Intruders (2011) - Poster
Intruders (2011) - Poster
Beobachten
Anmelden oder registrieren, um deine eigenen Listen hier zu sehen.

Intruders

Originaltitel: Intruders

Von mit ,
Genre: Thriller, Horror | Großbritannien, Spanien, USA ()
Kinostart: (Deutschland)
Verleih: Universal Pictures International
Freigegeben ab 16 Jahren16- ( Minuten)

Inhalt: In Spanien wird der kleine Juan von Albträumen heimgesucht. Ein Kapuzenmann ohne Gesicht will ihn entführen. Seine alleinerziehende Mutter sucht Rat bei einem Priester. In London findet die zwölfjährige Mia in einer Baumhöhle einen alten Zettel, auf dem die Geschichte des Schattenmannes steht. Kurz darauf erscheint der Kapuzenmann in ihrem Zimmer. Ihr Vater, der ihr zu Hilfe eilt, kämpft gegen die Gestalt, die jedoch wiederkehrt.

Videos zum Film

Bilder zum Film

Filmkritik

Mystery wird großgeschrieben in diesem Horrorthriller des spanischen Regisseurs Juan Carlos Fresnadillo. Der Schattenmann, eine Gestalt ohne Gesicht, sucht zwei Kinder in verschiedenen Ländern in ihren Träumen heim und tritt schließlich sogar in ihr reales Leben. Die Geisterfigur bleibt bis kurz vor Filmende rätselhaft, so dass die Neugier nicht nachlässt. Aber trotz der düsteren Atmosphäre mit ihren traurigen Schwingungen ist weder mit echtem Nervenkitzel zu rechnen, noch mit schaurigen Entdeckungen. weiterlesen ▼

Die alleinerziehende Luisa, gespielt von Pilar López de Ayala, ist hundemüde, aber ihr Junge Juan möchte abends nicht schlafen gehen. Er schreibt an einer Geschichte über ein Monster, das ein Kind verschluckt. Von einem Happy End ist dabei nicht die Rede und man meint sofort, dass mit diesem Jungen etwas nicht stimmt. Nach dieser beunruhigenden Eröffnung entwickelt sich die Spannung aber nicht im gleichen Tempo weiter. Juan, den Izán Corchero darstellt, steigt nachts aus dem Fenster auf ein Baugerüst. Da kommt ein Kapuzenmann aus der Dunkelheit. Es geschehen noch weitere, eher umständlich erzählte Dinge, bis schließlich dieser Mann und die Mutter beide an Juan zerren. Er wacht schreiend in seinem Bett auf.

Die Mutter sucht Rat bei einem jungen Priester, den Daniel Brühl darstellt. Dieser Padre Antonio spielt mit dem Gedanken an Exorzismus, andererseits glaubt er, dass Juans Ängste einer realen Person gelten. Luisa scheint mehr darüber zu wissen, will aber nichts sagen. In London spielen sich ähnliche Szenen ab, wenn die zwölfjährige Mia, dargestellt von Ella Purnell, in der Schule die Geschichte vom Schattenmann erzählt und diese Gestalt dann in ihrem Zimmer sichtet. Zuvor hatte das Mädchen den Zettel mit der handgeschriebenen Geschichte in einer Baumhöhle gefunden. Das Mädchen hat Angst, dass der Schattenmann ihr das Gesicht entreißen will.

Mias besorgter Vater John Farrow, gespielt von Clive Owen, nimmt schließlich die Verfolgung des Schattenmanns auf. Er geht nachts barfuß den einsamen Weg vor dem Haus entlang, immer tiefer in die Dunkelheit. Der Gesichtslose scheint zu diesem Zeitpunkt kein purer Geist mehr zu sein, denn vorher kämpfte John ganz körperlich gegen ihn in Mias Zimmer. Wenn er erscheint, trägt er mal Handschuhe, mal sehen seine Hände wie Tierklauen aus. Gelegentlich erklingt ein unheimliches Raunen und Flüstern und die Intensität der übernatürlichen Ereignisse nimmt an beiden Schauplätzen zu. Aber man weiß nicht, wie viel davon nur schlechte Träume sind, ob es sich um ein übermenschliches Wesen handelt oder ob es nicht doch eine ganz reale Erklärung für all das gibt.

Ebenso wenig weiß man, warum in dieser Geschichte das Mädchen den Namen Mia Farrow tragen muss – wie die Schauspielerin in Roman Polanskis Horrorfilm „Rosemaries Baby“ von 1968. Soll das etwa heißen, dass auch diese Mia schwanger geht mit dem Bösen, wenn auch nur geistig? Tatsächlich trägt das Mädchen schwer an einem unausgesprochenen Familiengeheimnis. Der Regisseur sagt im Presseheft, dass Angst vererbt wird. Sie kann sich allerdings auch schnell in Luft auflösen, wenn sie nicht mit plausiblen Inhalten oder einem atmosphärischen Sog genährt wird. Man darf also weiterhin mit dem unheimlichen Kapuzenmann rechnen, irgendwo da draußen, nur nicht hier.


Fazit: Das Grauen kommt nicht richtig in die Gänge in dieser Geschichte, die unentschlossen zwischen Mystery und Familiengeheimnis schwankt.

ausblenden ▲

DVDs & Blu-rays zum Film

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

Fakten und Hintergründe zum Film "Intruders"

  • Filme
  • Mo, 05.11.2012
  • Kommentare

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen…mehr...

User-Kritiken

Bitte warten... Maske wird geladen...

Noch keine User-Kritiken vorhanden.

Kommentare

Bitte warten... Maske wird geladen...

Benutzer gza21

also ich fand den gut 7 von 10

Benutzer Blaine101

Hab ihn in der Sneak gesehen. Der Film ist tatsächlich sehr bescheiden. Obwohl ich finde das "bescheiden" noch zu gut ist für den Film.

Abgesehen von 1-2 netten Szenen bzw. Ideen ist der Film ziemlich langweilig. Aber vor allem ist er keine Spur gruselig.

Benutzer Callahan

Alle Kritiken zu INTRUDERS, die ich gelesen habe, sind ziemlich bescheiden. :( Ich glaube den Film lasse ich mal für die Videothek links liegen...

Zur Mobil-Version der Website