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Thema: Akte X
- 15.07.10, 13:39:31 #61Medien-Junkie
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AW: Akte X
So weit ich weiß, ist das Thema "3. Film" noch nicht vom Tisch. Darsteller und Regisseur sind auf jeden Fall interessiert...
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- 15.07.10, 13:57:28 #62Walks On The Darkside
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AW: Akte X
Jop das wäre der Hammer
btw @ Fortinbras
setz das 2012 mal lieber innen spoiler
- 04.08.10, 00:20:09 #63Walks On The Darkside
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AW: Akte X
falls die noch keiner kennt, eine großartige akte x enzyklopädie mit so gut wie allen infos über die story und noch mehr, wirklich beachtlich. hab nun seit bestimmt 3-4 h mich durch etliche seiten gelesen und bin wieder mal bei der meinung angekommen das akte x eine der komplexesten serien aller zeiten ist, und einfach ein unikat

EXTREME SPOILERGEFAHR!!!
http://spookyverse.de/index.php/Kategorie:Mythologie
bei dem link geht es hauptsächlich um die mythologie, es ist auch noch nicht alles vollständig, aber durch die ganzen links/querverweise kommt man an so gut wie alles ran.
- 19.05.12, 16:23:57 #64Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
ACHTUNG SPOILER ZUR KOMPLETTEN SERIE!!!!!!!!!!
Ich hab bis jetzt auch 8 Staffeln "Akte X" genießen können, wobei mir der Eröffnungszweiteiler der neunten Staffel gar nicht mehr zusagt.
Aber zunächst zum Postiven.
Ich hab die Serie nun in einem Mordstempo seit Mitte März geguckt und sie ist definitiv eine meiner Lieblingsserien geworden. Die Chemie zwischen Mulder und Scully ist einfach total unglaublich und ich denke dass sie eine der respektvollsten, spannendsten und romantischten Beziehungen in der Serienlandschaft ist.
Staffel 1 war teilweise noch ein holpriger Weg, doch spätestens im Finale war mir klar wie viel Potential hinter der Serie steckt.
Staffel 2 war in der Hinsicht schon ein großer Schritt nach vor, da hier ein wichtiger Ausgangspunkt der Mythologie zum Tragen kommt: Das Verschwinden von Scully und die Tests. Auch der erste Versuch in Richtung Comedy erfolgte mit "Humbug".
Die Highlight-Staffeln waren für mich wohl Staffel 3 und 4. Hier merkt man, dass das Team dahinter, auf dem Höhepunkt ihres Schaffens war. Eine Highlight-Folge nach der nachsten (vor allem die Darin Morgan-Episoden), nur selten gibt es noch Aussetzer.
Zu Staffel 5 werde ich gedanklich wohl immer den Kinofilm mit dazu zählen, da man im Verlauf der Season einfach merkt, dass Duchovny oder Anderson zeitlich nicht immer verfügbar waren. Teilweise merkt man auch, dass man hier ein paar nicht reguläre Schreiber engagiert hat (Schizogeny, Chinga) oder Storylines streckt bzw. wieder aufwärmt (z.B. das Wiederauftachen des Pushers, Emily-Storyline, Redux I) um die Season auszufüllen. Insgesamt denoch eine starke Season. Der Kinofilm war auch ganz großartig.
Season 6 und 7 haben den Vorteil, dass sie beide große Mythologie-Fragen auflösen dürfen, was mMn großartig funktioniert.
Die Krux bei Mystery-Serien ist natürlich immer, dass es einfacher ist viele Fragen aufzuwerfen, über die sich der Zuschauer dann 1000 Antworten überlegt, während am Ende natürlich nur eine die richtige bzw. geplante war. Für mich sind die Episoden "Two Fathers/One Son" und "Closure" allerdings emotional zufriedenstellend und das war mir am Wichtigsten. Oder wie jemand hier schon erwähnt hat "Die Reise ist das Ziel".
