Machete Kills (2013) - Poster
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Machete Kills

Originaltitel: Machete Kills

Von mit ,
Genre: Action | USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Universum Film
Freigegeben ab 16 Jahren16- ( Minuten)

Inhalt: Seine neue Mission führt den unverwüstlichen Machete Cortez (Danny Trejo) nach Mexiko. Im Auftrag des amerikanischen Präsidenten (Charlie Sheen) soll er den Kartellboss Mendez (Demián Bichir) töten, der die US-Hauptstadt Washington mit einer Atomrakete bedroht. Als Machete den Superschurken in seiner zum Hauptquartier umfunktionierten Maya-Pyramide konfrontiert, muss er jedoch feststellen, dass Mendez vorgesorgt hat: Der Zünder des Nuklearsprengkopfes ist über ein futuristisches Implantat direkt mit seinem Herzen verbunden – hört es auf zu Schlagen, geht die Rakete hoch. Plötzlich zählt nur noch, dass der Mann, den Machete eigentlich töten sollte, um jeden Preis überlebt. Zumindest solange, bis er mit Mendez den einzigen Menschen erreicht hat, der die Atombombe entschärfen kann, den exzentrischen Waffenhändler Luther Voz (Mel Gibson). Eine wilde Jagd quer durch Mexiko und die USA beginnt...

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Bilder zum Film

Filmkritik

"Machete Kills" heißt der neue Film von Robert Rodriguez ("Sin City", "From Dusk Till Dawn"), und wer ihn gesehen hat, weiß: das stimmt. So eine Machete tötet auf ganz diverse Arten und Weisen, sie spaltet Schädel, hackt Gliedmaßen ab und zerteilt schonmal einen ganzen Körper der Länge nach. Vor allem, wenn Danny Trejo ("Bad Ass", "From Dusk Till Dawn") sie schwingt, der in der Titelrolle bereits zum zweiten Mal den gleichen Namen wie seine bevorzugte Waffe trägt. weiterlesen ▼

In "Machete Kills" fließt, wie schon im Vorgänger "Machete" aus dem Jahr 2010, eine Menge Blut. Doch natürlich macht eine reichhaltige Auswahl an Splatter-Szenen noch keinen guten Film – und tatsächlich ist "Machete Kills" nach den gängigen Maßstäben kein übermäßig gelungener Actionstreifen. Der Plot poltert von einer Action-Sequenz zur nächsten, zwischen wüsten Schießereien und geradezu aberwitzigen Szenen, in denen Machetes Gegner wie die Lemminge in die Rotorblätter eines Hubschraubers rennen und reihenweise die Köpfe abgehackt bekommen, gibt Danny Trejo seine markigen Oneliner zum Besten.

Das Interessante ist, dass "Machete Kills" darauf allerdings auch gar keinen so großen Wert zu legen scheint. Ziemlich selbstbewusst kommt der neue Rodriguez daher, er steht dazu, ein völlig überzogener, streckenweise unlogischer Actionfilm zu sein, ein B-Movie, ganz in der Tradition des Exploitation-Kinos der 1970er Jahre. Es geht ihm um den reinen Schauwert, um die nicht ganz explizite Darstellungen von Sex und die möglichst drastische Darstellung von Gewalt. Oder beides kombiniert, etwa in Form eines Doppel-D-Metall-BHs, der Minigunsalven abfeuert.

Robert Rodriguez, der den Film in Personalunion geschrieben, gefilmt, inszeniert und produziert hat, lässt in "Machete Kills" ein veritables Ensemble von Hollywood-Größen vor seiner Kamera auftreten. Schöne Frauen, große Stars, die alle geflissentlich über die logischen Lücken im Drehbuch hinwegsehen und scheinbar viel Spaß an ihrer Arbeit haben. Den Auftragskiller Camaleón etwa spielen gleich vier Akteure, die allein einen ganzen Film tragen könnten: Walt Goggins ("Justified", "Django Unchained"), Cuba Gooding Jr. ("Red Tails", "Boyz n the Hood"), Antonio Banderas ("Die Maske des Zorro", "Desperados") und in ihrem Leinwanddebüt Lady Gaga. Charlie Sheen ("Two and a Half Man", "Platoon") gibt – in den Credits unter seinem bürgerlichen Namen Carlos Estevez gelistet – einen dermaßen unseriösen US-Präsidenten, dass es eine wahre Freude ist. Mel Gibson ("Braveheart", "Mad Max") spielt einen größenwahnsinnigen Waffenhändler, auch das passt. Und die Frauen an Danny Trejos Seite sind, wie schon im Vorgänger, Michelle Rodriguez ("Fast & Furious 6", "Avatar") und Jessica Alba ("Fantastic Four", "Sin City").

Sie alle spielen dem einen, eigentlich weit weniger berühmten, Star des Films zu, Danny Trejo, den erst Robert Rodriguez zum Star gemacht hat. Vermutlich, weil keiner so böse schauen kann wie er. Und Trejo füllt die Titelrolle sehr gut, er ist Machete, und wenn alles nach Plan läuft, bleibt er das auch noch zumindest für einen weiteren Film. Der dritte Teil der Trilogie, so munkelt man, könnte einen Ausflug in Science-Fiction-Genre wagen – Lasermacheten inklusive!


Fazit: "Machete Kills" ist kein wahnsinnig guter, aber ein sehr interessanter Film: Selten sieht man so viele äußerst spielfreudige Stars in einer derart trashigen Produktion.

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DVDs & Blu-rays zum Film

Medien-Kritiken

Machete Kills - (2013) - Uncut - Blu-ray - Cover

Machete Kills - Uncut (Blu-ray)

Erscheinungsdatum: 23.05.2014

Bild 9.0
Ton 8.0
Features 5.0
Medien-Bewertung 7.0
Fazit der Cinefacts-Redaktion:

Die Umsetzung von "Machete Kills" ist bildlich und tonal wirklich gut geworden. Das digital produzierte Bild hat eine passende Farbgebung und vor allem eine tolle Plastizität und Durchzeichnung. Der Ton ist vor allem im Original sehr effektvoll. Laut, aggressiv und mit viel Subwoofer-Einsatz macht er viel Spaß…mehr...

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

"Machete Kills": Das Quiz zum DVD-Start - News

"Machete Kills": Das Quiz zum DVD-Start

  • Filme, Stars
  • Fr, 23.05.2014
  • Kommentare

Ab dem 23. Mai gibt es Grindhouse-Action pur auf DVD, Blu-ray und als VoD, denn Robert Rodriguez' "Machete Kills" erobert das Heimkino! Wir haben anlässlich des Starts ein kniffliges Quiz erdacht.mehr...

User-Kritiken

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Kommentare

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Benutzer megamovie

Weiß jemand was aus MACHETE KILLS...IN SPACE wird?

Oder ist der vom Tischm-)

Benutzer BlackCatHunter

Nee, lieber den "Nachfolger" "Orc Wars"....mit dem harten Ex-Soldaten, der einfach seine Ruhe auf dem platten Land aufe Veranda vorm Holzhäusle haben wollte, und jeden Tach von großmäuligen, nichtskönnenden Orks, die ihn für den großen Magier halten (weil er sie ständig mit Feuerwaffen zur Strecke bringt) besucht wird. Da muß er dann noch eine Elfenprinzessin beschützen und sich vom blinden Indianer tolle Stories erzählen lassen

Benutzer Leatherface

Noch mehr Trash: Ich war auf dem Boden gelegen vor Lachen...

ORCS!

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