Paul - Ein Alien auf der Flucht (2010) - Poster
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Paul - Ein Alien auf der Flucht

Originaltitel: Paul

Von mit ,
Genre: Action, Komödie, Science-Fiction | Großbritannien, USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Universal Pictures International
Freigegeben ab 12 Jahren12- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: Für die britischen Freunde Graeme und Clive geht mit dieser Amerikareise ein Traum in Erfüllung: Zuerst besuchen die beiden Sci-Fi-Fans die Comicmesse Comic-Con in San Diego, dann fahren sie im gemieteten Wohnmobil zu den Stätten, die für Ufologen eine besondere Bedeutung haben. Erste Station ist die geheimnisumwitterte Area 51 in Nevada. Dort spricht sie Alien Paul an, ein grünliches Männchen mit dünnem Körper und großem Kopf. Er befinde sich in großer Gefahr und sie müssten ihn mitnehmen, damit er seinen Verfolgern entkommen könne. Clive fällt erst einmal in Ohnmacht, Graeme kann Paul die Bitte nicht abschlagen und so fahren sie los. Auf einem abgelegenen Campingplatz gabeln sie noch Ruth auf, die Tochter eines gottesfürchtigen Gewehrbesitzers, der ihnen voller Wut hinterherjagt. Ein Special Agent und zwei naive Polizisten verfolgen das Quartett ebenfalls.

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Filmkritik

Nach der Zombiepersiflage „Shaun of the Dead“ und der Actionparodie „Hot Fuzz“ nimmt das britische Schauspielerduo Simon Pegg und Nick Frost nun Science-Fiction- und Alienfilme auf die Schippe. Die nostalgische Reise der britischen Comicfans Graeme und Clive zu den amerikanischen Kultstätten der Ufologie ist auch die Erforschung eines kulturell ein wenig merkwürdigen Landes, was den Umgang mit Waffen, mit der Evolutionslehre Darwins und mit Flüchen betrifft. Simon Pegg und Nick Frost schrieben gemeinsam das Drehbuch, das voller Zitate aus dem Genre ist. Der amerikanische Regisseur Greg Mottola erweist sich in Sachen Humor als ihr Geistesverwandter. weiterlesen ▼

Simon Pegg als Graeme und Nick Frost als Clive sind zwei typische Nerds aus der Sci-Fi-Szene. Die längst erwachsenen Männer verschlingen immer noch begeistert die neuesten Alien-Romane. Sie sind etwas schüchtern und linkisch und die Freude über ihren „E.T.-Milchshake“ in dem touristischen Café am Rande der Area 51 währt nicht lange, denn zwei grimmige Einheimische suchen Streit. Als Graeme und Clive das Gasthaus fluchtartig verlassen, rammen sie versehentlich das Fahrzeug ihrer neuen Feinde. Also nehmen sie an, dass die Scheinwerfer, die wenig später hinter ihnen in der nächtlichen Wüste auftauchen, Rache ankündigen. Aber nein, sie gehören zu einem Wagen, den Alien Paul in den Graben fährt.

Paul sieht aus wie einer dieser Außerirdischen, die in Roswell, New Mexico, im Jahr 1947 gefunden worden sein sollen und wieder verschwanden, der Verschwörungstheorie zufolge in der Area 51. Der Film verlegt Pauls Absturzstelle in die Pampa von Wyoming, lässt aber die Jahreszahl gleich. Seither, so erfahren Graeme und Clive von Paul, lebte er als Gefangener der Regierung, der auch berühmte Leute wie Steven Spielberg beriet. Aber nun wurde sein Körper zu Forschungszwecken freigegeben, also hat er seine Leute gerufen, ihn an einem bestimmten Treffpunkt abzuholen.

Paul ist als CGI-Figur sehr gut geformt und wirkt dank seiner ausgeprägten Mimik lebensecht. Er ist ein cooler, lässiger Typ, der gerne am Lagerfeuer ein paar Züge inhaliert. So sorgt er dafür, dass die verängstigten Briten auf ihrem Roadtrip zumindest ab und zu in Urlaubsstimmung kommen. Regisseur Mottola hat für seinen Polizistendarsteller Bill Hader aus „Superbad“ hier eine ähnliche Rolle: Der unbeholfene Gesetzeshüter ist mit einem Kollegen hinter dem Wohnmobil der Briten her, ohne dass ihnen der supercoole Special Agent Zoil, gespielt von Jason Bateman, verrät, worum es eigentlich geht. Der Special Agent sieht aus wie aus einem „Men in Black“-Film entsprungen, Sigourney Weaver hat einen Auftritt und Sci-Fi-Fans dürften auch sonst auf Schritt und Tritt Filmzitate finden.

Aber die Alienstory ist eben nicht die einzige in diesem Film, es geht auch um merkwürdige Amerikaner. Die von Kristen Wiig gespielte Ruth und ihr Vater sind fundamentalistische Christen, die Paul für einen Dämon halten. Aber auf der Fahrt entdeckt Ruth die Vorteile der Aufklärung und wird ein Fan ausgiebigen Fluchens. Hier wiederholt sich das in amerikanischen Komödien übliche Klischee, dass verbotene Sprüche über Sex und Körperausscheidungen am meisten Spaß machen. In diesem Sammelsurium an Handlung tut sich der Humor von Simon Pegg diesmal nicht ganz so leicht. Auch als Darsteller bleibt er blass, während Nick Frost sich vom früheren Sidekick zum interessanteren Hauptcharakter mausert.


Fazit: Zwei britische Sci-Fi-Fans treffen an der Area 51 in Nevada einen Außerirdischen: Witzige Besichtigung des Genres und amerikanischer Eigenheiten mit Simon Pegg und Nick Frost.

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Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

Jason Bateman und Kristen Wiig in Alien-Komödie "Paul"

  • Filme
  • Sa, 13.10.2012
  • Kommentare

Zum Cast der Alien-Komödie "Paul", die Regisseur Greg Mottola ("Superbad") inszenieren wird, gesellen sich auch Jason Bateman, Kristen Wiig, Bill Hader und Jane Lynch sowie Seth Rogen…mehr...

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Kommentare

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Benutzer pinheadraiser

fand den trailer extrem dämlich. von den beiden hätte ich was besseres erwartet.

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