Nun zur achten Staffel. Da natürlich klar war, dass Duchovny hier nur 11 Folgen dabei war stand die größte Veränderung im Verlauf der Serie bevor.
Ich muss sagen, die Situation wurde von den Schreibern großartig gelöst. Die Trauer über den Verlust von Mulder ist nicht nur ein emotionaler Tiefschlag für Scully, sonder auch für mich gewesen.
Ohne die beiden funktioniert die Serie für mich einfach nicht. Egal wie schwach eine Folge war, vor allem zu Anfangszeiten, auf eine gelungene Mulder-Scully-Interaktion konnte man sich meistens verlassen.
Frank Spotnitz hat auf den DVD-Extras auch darüber gewitzelt, dass die Zuschauer Mulder sehen wollen und keinen neuen Agent und deswegen schlägt Agent Doggett von Scully zunächst auch nur Misstrauen entgegen und er muss sich gewissermaßen erst vor uns und ihr beweisen.
In der ersten Hälfte sind einige tolle Einzelepisoden entstanden so wie z.B. Via Negativa, Roadrunners, aber auch 2-3 schwache bei denen Mulder umso mehr fehlt. Es war wirklich anstrengend durch diese langweiligen Folgen zu sitzen ohne zu wissen, dass Mulder gleich um die Ecke kommt.
Ab der zweiten Hälfte wird es dann wieder mitreissender und spannender. Nachdem Mulder wieder zurück ist
werden die X-Akten den neuen Kollegen übergeben und im Finale knallt´s dann nochmal ordentlich (Krycheck erschossen, Skinner u. Doggett flüchten vor den Supersoldaten, Scully bekommt ihr Kind, Mulder versucht sie zu beschützen). Die Endszene, in der Scully Mulder quasi bestätigt, dass er der Vater des Kindes ist und die beiden sich küssen, wäre die perfekte letzte Szene gewesen. 
Zudem fühlt sich die ganze Staffel bereits nach Endzeitstimmung an. Nachdem Mulder und Scully 7 Jahre miteinander durch Höhen und Tiefen gingen, war Mulders Entführung nochmal eine unglaublich dramatische Storyline, die für Scully und für Fans der Serie eine große Glaubensprüfung darstellte. Als ob man nochmal alles rausgeholt und Scully als auch die Zuschauer durch eine langes Tief gezerrt hat, nur um die Vereinigung nochmal richtig warmherzig werden zu lassen.
Doch dann musste man nochmal eine Staffel nachlegen. Wie ich schon oben schrieb, hab ich bis jetzt nur 2 Folgen davon gesehen, doch zum ersten Mal verspüre ich keine Lust weiterzugucken. Selten war ich von Mythologie-Folgen so gelangweilt. Es gibt für mich einige Probleme:
- Die neuen Ermittler: Okay, ich habe nichts gegen Doggett und Reyes, aber Mulder und Scully-Ersatz sind die beiden auf keinen Fall. Das besondere der Serie war doch gerade, dass ein männlicher Agent einen Faible für das Übernatürliche hat, während seine weibliche Partnerin sich streng an wissenschaftliche Erkenntnisse hält. Das war gleich viel interessanter für mich. Jetzt in Staffel 9 haben wir einen rational agierenden Agenten und sein Partnerin, die auch an vieles glaubt, was über das Übernatürliche hinaus geht. Nicht gerade spannend. Natürlich konnte man keine Mulder und Scully-Klone als Ermittler einsetzen, aber so komt es mir eher vor als ob ich CSI-Ermitlern zugucke, die sich gerade mit paranormalen Phänomenen beschäftigen.
Irgendwann sollte einfach mal Schluss sein. So eine 1A-Chemie wie sie Duchovny und Anderson hatten, lässt sich nicht nach Belieben wiederherstellen.
-Mulders Absenz: Tja, ich muss sagen, dass macht wirklich null Sinn. Ja, ich weiß, Duchovny ist nicht mehr verfügbar bis zum Ende der Serie, aber dennoch ist es total antiklimatisch, dass er nicht mehr da ist.
