Repo Men (2010) - Poster
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Repo Men

Originaltitel: Repo Men

Von mit ,
Genre: Thriller, Science-Fiction | Kanada, USA ()
Kinostart: (Deutschland), (USA)
Verleih: Universal Pictures International
Freigegeben ab 16 Jahren16- ( Minuten)
Offizielle Webseite:

Inhalt: In der Zukunft ist es möglich, vom Unternehmen „The Union“ künstliche Körperteile zu kaufen, doch bei ausbleibender Zahlung holt sich die Firma diese postwendend wieder zurück. Dafür sind die „Repo Men“ zuständig, welche säumigen Klienten die Organe bei lebendigem Leib herausschneiden, was meistens deren Tod zu Folge hat. Die beiden Freude Remy und Jake gehören zu den besten Kopfjägern von „The Union“, wobei sich Remys Frau Carol mit dem ungewöhnlichen Beruf ihres Mannes nicht anfreunden kann und ihn verlässt. Bei einem Auftrag erhält der erfolgsorientierte Angestellte allerdings einen elektrischen Schlag von einem defekten Stromgerät und erleidet einen Herzanfall. Als er wieder zu sich kommt, muss Remy entsetzt feststellen, dass man ihm ebenfalls ein künstliches Herz eingesetzt hat. In Folge verliert der nun antriebslose „Repo Man“ sein Berufsethos und lässt ständig seine Opfer entwischen. Unfähig, die eigenen Schulden zu begleichen, gerät Remy bald ebenfalls ins Visier von „The Union“, wobei man auf ihn ausgerechnet seinen Kumpan Jake ansetzt.

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Filmkritik

Auf den ersten Blick denkt man beim Titel von Miguel Sapochniks Spielfilmdebüt an Alex Cox Indie-Klassiker „Repo Man“, doch dessen schräge, mit Science Fiction-Elementen spielende Komödie handelte von einem jungen Auto-Rückholbeauftragten, während der aktuelle Thriller ursprünglich „The Repossession Mambo“ heißen sollte. So lautet ebenfalls die Autobiografie, welche der desillusionierte Protagonist im Verlauf der Handlung verfasst, so dass sein innerer Monolog stets durch den Plot leitet. Vielmehr erinnert die Ausgangssituation an die futuristisch-stilisierte Splatteroper „Repo! The Genetic Opera“ der „Saw“-Macher über einen skrupellosen Organjäger in emotionaler Krise. weiterlesen ▼

Mag dies auch Zufall sein und Eric Garcias Romanvorlage zeitgleich oder schon zuvor verfasst worden sein, so weist dieser Science Fiction-Thriller weitere vertraute Bausteine auf – angefangen vom „Blade Runner“-Ambiente mit einer Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen extremer Armut und wohlhabenden Schichten über den Organhandel aus Michael Crichtons „Coma“ zum Allein-gegen-Alle-Kampf aus „Old Boy“ (hier mit Knochensäge statt Hammer) oder den dunklen Handlungsvoten aus „Brazil“. Rund um den bewährten Noir-Plot vom frisch verliebten Killer, der selbst zum Gejagten wird, und dem archaischen Westernmotiv der besten Freunde, die sich auf verschiedenen Seiten wieder finden, mischen Sapochnik und seine Autoren munter die Stile. Nicht permanent durchgehalten wird der schwarze Humor in Dialogen oder Rückblenden. Schnell macht die sozialkritische Ausgangssituation Actionsequenzen und Zweikämpfe ebenso wie drastisch-überspitzen Splattereinlagen Platz.

Während Liev Schreiber als kaltherziger Firmenchef und Forest Whitaker als leutseliger Kumpan Jake gelegentliche Spitzen setzen können, wirkt Jude Law als Protagonist in der Zwickmühle zu blass und Carice van Houten als seine unzufriedene Gattin unterfordert. Selbst als Ex-Schlachtmeister im Fadenkreuz erscheint dieser Remy zu wenig sympathisch, als dass man um sein Schicksal bangen würde. Zudem hat man die Liebesgeschichte zwischen ihm und Sängerin Beth als wandelndes Ersatzteillager nur rudimentär ausgearbeitet. Es folgen zwar noch einige überdrehte Einfälle, weshalb die aussichtslose Hatz durch eine vermimte Gesellschaft gewiss nicht langweilig wird, doch am Ende bleibt der Eindruck von unorganischem Stückwerk, über das sich nur echte Jude Law-Fans und Anhänger schräger Science Fiction- Kuriositäten begeistern dürften.


Fazit: Unentschiedene Mischung aus satirischer Zukunftsvision, blutigem Actionthriller und düsterem Noir-Drama voll zynischem Humor.

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Besetzung & Stab

Inhalte zum Film

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Benutzer EnemyJack

Zitat von Steffchef81:
Auf dem Blu-ray Cover steht FSK ab 18 beantragt.
Scheint wohl die längere Version zu werden. ;-)


Wird die längere Version. Allerdings ebenfalls frei ab 16.

Schnittbericht.

Benutzer Kinta

Ach ja ich würde übrigens auch 7 Punkte vergeben. War kein großer Kracher aber nen durch und durch unterhaltsames kleines Filmchen. Und die Flur-Szene ist einfach toll.

Dass es grade nen Traum ist, ist auch gut, denn es war unlogisch Teile einscannen zu müssen, wo doch bereits gesagt wurde das sie viele Schwarzmarktteile in sich hat, dass hätte also ja gar nicht klappen können.

Benutzer Keyan Farlander

Gestern auch gesehen. Gelungenes Stück Kino und zum Glück gänzlich anders als "Repo - The Genetic Opera". Hatte ja die Befürchtung das der Film fast genauso ist - nur halt ohne Gesang. Aber abgesehen von der Grundidee gehen beide doch sehr unterschiedliche Wege.
Das Ende fand ich auch recht fies. Hatte zwar damit gerechnet das noch was kommen muß weil

Die ganze Sache in der Zentrale der Firma inklusive dem Schild "Rosa Tür" sowie die Szene im Computerraum einfach zu surreal war als das man es wirklich ernst nehmen konnte.

7,5/10 Punkte

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