eine Veränderung am Anzug ist, merkt Bruce Wayne zunächst durch Selina Kyle (Anne Hathaway), die eine wertvolle Kette aus seiner Villa klaut. Überhaupt treibt Selina als Catwoman in der ganzen Stadt ihr Unwesen und lebt von ihren nächtlichen Einbrüchen. Damit hat Wayne aber nur einen kleinen Widersacher auf dem Plan. Richtig fies wird es nämlich erst mit der Ankunft des maskierten Terroristen Bane (Tom Hardy). Mit einer Armee von Anhängern ist der Tyrann nach Gotham gekommen, um die Stadt ein für alle Mal dem Erdboden gleich zu machen und alle Einwohner zu vernichten. Auch Batman ist ihm ein Dorn im Auge und als Wayne aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehrt, um Bane zu bekämpfen, scheint dessen Plan aufzugehen. Denn Batman ist nach acht Jahren Pause nicht mehr der gleiche Kämpfer, der er einst war und gegen den Muskelprotz Wayne und seine Kameraden hat auch der dunkle Ritter wenig auszusetzen. Kann Batman es trotzdem schaffen, Gotham und all seine Bewohner vor dem Ende zu retten?

Videos zum Film

Bilder zum Film

Filmkritik

"The Dark Knight Rises" ist wohl DER Film des Kinosommers 2012. Kaum ein anderer Streifen wurde so sehnlichst erwartet und nachdem "The Avengers" und "The Amazing Spider-Man" die Kinogänger und Superhelden-Fans schon erfreuen konnten, ist es nun endlich Zeit für Batmans Rückkehr auf die Leinwand. weiterlesen ▼

Regisseur Christopher Nolan konnte Batman-Fans schon mit "Batman Begins" (2005) und "The Dark Knight" (2008) begeistern. Beide Filme waren ein voller Erfolg, sowohl bei den Kritikern, als auch bei den Kinobesuchern. Da wundert es wenig, dass dem Ende der Trilogie hohe Erwartungen entgegengebracht wurden. Und gleich vorweg dürfte gesagt werden, dass "The Dark Knigh Rises" nicht enttäuscht. Allerdings ist es alles andere als ein Schaulaufen des Titelhelden. Ganz im Gegenteil, der Film kommt über weite Strecken ohne oder mit nur ganz wenig Christian Bale aus. So dauert es beispielsweise eine gute dreiviertel Stunde, bis Nolan seinen Superhelden ins Cape schlüpfen lässt.

Auch wirkt Batman noch eine ganze Ecke menschlicher als schon in den ersten zwei Teilen. Von den damals antrainierten Muskeln ist an Bales Körper nicht mehr viel zu sehen. Und nach acht Jahren im Ruhestand hat der dunkle Ritter mit körperlichen Problemen zu kämpfen, sein Knie macht ihm Ärger und auch sonst ist er nicht mehr topfit. Als es dann zum Nahkampf mit dem Terroristen Bane kommt, ist dieser Batman physisch überlegen und dem Held wird körperlich zugesetzt. Daraufhin ist er erst einmal eine ganze Weile weg vom Fenster und Gotham muss alleine kämpfen. Während Christian Bale ("The Fighter", "The Prestige") in weiten Teilen des Films mit Abwesenheit auf sich aufmerksam macht, kämpfen Detective John Blake (Joseph Gordon-Lewitt) und Polizei Commissioner John Gordon (Gary Oldman) mit aller Kraft gegen das Böse. Dass es zwischenzeitlich so wirkt, als wäre Gordon Lewitt die eigentliche Hauptfigur, obwohl seine Figur in dem ersten und zweiten Teil gar nicht vorhanden war, macht rückblickend Sinn und ist ein nettes kleines Gimmick und eine Hommage an wahre Batman-Fans.