Nachdem es über eine halbe Staffel dauerte bis er wieder auftaucht, verschwindet er jetzt einfach sang- und klanglos. Das ganze wirkt auch insofern unglaubwürdig, weil es vollkommen offscreen passiert. Mal davon abgesehen, dass es zu Mulder gar nicht passt, Scully und das Kind allein zu lassen. So wie ich ihn kenne, würde er lieber bei den beiden bleiben, als sich alleine zu verstecken. Da häte es wirklich mehr Sinn gemacht beide aus der Serie zu schreiben. Dann könnte ich verstehen, wenn sie sich zusammen verstecken. Beide sind nicht mehr beim FBI, also gibt es nichts was sie hält. Ich hoffe wirklich das hierzu noch eine gute Erklärung nachgereicht wird, auch wenn ich mir nicht allzu viel Hoffnung mache. Dass Mulder Scully nach all den Strapazen allein zurücklässt ist einfach Unsinn, zumal die die Gefahr der Supersoldaten noch nicht gebannt ist. Was hält diese schon davon ab in Scullys Wohnung zu platzen und sie und ihr Kind zu bedrohen, nur um an Mulder zu kommen?
-Wo ist die Scully, die ich liebe?: Irgendwie wurde sie hier zum totalen Nebencharakter degradiert. Mal im Ernst, sie tut nichts außer ihr Kind ins Bett zu bringen und ab und zu motivationslos eine Leiche aufschnippeln. Gillian Anderson wirkt auch vollkommen gelangweilt, was mich bei den melodramtischen Dialogen, die sie aufsagen muss auch nicht wundert. Scully war nicht mal so übel drauf, als Mulder verschwunden ist, warum lässt man sie hier so als Leidensfigur dastehen? Ich hätte eigentlich erwartet, dass sie ihr Kind selbständig untersucht, um etwas über seine Fähigkeiten herauszufinden. Wo ist Kickass-Scully hin?
Also das regt mich wirklich furchtbar auf. Characterassination, nennt man das wohl.
-Supersoldaten-Mythologie: Nach den beiden Folgen bin ich auch nicht schlauer wie vorher. OK, anscheinend wird ins Trinkwasser ein Stoff gegeben, um die Frauen empfänglich für natürliche Geburten eines Supersoldaten zu machen?
In den beiden Folgen gibt es wirkliche viele Szenen, in denen irgendwelche mysteriös, fies aussehende Leute, irgendwo rumrennen und irgendwas Verschwörerisches tun. Also da fehlt mir wirklich der Fokus auf einen Mann oder Gruppe im Hintergrund. Hier fehlt eindeutig ein Bösewicht wie der Raucher.
Die Rolle der Frau, die lange unter Wasser atmen kann, verstehe ich auch nicht. Doggett sagt, dass sie der Schlüssel zu allen im FBI ist? Wieso? Sie arbeitet nicht für das FBI, obwohl sie manchmal im - offenbar schlecht bewachten - Hauptgebäude rumrennt. Sie hat nichts erwähnt, was irgendwie mit irgendwas im FBI zu tun. Auch Doggetts ehemaliger Kontaktmann arbeiten nur mit diesem Crane zusammen, der aber für die CIA arbeitet?
Und warum ist Kersh anscheinend als Co-Verschwörer dieser Ermittlung in dem "Toter Mann im Wasser"-Fall verwickelt? Oder ging es in der Episode um seine Rolle in der Verschwörung mit Follmer? Also ich blick da wirklich nicht durch und zwar nicht auf eine "Oh, das ist alles so mysteriös und ein Musterbeispiel für effektive Paranoiaentwicklung"-Art, sondern "Wer zum Teufel ist das und auf welche Art macht das ganze überhaupt Sinn". Ich habe nichts gegen eine neue Veschwörung, wenn wenigstens die Charaktere gut herausgearbeitet wären und klar ist was jeder für Motive oder wie er im Gesamtkonzept seinen Platz hat. Hier rennen nur irgendwelche Niemande durch die Gegend, deren Agenda mich nicht weniger kümmern könnte.
