Friends with Kids (2012) - Poster
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Friends with Kids

Originaltitel: Friends with Kids

Von mit ,
Genre: Komödie | USA ()
Kinostart: (USA)
Laufzeit: Minuten

Inhalt: Sie sind in ihren Dreißigern und seit Jahren die besten Freunde - Julie (Jennifer Westfeldt) und Jason (Adam Scott) wohnen sogar im selben Appartement Haus in Manhattan. Wenn Julie Sex hatte, ist Jason der Erste, der davon erfährt. Und selbst wenn Jason einen One-Night-Stand zu Besuch hat, ist er gerne bereit die Dame vor die Tür zu setzen, wenn Julie sich mal wieder ausquatschen muss. Aber eines fehlt den beiden zum Glück - der perfekte Partner und ein Kind. All ihre Freunde sind dabei sich sesshaft zu machen. Leslie (Maya Rudolph) und Alex (Chris O‘Dowd) haben bereits zwei Kinder und wohnen in Brooklyn. Und auch bei den frisch Verheirateten Missy (Kristen Wiig) und Ben (Jon Hamm) ist Nachwuchs angesagt. Doch eines lernen Julie und Jason von ihren Freunden - es ist scheinbar nicht möglich glücklich verheiratet zu sein und Kinder zu haben. Und da sie sich, trotz mangelnder sexueller Anziehungskraft, niemand Besseren als Elternteil ihres Kindes vorstellen können, treffen sie eine wagemutige Entscheidung. Sie wollen zusammen Nachwuchs bekommen. Natürlich soll die Verantwortung geteilt werden, und das Finden des ultimativen Partners, den man dann heiraten und glücklich werden kann, soll auch auf gar keinen Fall behindert werden, aber zusammen wollen sie eben nicht sein. Ihre Freunde halten das für die kolossal bescheuertste Idee der Welt, doch Julie und Jason ziehen die Sache durch. Nur wie lange wird das Experiment gut gehen?

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Filmkritik

So absurd das klingen mag, "Friends with Kids" ist ein Autorenfilm. Jennifer Westfeldt waren die Aufgaben der Regisseurin und Drehbuchautorin nicht genug, deshalb übernahm sie auch noch gleich die weibliche Hauptrolle. Gleichzeitig versammelte sie ein Team um sich, das sich durchaus sehen lassen kann. Kristen Wiig, Maya Rudolph und Chris O‘Dowd gehören spätestens seit „Brautalarm“ zu den gefragtesten Comedy-Darstellern. Und Jon Hamm, besser bekannt aus „Mad Men“, ist auch kein Unbekannter in der Branche. weiterlesen ▼

Ideale Voraussetzungen also für einen Film, dessen Hauptidee bereits so simple auf dem Plakat zusammen gefasst wird: Love, Happiness, Kids. Pick two. Mit anderen Worten: Irgend etwas wird immer auf der Strecke bleiben. Und nachdem all ihre Freunde sich für Liebe und Kinder entschieden haben, aber ihr Lebensglück dabei verpuffte, entscheiden sich Julie und Jason eben anders.

Die erste Stunde des Filmes bietet ein Feuerwerk an urkomischen Dialogen und Szenen. Dabei sind es vor allen Dingen Maya Rudolph und Chris O‘Dowd als Leslie und Alex, die mit ihrer ehrlichen Art überzeugen. In den typischen Szenen einer Ehe, beweisen sie vor allem ihren Sinn für komödiantisches Timing. Wobei man klar sagen muss, dass sie eine dankbare Rolle haben, bietet das Drehbuch doch genug Zunder für das Paar.

Dahingegen kommen Kristen Wiig und Jon Hamm, die noch so präsent im Trailer gezeigt werden, viel zu kurz. Ihr Problem bleibt bei der Kernaussage des Filmes stehen - sie waren happy ohne Kinder, mit einem Kind geht ihre Beziehung in die Brüche. Das ist furchtbar schade und entspricht nicht im Mindesten der Qualität, die diese beiden dem Film zusätzlich hätten verleihen können.

Stattdessen versteift sich Film in der zweiten Hälfte auf eine relativ uninteressante romantische Idee - nämlich, dass Julie und Jason trotz aller Widrigkeiten eigentlich zusammen gehören. Das ist eine Wendung, die der knutschende Teenager in der letzten Reihe seit der fünften Minute des Filmes voraussagen hätte können - wo bleibt hier der Spaß und die Kreativität des Beginns? Natürlich bieten einzelne Szenen mit den neuen Traumpartner der beiden - Megan Fox und Edward Burns - einiges Potential und so kommt es auch noch einmal zu dem einen oder anderen Lacher. Aber eigentlich wissen wir doch worauf es hinausläuft, also warum es hinauszögern? Und das macht der Film mit einer Genüßlichkeit, die im besten Falle noch mildes Unverständnis evoziert. Im schlimmsten Fall wäre zu empfehlen nach der ersten Hälfte den Kinosaal zu verlassen.


Fazit: Die Komödie "Friends with Kids" hat einen fulminanten Anfang, eine großartige Besetzung, eine gute Idee, aber leider ein klischeehaftes Ende.

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