Wer sich "The Dark Knight Rises" ansieht, wird die beiden Vorgänger wohl gesehen haben. Deswegen wird es ab und zu befremdlich, wenn Polizeichef Gordon die Ereignisse der Vergangenheit immer wieder rekapituliert, um sicher zu gehen, dass auch wirklich jeder folgen kann. Dennoch wird das 164 Minuten Epos nicht wirklich langweilig. Dass Nolan sich sehr viel Zeit nimmt, die einzelnen Figuren vorzustellen und bekannte Charaktere noch einmal nett in den Fokus zu rücken, ist storytechnisch zwar nicht immer notwendig, wirkt aber dennoch wie eine letzte Widmung an die Fans des Franchises. Hier wird dafür gesorgt, dass keine Figur zu kurz kommt und dass auch Morgan Freemans ("Invictus", "Million Dollar Baby") und Michael Caines ("Inception", "The Prestige") Charaktere Fox und Alfred noch einmal ihre fünf Minuten Ruhm bekommen. Auch an die Emotionen ist gedacht und für einen Actionfilm kommt "The Dark Knight Rises" hier und da den Tränendrüsen doch erstaunlich nahe. Dies wirkt aber alles andere als unpassend. Denn der Film bringt im Gesamtbild viele verschiedenen Genres zusammen, hier gibt es fast genauso viele Aspekte eines Dramas wie die eines Actionfilms.

Und Superhelden Kenner dürften auch wissen, dass von einer Batman-Verfilmung á la Nolan nicht die gleiche Leichtfüßigkeit zu erwarten ist, die man von den Marvel Verfilmungen kennt. "The Amazing Spider-Man" wird beispielsweise gerne in einem Atemzug mit "The Dark Knight Rises" genannt, aber eigentlich haben die beiden außer ihres Comic-Ursprungs und der Veröffentlichung im gleichen Sommer wenig gemeinsam. Nolans Bateman-Trilogie war von Anfang an deutlich düsterer als die Marvel Gegenstücke und humoristische Momente sind hier Mangelware. Außerdem legt Nolan großen Wert darauf, seine Charaktere menschlich erscheinen zu lassen. Selbst Catwoman legt nur wenige kätzische Fähigkeiten an den Tag. Und Bane, ein Widersacher wie er um Buche steht, ist schlichtweg ein übler Zeitgenosse, hat aber keinerlei Superkräfte. Nach dem Joker (Heath Ledger), der in "The Dark Knight" durch Make Up und groteske Züge noch stark an seine Comic Buch Herkunft erinnerte, wirkt Bane äußerst irdisch, wenn auch stets nah an der Vorlage. Tom Hardy ist eigentlich nie zu erkennen, seine Stimme ist verzerrt, seine Augen ausdruckslos. Und im Nahkampf ist das Muskelpaket Bruce Wayne um einiges überlegen. Als es um die Motivation des Terroristen geht, schafft Nolan es, die Trilogie noch einmal an ihren Anfang zurückzuführen und rundet das Ganze so gekonnt ab.

In vielen Momenten erscheint "The Dark Knight Rises" wie eine moderne amerikanische Geschichte, nicht fern von der Realität. Vieles erinnert an terroristische Anschläge, die so oder so ähnlich tatsächlich passieren könnten und der Präsident verkündet, dass mit Terroristen nicht verhandelt wird. Zudem streut Nolan noch eine bisschen Wirtschaftkrise und Occupy-Bewegung ein und die Bindung zur Wirklichkeit ist perfekt. Zum ersten Mal wird auch New York, welches für Gotham einsteht, in all seiner Pracht gezeigt. Es ist fast schon seltsam, die Brooklyn Bridge und den noch nicht fertiggestellten Freedom Tower zu sehen, soll dies doch eigentlich ein fiktionaler Ort sein. Sofort hat der Zuschauer eine Bindung zu Gotham.