-Bürointrigen: Als das jetzt noch sie ein Widerling wie Kersh im FBI das sagen hat, geht mir auch gewaltig auf die Nerven. Nur weil irgendwelche Vorgesetzen, den Agents immer wieder eins vor den Latz knallen, heißt es nicht, dass das Ganze als Drama gut funktioniert. Alle neue Figuren, sind so dermassen farblos, dass ich echt Probleme habe, die von Folge zu Folge wieder einzuordnen. Hier ist kein Krycheck in Sicht, ein englischer Gentleman, ein Jeremiah Smith. Gar keine Figur, die so etwas wie Charisma hat.
-Lone Gunmen: War ich froh, die drei Typen wieder zu sehen. Da kommt wenigstens wieder Schwung in die Bude und man muss nicht Leuten zugucken, die sich gegenseitig abgedroschene Phrasen an den Kopf werfen und unnötige Konflikte provozieren.
Also ich werde mir die Serie auf jeden Fall zu Ende ansehen, egal wie zweifelhaft die Entwicklung geworden ist. Falls die Staffel wirklich nichts taugt, werde ich beim nächsten Rerun wohl straight zum Finale skippen.Geändert von Pyro 91 (19.05.12 um 16:30:42 Uhr)
- 19.05.12, 17:04:19 #65Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Auf deinem sehr umfangreichen Betrag meine kurze Meinung:
Ja Ich stimme mir dir im Prinzip überall überein. Die Serie ist/war genial und hatte mit Staffel 8 ein tolles (und eigentlich auch recht schlüssiges) Ende und die 9te war wirklich sinnlos
- 19.05.12, 17:51:35 #66Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Noch ein kleiner Nachtrag:
- Überbevölkerung: Man vermisse ich die Zeiten, in denen es nur Scully, Mulder und den Fall gab, den sie bearbeiteten. Ab und zu, gab es dann mal wieder einen Anruf von Skinner, um die beiden wieder zusammzustauchen.
Herrliche Zeiten! Bei den Mythologie-Folgen schmiedet dann der Raucher wieder einen Plan oder ein Krycheck oder ein anderen Handlager taucht auf und sorgte für Chaos.
Nun haben wir Scully, Reyes, Doggett, Kersh, Lone Gunmen, Die Lady aus dem Wasser, der Arsch, der beim FBI arbeitet, Follmer, Crane und was weiß ich noch für Kerle, allein in zwei Folgen und 90 % davon sind mir egal und die restlichen, sprich Scully und Skinner verhalten sich total eigenartig und nicht nachvollziehbar
- 19.05.12, 22:12:25 #67Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Ja, so hab' ich mich damals beim Schauen der Serie auch gefühlt.
Das war so 2007, hab' mir innerhalb von ein paar Wochen alle 9 Stafeln geholt, nachdem ich durch zwei Folgen im TV süchtig geworden war...
Komisch, früher bei der Erstausstrahlung hat mich das nie gepackt.
Zu Staffel 9... tja. Was soll man dazu sagen?
Ohne zuviel verraten zu wollen... erwarte nix (also GAR nix, schon gar nicht vom Ende), dann wirst Du nicht allzu enttäuscht sein. 
S 8 dagegen find' ich richtig klasse, vorallem dieses geniale Scully-Theme, das Mark Snow da komponiert hat, dieser "Leid-Gesang"... herrlich schön traaaaaurig das alles... und dann sein Tod.. und direkt danach die Wiederauferstehung... und dieser ganze "Messianismus" gipfelt ja wohl dann im Finale der 8. Staffel... Scully und Reyes finden Unterschlupf in einem Bauernhaus.. daß sie nicht noch zur Geburt auf Stroh gebettet da lag, war alles... dann der leuchtende Stern am Himmel... und zu guter letzt die (heiligen) drei Gunmen, die die Geschenke vorbeibringen...
