Die Familie Stone (2005) - Poster
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Die Familie Stone

Originaltitel: The Family Stone

Von mit ,
Genre: Drama, Komödie, Romanze | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: 20th Century Fox
Freigegeben ab 12 Jahren12- ( Minuten)

Inhalt: Die Familie Stone feiert Weihnachten als großes Familienfest. Doch der Friede wird gestört, als Sohn Everett seine Freundin Meredith mitbringt, die so gar nicht in die Familie zu passen scheint. Von kleinen Spitzen bis zur offenen Anfeindung reichen die Reaktionen der Familie auf den „Eindringling“. Die nervöse und zugeknöpfte Meredith holt ihre Schwester Julie zur Hilfe, doch damit bringt sie nur noch mehr Durcheinander ins Fest.

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Filmkritik

Weihnachten ist das Fest der Liebe – solange sie in der Familie bleibt. Die Stones – die Eltern, fünf Kinder, deren Partner, die Enkelin – versammeln sich zu Weihnachten, doch diesmal ist alles anders: Everett bringt seine Freundin Meredith mit. Die Geschäftsfrau aus New York ist so ganz anders als die Familie in der Kleinstadt in New England: Nervös und gehemmt und verspannt, und, so scheint es, recht oberflächlich in ihrem Denken. weiterlesen ▼
Kulturen prallen aufeinander: Die Großstadtneurotikerin und die offenen, liberalen Stones, die freiherzig übers Kiffen und den Verlust der Jungfräulichkeit reden – und voller Vorurteile alle zurückweisen, die anders sind in ihrer Lebenseinstellung.

Regisseur Thomas Bezucha wollte freilich keine Komödie à la Ben Stiller vs. Robert de Niro kreieren. Es geht ihm sichtlich darum, Überzeichnungen seiner Charaktere zu vermeiden, und zugleich die volle Farbenpracht der Menschheit darzustellen: Die Tochter ist schwanger ohne Ehemann, der eine Sohn ist notorischer Junggeselle, der andere taub und schwul und hat einen Schwarzen als Partner.

Bezucha will beide Seiten des Konflikts gleichwertig darstellen – die Familie (und besonders die Mutter Sybil), die immer nur das beste für ihre Angehörigen will, und auf der anderen Seite Meredith, die verzweifelt versucht, einen Fuß in die Tür zu kriegen. Das ergibt Peinlichkeiten auf beiden Seiten, das Haus der Stones ist für Meredith voller Fettnäpfchen, und die Feindseligkeiten speziell von Tochter Amy ist allzu offen und ungetarnt. Die Tatsache, dass ihr Bruder taub ist, ermöglicht es ihr, in stummer Zeichensprache hinter Merediths Rücken ihre Giftpfeile zu versenden.

Die Darsteller, alles bekannte, große Schauspieler, hauchen ihren Figuren auf reizvolle Weise Leben ein, hinter den Charakteren ist stets noch ein Geheimnis zu spüren. Doch Bezucha führt den Zuschauer nicht konzis genug heran an die Welt der Stones, um ihre Vorbehalte gegen Meredith zu verstehen, und auch Meredith bleibt in ihrer Widersprüchlichkeit zwischen Gehemmtheit und Überdrehtheit dem Zuschauer emotional fremd. Gegen Ende, wenn es eine wilde Hatz durchs Haus gibt und die Geschichte sich auflöst in einen romantischen Liebesreigen, wird klar, warum der Film seine Linie nicht findet: Wie die Stones ist er einerseits zu offenherzig und zu freimütig in seiner Konzeption einzelner Szenen, die in ihrem Zusammenhang den Zuschauer andererseits abblocken. Manchmal tendiert der Film eben doch hin zu Farce und überdrehter Klamotte, schließlich zu Weihnachtsglückseligkeit, während er dann auch wieder die komische Tragik des Lebens auf einem möglichst realistischen Niveau abzubilden versucht.


Fazit: Kein Weihnachts-, sondern ein Familienfilm, der freilich die Balance zwischen Komischem und Tragischem nicht zu halten mag.

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Besetzung & Stab

User-Kritiken

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Kommentare

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Benutzer Kyle Reese

Habe ihn gestern gesehen und hat mir ziemlich gut gefallen. Humorig, als auch Taschentuch-Garantie. Auf jeden Fall sehenswert! 7/10

Benutzer Mr.Vengeance

fand ihn auch okay. machmal wirklich lustig, manchmal einfach nur peinlich. Hätte eine tolle Mischung aus melancholischer Familientragödie mit Einschüben von Humor werden können. Kratzt aber oft nur an der Oberfläche. Sarah Jessica Parker und Rachel McAdams sind klasse gewesen. 5/10

Benutzer Shrecked

Mittlerweile habe ich mir den Film im Kino angeschaut. Sarah Jessica Parker spielt tatsächlich eine super verklemmte Karrierefrau, die der Familie ihres Freundes vorgestellt werden soll. Naja, dass man da alles richtig machen möchte, ist verständlich. Wenn man zudem noch von Haus aus verklemmt ist, kann schon einiges passieren - und da wird es beim Zuschauen peinlich und lustig. :-)
S.J.Parker ist die Idealbesetzung für diese Rolle, glaube ich

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