Freunde mit gewissen Vorzügen (2011) - Poster
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Freunde mit gewissen Vorzügen

Originaltitel: Friends With Benefits

Von mit ,
Genre: Komödie, Romanze | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Sony Pictures
Freigegeben ab 12 Jahren12- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Die New Yorker Headhunterin Jamie will den Kalifornier Dylan als Art Director für die Zeitschrift GQ gewinnen. Die originelle Stadtführung, die sie für Dylan veranstaltet, überzeugt ihn, Los Angeles den Rücken zu kehren. Weil sie sich ganz gut verstehen, treffen sich Dylan und Jamie weiterhin privat. Sie versprechen sich hoch und heilig, trotz gemeinsamem Sex nur gute Freunde zu bleiben, denn nach der Liebe wollen sie aufgrund jüngster Enttäuschungen zurzeit nicht Ausschau halten.

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Bilder zum Film

Filmkritik

Spritzige, schlagfertige Dialoge kennzeichnen diese romantische Komödie, in der die beiden Hauptfiguren behaupten, ohne Romantik und Liebe auszukommen. Justin Timberlake als Dylan und Mila Kunis als Jamie nehmen in ihren witzigen Wortgefechten so gut wie alles auf die Schippe. Spaßorientiert wie sie sind, wagen sie sogar das Experiment, als gute Freunde auch Sex miteinander zu haben und die Unumgänglichkeit gefühlsmäßiger Komplikationen komplett in Frage zu stellen. weiterlesen ▼

In Gegenwart von Dylan und Jamie entsteht schnell eine lockere Atmosphäre, in der kaum etwas ernst genommen werden muss. Regisseur Will Gluck und seine Co-Autoren des Drehbuchs überraschen mit originellen Einfällen, die sogar den so ähnlich scheinbar schon tausendmal gefilmten Sexszenen eine ungewöhnliche Note geben. Denn weil sie nur gute Freunde sind und gar nicht verliebt, unterhalten sich Dylan und Jamie beim Sex. Außerdem müssen sie nicht besonders auf ihr Image achten und schlittern deshalb auch in unvorteilhafte Situationen.

Ständig wird über etwas gespöttelt, was sonst normalerweise wenig hinterfragt wird. Wenn Dylan und Jamie vor dem Fernseher sitzen, macht er sich lustig über die stereotype Filmmusik. Modernes wie Apps und Flashmobs wird unterhaltsam in die Handlung eingebunden. Woody Harrelson, der einen schwulen Kollegen Dylans spielt, darf sogar über die schwindende Wirtschaftskraft Amerikas Witze reißen. Jamie animiert Dylan gelegentlich dazu, ein wenig über die Stränge zu schlagen und so sitzen die beiden anlässlich ihres Besuches in Los Angeles auch mal auf einem O im weißen Hollywood-Schriftzug in den Hügeln.

Je besser sich das unromantische Paar kennen lernt, desto mehr spielen auch Familienangehörige eine Rolle. Jamie hat eine flippige Mutter, die sich gemäß ihrem Siebziger-Jahre-Ideal der freien Liebe nicht mehr genau erinnern kann, wer Jamies Vater war. Patricia Clarkson spielt diese Frau, die sich von Zeit zu Zeit in der Wohnung der Tochter einquartiert und ihr liebevolle Ratschläge gibt. Dylan hat einen Vater, der an Alzheimer im Anfangsstadium leidet. Richard Jenkins spielt den Mann, der Dylan mit seinen Eigenheiten in peinliche Situationen bringt, aber dennoch die meiste Zeit gar nicht weggetreten ist.

Die vielen frischen Einfälle dieser Komödie kaschieren ihre konventionelle Struktur. Zwei ungewöhnlich erfolgreiche, dazu junge und attraktive Personen mit viel Zeit für die schönen Seiten des Lebens geben sich aufgeklärt und fortschrittlich auch in Gefühlssachen. Aber auch sie müssen eine Entwicklung durchlaufen, in der sie sich ihren schwachen Punkten stellen und sorgsam gepflegte Fassaden durchbrechen, sonst haben sie den Hauptgewinn in dieser Geschichte nicht verdient. Mit Charakterdarstellung und emotionaler Tiefe befasst sich der Film weniger, dafür hat aber sein Oberflächenglanz mit den flüchtigen Inspirationen einen besonderen Reiz.


Fazit: Spritzig freche Dialoge prägen diese Beziehungskomödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis.

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Medien-Kritiken

Freunde mit gewissen Vorzügen - (2011) - DVD - Cover

Freunde mit gewissen Vorzügen (DVD)

Erscheinungsdatum: 26.01.2012

Bild 8.0
Ton 5.0
Features 2.0
Medien-Bewertung 5.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Die DVD gehört nicht zur Spitzenklasse, vermag aber durchaus zu überzeugen. Das Bild ist gut und zeigt keine wesentlichen Mängel, auch der Ton überzeugt durchaus, auch wenn sich auf den hinteren Kanälen eher wenig tut. Lediglich das dünne Bonusmaterial enttäuscht…mehr...

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

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