Aber auch die vorletzte Folge war spitze, das war wieder so'ne gute, alte "Ermittlungsfolge", ein letztes Mal noch mit dem alten Flair, wobei Dogett und Reyes aber ganz prima integriert sind und sagt Mulder nicht auch an einer Stelle sogar "Hey, das ist ja wie in den alten Zeiten gerade.." ?!
Ich glaub' ich muss gleich mal eine der Boxen rausholen... hmm.. was guck' ich denn mal... Mythologie, oder 'ne einfache Monster-der-Woche-Folge??Geändert von Jan Tenner (19.05.12 um 22:19:22 Uhr)
- 19.05.12, 22:17:29 #68Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Guck dir am besten "Home" an. Staffel 4 Folge 2.
Dabei das Licht aus machen und ordentlich gruseln.
- 19.05.12, 22:22:31 #69Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Du wirst lachen, aber die kam mir bei Schreiben auch gerade als erstes in den Sinn. Rischtig schööön ekelig, und nach dem Motto "Inzest is a game, the whole family can play"..

Und danach wird's bestimmt auch noch der kleine, beinlose "Schieber" mit dem "Quiiiiietsch - quieeeetsch"- Geräusch werden - auch schön ekelig... hehe
- 19.05.12, 22:28:35 #70Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Falls du dir wirklich noch die Folge mit dem kleinem Inder auf dem Brett ansiehst, kannst du mir vielleicht erklären warum er die Morde verübt? Ich werde da echt nicht schlau draus. Die Folge ist für mich ein einziges WTF. Ein kleiner Typ, der sich unsichtbar machen kann und offenbar Gestalt von anderen Menschen annehmen kann, entschließt sich einen fetten Mann in den Arsch zu kriechen, damit er ein Flugticket sparen kann?

Und warum ist er am Schluss wieder in Indien?
- 19.05.12, 22:38:17 #71Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Ich hab' das auch mal versucht, zu ergründen während des Anschauens. Zunächst bin ich dann irgendwie auf die 7 Todsünden gekommen, der reiche, fette Westmensch, der "bestraft" wird durch die "Reinigung von innen"... aber bei manchen Folgen ist es einfach auch besser, sie nur zu betrachten, anstatt zu versuchen, sie zu verstehen. Im Making-of wird ja erwähnt, daß das alles als Idee noch viel skurriler geplant war... der sollte sich winzig klein machen und dann z.B durch ein OHR in den Körper eindringen können..

Naja, so kriecht er ihnen halt in den Arsch... und vergiß' die Logik mal sowieso ganz schnell, Du hast noch den Großteil von S9 vor Dir..
- 19.05.12, 22:47:13 #72Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Da hast du wohl Recht, aber bei manchen Episoden frage ich mich schon warum die durchgewunken wurden. Bspw. "Alpha" Ein Mann, der sich als Hund verwandeln kann und Leute tötet. Über die ganze Folge hinweg. Das waren sogar noch Mulder und Scully-Zeiten. Oder in Staffel 8 "Salvage". Fängt ganz gut, als ein Typ in eine Zelle flüchtet und dann per Headshot vom Dach des Gefängnis erledigt wird. Der Mann, der ihn getötet hat, verfügt über einen Röntgenblick. Das war´s, mehr Action gibts nicht.
Stattdessen gibt es eine Dreiecksbeziehung mit seinem Bruder und dessen Angestellter. Grauenhafte Folge. Aber die gibt´s wirklich in jeder Staffel.
Aber die Folge mit dem kleinen Inder stört mich einfach, weil da gar keine interne Logik vorhanden ist. Nur die ekeligen Szenen sind unterhaltsam.
- 20.05.12, 15:40:49 #73Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Staffel 9 Folge 3: Daemonicus
Wenn man mal von der visuellen Gestaltung der Folge absieht (Überblenden, MTV-Look, Twin Peaks Hommage) bleibt wirklich nichts nennenswertes übrig. Obwohl ich die Folge erst gestern abend gesehen habe, kann ich mich kaum noch an die Handlung erinnern. Die Folge grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung von Writer & Director Frank Spotnitz.
