The Man with the Iron Fists (2012) - Poster
The Man with the Iron Fists (2012) - Poster
Beobachten
Anmelden oder registrieren, um deine eigenen Listen hier zu sehen.

The Man with the Iron Fists

Originaltitel: The Man with the Iron Fists

Von mit ,
Genre: Action | USA ()
Kinostart: (Deutschland)
Verleih: Universal Pictures International
Freigegeben ab 16 Jahren16- ( Minuten)

Inhalt: Im China des neunzehnten Jahrhunderts gibt es ein kleines Dorf mitten im Dschungel. Hier lebt ein Schmied amerikanischer Herkunft, der von den ansässigen Clans dazu gezwungen wird, allerhand tödliche Werkzeuge zu erschaffen. Denn in dem Dorf herrscht Krieg: Zwei rivalisierende Clans leben im ständigen Kampf miteinander. Sie alle wollen einen riesigen Goldschatz in die Finger bekommen, der durch den Ort transportiert wird. Aber es kommt noch schlimmer. Als das Dorf droht, unter der Schlacht der Krieger zusammenzubrechen, sieht sich der begabte Schmied dazu gezwungen, das tödlichste aller Werkzeuge zu erschaffen. Unter Mithilfe des geheimnisvollen Jack Knife (Russel Crowe) wird er zum Mann mit den Eisenfäusten, und der kann es mit fast jedem aufnehmen.

Videos zum Film

Bilder zum Film

Filmkritik

Quentin Tarantinos ("Inglorious Basterds", "Pulp Fiction") Name prangt groß auf dem Poster zu "The Man with the Iron Fists". Dass das allerdings nur ein irreführender Marketing-Trick ist, weiß man als Zuschauer zunächst nicht. Offiziell war Tarantino nämlich gar nicht involviert. Im Interview erzählt Darsteller Rick Yune ("Schnee, der auf Zedern fällt", "The Fast & the Furious"), dass die eigentliche Kollaberation lediglich aus Tarantinos Freundschaft zu Regisseur und Hauptdarsteller RZA bestand. Der Kopf der Rap-Formation Wu-Tan Clan war bei Tarantinos Film "Kill Bill" nämlich für den Soundtrack zuständig, so lernten sie sich kennen. Da wollte der Kultregisseur RZA bei seinem Spielfilmdebüt wohl unter die Arme greifen und stand mit Rat und Tat zur Seite. weiterlesen ▼

Ein bisschen merkt man Tarantinos Einfluss auch: "The Man with the Iron Fists" ist schräg, blutig und brutal. Den wahren und oftmals auch komödiantisch anmutenden Charme eines echten Tarantino Films kann RZA aber nicht vermitteln. Vielmehr wirkt sein Werk an vielen Stellen unausgereift und die Geschichte lapidar. Allerdings geizt RZA nicht mit feudalen Bildern: Das China des neunzehnten Jahrhunderts wird mit leuchtenden Farben zum Leben erweckt. Für die Augen bietet "The Man with the Iron Fists" also tatsächlich etwas.

Einzig Russell Crowe kann in der Rolle des lässigen Jack Knife wirklich überzeugen und sorgt für einige Schmunzelmomente. Damit stellt er die anderen Mitwirkenden gehörig in den Schatten. Lucy Liu ("Charlies Angels", "Kill Bill") kann in der ohnehin schon undankbaren und eintönigen Rolle der Bordellbetreiberin Madam Blossom nicht wirklich glänzen und auch RZA, der sich selbst natürlich gleich die Hauptrolle des Mannes mit den Eisenfäusten zusprach, hat eher wenig Ausstrahlung. Kampfszenen gibt es natürlich, die sollen an dieser Stelle auch nicht wirklich bemängelt werden. Und wer ein Faible für exzessives Blutvergießen und locker-flockig anmutende Gewalt hat, der ist bei "The Man with the Iron Fists" richtig. Insgesamt schmälern die unausgereifte Story, den unnötig langen Dialogen und der fehlenden Charme den Gesamtgenuss. Wo Tarantino draufsteht, ist eben nicht immer Tarantino drin.


Fazit: Mit "The Man with the Iron Fists" wollte RZA wohl seine Liebe zu Action, Kung-Fu und harten Bildern ausleben und hielt sich dabei stark an sein Vorbild Quentin Tarantino. Leider fehlt es dem Film an Originalität und einer guten Story - außer stumpfer Gewalt hat RZAs Regiedebüt nicht wirklich viel zu bieten.

ausblenden ▲

DVDs & Blu-rays zum Film

Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

User-Kritiken

Bitte warten... Maske wird geladen...

Noch keine User-Kritiken vorhanden.

Kommentare

Bitte warten... Maske wird geladen...

Mittlerweile Rick Yune, Zhu Zhu und Ocean Hu gelistet.

Da es beim Erstling auch ewig lang mit Bildern & Co. gedauert hat, glaube ich das jetzt mal.

Zitat von Der Große Coordinator:
Eine Fortsetzung würde ich sehr begrüßen - DTV sogar noch mehr als nen neuen Kinofilm, da man auf die Weise nicht so sehr vom Geschmack der Masse abhängig sein muss.


Och, solange nachher das Endprodukt dem "Extended Cut" des Erstlings nahe kommt soll mir das Ganze recht sein

Eine Fortsetzung würde ich sehr begrüßen - DTV sogar noch mehr als nen neuen Kinofilm, da man auf die Weise nicht so sehr vom Geschmack der Masse abhängig sein muss.

Zur Mobil-Version der Website