Das Geheimnis des Regenbogensteins (2009) - Poster
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Das Geheimnis des Regenbogensteins

Originaltitel: Shorts

Von mit ,
Genre: Abenteuer, Familie, Komödie | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Freigegeben ab 6 Jahren6- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: In der kleinen Community Black Falls ist ein Regenbogenstein aufgetaucht: der kann Wünsche erfüllen. Hinter ihm sind sie alle her: der kleine abenteuerlustige Nerd Loogie und der Außenseiter Toby, Nosey mit seinem seltsamen Vater, die School Bullys Cole und Helvetica Black ebenso wie deren Vater, Besitzer der großen „Black Box“-Firma, die ein Wunder-Gimmick für jede Alltagssituation herstellt und von dem alle abhängig sind. Natürlich kommen die Erwachsenen den Kindern in den Weg, und vor allem bekommt keiner mit seinen Wünschen das, was er sich eigentlich erhofft hat.

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Filmkritik

Robert Rodriguez hat fünf Kinder, mit Sohn Racer hat er „Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl“ entwickelt; nun ja, der Film ist in den Orkus des Vergessens gefallen. Nun hat Sohn Rebel geholfen, er hat den Regenbogen-Wunscherfüllungsstein erdacht und auch noch die Struktur des Films, in Episoden wie bei der Serie „Die kleinen Strolche“: „’Die kleinen Strolche’ zeigen echte Kinder, allerdings nicht in lebensnahen Situationen. Diese magische Kinderwelt wollte ich hundertfach übersteigern und in Suburbia ansiedeln“ sagt Rodriguez. „Die Geschichten sind voneinander unabhängig, aber immer tauchen dieselben Kids auf. Als das Skript sich dann entwickelte, nahm ich Rebels Idee vom Regenbogenstein auf und verwendete sie als verbindendes Element.“ weiterlesen ▼

Damit ist schon alles erklärt über den Film. Eigentlich.

„Sharkboy und Lavagirl“ war die Geschichte von einem Wunderland, in der Rodriguez zeigen wollte, was er alles an digitalen Mätzchen draufhat. Seinen digitalen Spaß hat er nun auch mit dem „Regenbogenstein“; aber der Spaß läuft nicht aus dem Ruder, sondern er ist phantasievoll genug, albern genug und dabei doch strukturiert genug, um sich auch auf den Zuschauer zu übertragen.

Der Regenbogenstein lässt keine Wünsche offen, er ist das verbindende Element der fünf Episoden in diesem Film; die nicht in chronologischer Reihenfolge gezeigt werden, die auch in sich immer wieder verschoben werden. Rodriguez dazu: „Wenn mir meine Kids etwas Lustiges zeigen wollen, das sie im Fernsehen gesehen haben, verwenden sie den schnellen Vorlauf des Videorekorders, um die guten Szenen anzusteuern, und dann saust die Story an mir vorbei. Wenn sie dann mein Interesse geweckt haben, schlagen sie den Bogen, zeigen mir auch den Mittelteil, und wenn ich ein gutes Publikum bin, spulen sie sogar bis zum Anfang zurück. Es bringt sehr viel Spaß, eine Story zu erzählen, indem man vor- und zurückspult und Szenen nebeneinanderstellt.“ Ein wildes Durcheinander an kleinen Erzählschnipseln ist so entstanden, das dem Film eine zusätzliche Dynamik und zusätzlichen Witz verleiht.

Der Stein ermöglicht größtmögliche Freiheit und Rodriguez hat die Phantasie, diese Freiheit auszufüllen – und zugleich die Disziplin, sie nicht ausufern zu lassen, obwohl die Versuchung groß gewesen sein muss.

Superlustig, was er sich einfallen lässt mit den Kindern und Erwachsenen und ihren Wünschen – die vom Regenbogenstein immer sehr wörtlich erfüllt werden. Und auch, was er so nebenbei erzählt: von dem Blinzelspiel zum Beispiel, das zwei Geschwister tagelang gegeneinander spielen: sich anstarren, ohne zu zwinkern... Oder von der Black Box, dem ultimativen Gerät, das alles kann: Telefonieren, Fönen, Toasten oder Rasenmähen. Und das nur vom Regenbogenstein noch getoppt wird.

Und dazu: die Kanalisierung all des Geschehens durch die Erzählperspektive von Toby Thompson, einem der Kids von Black Falls, der das erzählt, was ihm gerade einfällt, mal vor-, mal zurückspult: er macht mit dem Film, as die Leute per Regenbogenstein mit der Welt machen, legt sich alles zurecht, wie er will.

Der perfekte Film also für Kinder ab 8; und es ist egal bis zu welchem Alter: locker schafft der Film das Ziel eine jeden Familienfilms, für jedes Alter geeignet zu sein. Am Ende kämpfen dann ein Riesenroboter, eine Kampfwespe, Außerirdische und gefräßige Superkrokodile in den sauberen Straßen des Vororts, und jeder ist dabei: jede Filmfigur und jeder Filmzuschauer.


Fazit: Kinderabenteuer, auch für Erwachsene.

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