Nach dem Cold Open hört der Spaß schon für mich auf. Warum ist Reyes von den Ritualmorden so geschockt, wenn sie offenbar Spezialistin dafür ist? Ja, sie spürte das Böse am Ort. Eine wilde Theorie, die einfach in den Raum geworfen wird und inszenatorisch auch nicht unterstützt wird. Warum wurde sie überhaupt für den Fall angefordert, ist sie nicht bereits bei den X-Akten? Doggett ist ja schließlich auch da.
Mulder hätte bestimmt einen trockenen Spruch abgelassen als er das Scrabble-Brett mit dem Worten "Daemonicus" gesehen hätte. Dann hätte es ein freundliches Hin und Her zwischen ihm und Scully gegeben, wo sie die satanische Signifikanz des Falls besprochen hätten. Ja, es ist unfair ein eingespieltes Team mit zwei "Neulingen" zu vergleichen, die in der Serie ihren ersten gemeinsamen Onscreen-Einsatz haben, aber zu dem Zeitpunkt war mir bereits langweilig. Es läuft im Prinzip so ab: Reyes stellt eine wilde Theorie auf, Doggett entgegnet dem mit vorhersehbarer, kalter Rationalität. Das ist so dermassen steif und öde, und ohne jede Ironie und Witz, das mir die Füße einschlafen.
Scully arbeitet jetzt als Professorin, hat aber trotzdem noch Zeit hin und wieder eine Autopsie zu machen. Ähm, okay. Wenn ich die Serie nie geguckt hätte würde ich Scully hier als Standard-Rechtsmedizinerin abtun, die gut aussieht.
Das Mulder erwähnt wird, hilft mir nicht, mich an die neuen zugewöhnen, es tut mir nur im Herz weh.

Waren diese Flüstergeräusche nicht auch schon in "Via Negativa" oder täusche ich mich da?
Unnötig grafisch war auch als der Gefangene Doggett erst mal für eine halbe Stunde angekotzt hat, aus Gründen die ich bis jetzt noch nicht weiß.
Aber der Showdown hat für mich wirklich den Vogel abgeschossen: Doggett ruft Scully an und sagt, dass der Typ, der die Morde ausgeführt hat, sich zufällig dort aufhält, wo Scully auf dem Nachhauseweg ohnehin vorbei gekommen wäre. Also fährt sie dort mal kurz vorbei. Alleine. Ohne jeden Schutz. Sie geht einfach dem Pier entlang, keine Waffe oder Taschenlampe in der Hand, sie dreht sich um weil sie ein Geräusch gehört, doch da war nichts, sie dreht sich wieder um, bum, der Typ mit der Maske attackiert sie.
Hallo?
Ist das noch Akte X, was ich mir da ansehe oder bereits eine Parodie davon? Was ist hier bloß los? Mal davon abgesehen, dass Scully nun ein Kind hat, dass von ihr abhängig ist und nie ohne Waffe rumrennen würde, versucht man hier einen wunderbaren Charakter absichtlich zu zerstören?
Offenbar haben Leute in Irrenanstalten auch Zugang zum Internet. Woher hat Kobold der Patient, überhaupt die Infos über Doggett. Bloggt der jetzt in seiner Freizeit?
Die Auflösung war dann auch noch absolut haarsträubend. Ach ja, hat es überhaupt jemand gekümmert das Doggett auf einen Unschuldigen geschossen hat, weil er dachte es handelt sich um den Täter? Mulder hätte da schon längst wieder eins auf Dach bekommen.
Und das die Buchstaben in Dae-moni-cus für die Leute, die erledigt wurden stehen, erklärt auch nichts. Ich habe nichts dagegen, wenn am Ende Fragen offen bleiben, aber hier ist ja gar nichts klar.
z.B. War dieser Kobold nun der Manipulator schlechthin oder doch der Teufel selbst? Warum wolte er dass das Team von Akte X anrückt? Was war überhaupt der Sinn hinter dem ganzen. Wollte Kobold zeigen wie er den Leuten im Kopf rumspuken kann?