"The Dark Knight Rises" ist voller US-amerikanische Ideale, Batman ist der ultimative amerikanische Held. Wenn ein kleiner Junge in Gothams Football Stadium die Hymne vom Star Spangled Banner singt und Banes Bomben kurz darauf den Rasen aufreissen, ist schon für Gänsehaut gesorgt. Überhaupt ist in "The Dark Knight Rises" für düstere Endzeitstimmung gesorgt, das Ende kommt schon fast einem Tear-Jerker gleich. Für einen Actionfilm beinahe zu sentimental, sorgt Nolan mit den finalen Minuten dafür, dass eventuelle Schwachstellen im Film und durchaus vorhandene kleine Längen durch Emotionalität in Vergessenheit gerückt werden. Während Batman-Neulinge den Hype vielleicht auch nach "The Dark Knight Rises" nicht ganz nachvollziehen können werden, haben Fans am Ende wohl das Gefühl, einem wahren Meisterwerk beigewohnt zu haben.


Fazit: Christopher Nolan hat mit "The Dark Knight Rises" ein würdevolles Ende für seine Batman-Trilogie geschaffen. Neben gelungenen Actionszenen kommen auch Spannung und Emotion nicht zu kurz und dem einen oder anderen Fan dürfte direkt ein Tränchen ins Auge kommen.

ausblenden ▲

Im Kino ansehen

DVDs & Blu-rays zum Film

Medien-Kritiken

The Dark Knight Trilogy: Ultimate Collector's Edition - (2005) - (2008) - (2012) - Blu-ray - Cover

The Dark Knight Trilogy: Ultimate Collector's Edition (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 04.10.2013

Bild 9.0
Ton 9.0
Features 10
Medien-Bewertung 9.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Erstklassig ausgestattete Box, die alle drei Filme von Christopher Nolans Batman-Neuinterpretation enthält und mit Unmengen an Bonusmaterial überzeugt. Bild und Ton zeigen nur wenige Mängel, sie entsprechen den in dieser Beziehung sehr ordentlichen Erstauflagen…mehr...

Die Box beinhaltet folgende Filme:

Batman Begins
The Dark Knight
The Dark Knight Rises

The Dark Knight Rises - (2012) - Blu-ray - Cover

The Dark Knight Rises (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 30.11.2012

Bild 8.0
Ton 8.0
Features 8.0
Medien-Bewertung 8.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Der Abschluss von Christopher Nolans Batman-Trilogie ist auf der vorliegenden Blu-ray technisch ein zweischneidiges Schwert. Während beim Bild die IMAX-Abschnitte, die mit Ihren rund 60 Minuten etwas mehr als ein Drittel des Filmes abdecken, wirklich toll aussehen, ist der Rest des Filmes lediglich gut geworden…mehr...

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

"Man of Steel"-Sequel: Superman trifft auf Batman - News

"Man of Steel"-Sequel: Superman trifft auf Batman

  • Filme
  • Mo, 22.07.2013
  • 1 Kommentare

Nun ist es offiziell: Warner kündigt eine Fortsetzung des neuen Superman-Film "Man of Steel" an. Dabei wird es zu einem Treffen der Giganten kommen, denn Superman trifft auf niemand geringeren als Batman!mehr...

User-Kritiken

Bitte warten... Maske wird geladen...

Noch keine User-Kritiken vorhanden.

Kommentare

Bitte warten... Maske wird geladen...

Benutzer Stingray

Mmh. Anstelle von Sequels, in denen der gleiche Stoff immer wieder vermantscht wird, dreht man zukünftig den gleichen Film einfach nochmal. Ist wenigstens konsequent...

Benutzer Blaine101

Also ich würd mich (so toll ich die Nolan Interpretation auch fand) nun mal über einen lockereren Batman freuen. So richtig im Adam West Stil, oder sowas wie Big Daddy in Kick-Ass. Dann kann man auch gleich Nic Cage nehmen, der hat ja bewiesen das er sehr gut einen auf Adam West machen kann. l-)

Benutzer Thorwalez

Zitat von LaVelle:
Es gibt Burton's Interpretation von Batman, die Schumacher Interpretation von Batman und die Nolan Interpretation von Batman.


Du hast die Interpretation von Leslie H. Martinson vergessen.:klug:

Zur Mobil-Version der Website