Also ich muss sagen, ich sehe mir diese Folgen nur noch aus morbider Kuriosität an. Es wird vielleicht immer noch, die ein oder andere dabei sein, die eine gute MOTW-Folge abgibt, aber momentan kann ich kaum meinen Augen trauen wie schlecht die Serie geworden ist.
Ja, es stimmt, egal wer als Nachfolger für Mulder und Scully nachgerückt wäre, es wäre trotzdem nie so gut wie mit dem beiden geworden, aber das Problem liegt hier wo anders.
Wie ich schon schrieb, es wäre einfach richtig gewesen, Mulder und Scully zu verabschieden. Ein Auftritt im Finale wäre auch noch ganz schön gewesen. Am besten Doggett und Reyes erst mal ein paar MOTW-Fälle geben und dann eine neue Mythologie einführen, in denen beide verwickelt sind. Was hier nämlich mit Scully passiert, ist einfach grauenvoll. Nichts mehr ist von der liebenswerten, warmherzigen Ermittler übrig geblieben, bis auf ein leidtragendes Mienenspiel.
Doggett und Reyes haben als Ermitler einfach keinen Raum zur Entfaltung, da die Mulder-Scully-Beziehung wie ein Schatten über allem steht. Es ist unmöglich Scully zu sehen und nicht gleich an Mulder zu denken. Es hilft nichts, dass vor allem Reyes als Charakter totalen Stillstand erleidet. Was ist ihre Motivation hinter ihrer Arbeit? Wie ist sie dazu gekommen? Das wäre in etwa so als wäre uns Mudler vorgestellt worden und er würde sagen er glaube nur an Übernatürliches, weil er ein Nerd ist. Aber seine treibende Kraft war die Suche nach seiner Schwester und die Verschwörung, in die bereits sein Vater verwickelt war.
Auf der anderen Seite sind hier diese furchtbaren Drehbücher, bei denen es mich nicht wundert, dass alle beteiligt so dreinschauen, als ob sie nicht wüssten wovon sie reden.
Diese Folge hätte allerdings nicht mal Mulder und Scully retten können, aber sie wäre wohl um einiges humorvoller und persönlicher gewesen.
Ich muss allerdings sagen, dass schon interessant für mich ist, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Vor allem, weil die Dynamik zwischen den Leads nicht stimmt und das Drehbuch ein Graus ist. Erst jetzt verstehe ich wirklich warum Akte X all die Staffel so gut funktionierte und warum es jetzt nicht mehr so ist.
- 21.05.12, 15:27:58 #74Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Hab jetzt mal weitergeguckt, die letzten Episoden waren ganz gut. Die Mythologie-Episoden sind aber wirklich schwach (fettgedruckte Episodentitel).
Season 9 Episode 1-8
Nothing important happened today Part 1 u. 2: 3 von 10 X
Daemonicus: 1 von 10 X
4-D: 4,5 von 10 X
Lord of the Flies: 1,5 von 10 X
Trust No. 1: 5 von 10 X
John Doe: 9 von 10 X
Hellbound: 8 von 10 X
- 22.05.12, 11:21:50 #75Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Na wie schön, daß noch jemand im Akte-X Forum aktiv ist :-)
Vielleicht kann mir ja jemand helfen, ich suche alle "Monster-Of-The Week" Einzel-Episoden mit Scully und Mulder. Falls jemand eine entsprechende Liste hat, wäre ich dankbar, wenn er sie hier posten würde.
BTW, ich habe die 9. Staffel als nicht besonders sehenswert in Erinnerung. Falls ich mir die Serie doch "komplett" anschaue, kann ich sie dann mit der 8. Staffel "abschließen"? Einige hier im Forum haben ja schon darauf hingewiesen, daß man die Serie auch gut mit der 8. Staffel hätte beenden können.
- 22.05.12, 11:39:54 #76Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Okay, die Liste habe ich gerade selbst gefunden :-)
http://spookyverse.de/index.php/Monster_of_the_Week
- 22.05.12, 11:41:06 #77schaut jetzt gross!
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AW: Akte X
Hier die Monster of the Week:
http://spookyverse.de/index.php/Monster_of_the_Week
und hier die Mythologie-Folgen:
http://spookyverse.de/index.php/List...logie-Episoden
- 22.05.12, 12:22:05 #78Entering Annexia
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AW: Akte X
Meine Lieblingsepisode aus der MotW-Gruppe bleibt Folie à deux (S05E19). Richtig mieser Schocker, gerade wenn man selber im Büro arbeitet.
- 22.05.12, 12:52:01 #79Registrierter Benutzer
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AW: Akte X
Und weiter geht´s. Staffel 9 Episoden 9-12
Provenance: 6,5 von 10 X
Providence: 6 von 10 X
Audrey Pauley: 1 von 10 X
Underneath: 1,5 von 10 X
Also die Mythologie kommt in dieser Staffel einfach nicht aus dem Quark. Das ist alles ziemlich unterhaltsam, aber nicht mehr so packend wie in früheren Staffeln. Vor allem die völlig überstrapazierten religiösen Metaphern mit Auserwählten und heiligen Engeln ist sogar für Akte X viel zu dick aufgetragen. Es hilft nicht, dass Scully - die im Gegensatz zu den MOTW-Episoden der neunten Staffel-hier viel aktiver ist, als Charakter total inkonsistent angelegt worden ist. Hier sagt sie zum Beispiel am Ende von Provenance/Providence, dass sie schon immer wusste, dass ihr Kind nicht normal sei, während wir im Verlauf der 8. Staffel von ihr 1000 Mal gehört haben, dass das dem Kind nichts fehlt. Man könnte natürlich sagen, dass resultiert aus Verdrängung, aber es passiert hier völlig wirkürlich. Das führt zu meiner größten Kritik in dieser Staffel zurück: Scully ist passiv, tatenlos und verhält sich so wie es die Folge grade braucht.
Die anderen beiden MOTW-Folgen "Audrey Pauley" und "Underneath" sind das beste Mittel um vor den Fernseher einzudösen. Essentiell sterbenslangweilige Drehbücher, deren Prämisse 40 Minuten lang wiederholt wird, bis es Zeit zur Auflösung ist. Eine Tortur.
@Silent Mike
Mir bleiben noch 6 Episoden vor dem Finale und dann werde ich nochmal eine Resümee über die Staffel ziehen. Momentan sieht´s aber so aus(Stand nach 12 von 19 Folgen):
Mythology-Folgen: 4 schwache bis überdurchschnittliche
MOTW-Folgen: 4 stinklangweilige, eine durchschnittliche, zwei sehr gute
Also ich geh mal davon aus, dass wenn die nächsten Folgen nicht alle im 8-10 Punktebereich liegen, es nicht nur die schwächste Akte X-Staffel wird, sondern auch nie wieder in meinem DVD-Player landen wird.
Zu deiner Frage. Du kannst nach der 8. aufhören (insofern dass Serienfinale und die nächsten Mythology-Folgen, auch schwach sind, dazu kann ich noch nichts sagen). Mulder und Scully bekommen das Happy End, dass ihnen zusteht. Die Verschwörung mit den Supersoldaten bleibt offen, was ich wenn ich die Folgen der neunten Stafffel bedenke, wirklich, ähm, sagen wir, für weniger gekünstelt halten würde. Der Skinman
ist noch am Leben und hat mit Doggett einen packenden, actionreichen Showdown mit den Supersoldaten. Die Lone Gunmen sind immer noch der Comic-Relief schlechthin. Tja, das waren alle oder?
Geändert von Pyro 91 (22.05.12 um 12:55:07 Uhr)
- 22.05.12, 12:57:52 #80Registrierter Benutzer
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