Cinefacts

Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Uli Kunkel 2.0
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    Tamara Drewe (von Stephen Frears)

    aka "Immer Drama um Tamara" (ojeoje, liebe deutsche Titelausdenker!!)

    Komisch, dass der hier noch keinen Thread hat, imo ein ziemlich lustiger, sehr britischer, bissig schwarzer Schwank (Verfilmung der gleichnamigen graphic novel von Posy Simmonds) um ein ehemals hässliches Entlein vom Lande (sehr lecker: Gemma Arterton!), welches nach gemachter Karriere eben dorthin zurückkehrt und alt und jung im südenglischen Kaff gehörig den Kopf verdreht, was zu diversen absurd-komischen Verwicklungen führt. Trefflicher Start ins Kinojahr 2011.

    9/10

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    Geändert von Uli Kunkel (03.01.11 um 20:39:46 Uhr)

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  3. #2
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    AW: Tamara Drewe (von Stephen Frears)

    Immer Drama um Tamara (Tamara Drewe)

    Normalerweise habe ich es schwer mich mit den deutschen Titeln ausländischer Filme anzufreunden. Hier jedoch ist der deutsche Titel passender, denn der Film beginnt zwar mit der Heimkehr Tamaras in die englische Einöde und das Dorfgeschehen dreht sich direkt oder indirekt um die Titelheldin, dennoch sind die Nebenschauplätze mit ihren Dorfbewohnern interessanter und präsenter. Dabei krankt der Film an seiner unsympathischen Titelheldin, während die anderen Figuren zu überzeugen wissen. Sei es nun die von ihren Autorengatten betrogene Betreiberin des Bauernhofes, der unter einer Schreibblockade leidende amerikanische Professor, Tamaras Jugendliebe, die fünfzehnjährige Jodie die Tamaras Rockstarfreund anhimmelt oder selbst ihr eitler Rockstarfreund. Alle sind sympathischer. Gemma Arterton bleibt durchgehend blass und lässt sich die Show von der Jungdarstellerin Jessica Barden stehlen, die den aufmüpfigen Teenager Jodie charmant rüberbringt.

    6 von 10 wegen den tollen Dorfbewohnern

  4. #3
    Uli Kunkel 2.0
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    AW: Tamara Drewe (von Stephen Frears)

    Zitat Zitat von fischflosse Beitrag anzeigen
    Alle sind sympathischer.
    Das hat hat ja genau so vielleicht auch sollen sein...

    Arterton fand ich klasse, die erfüllt eben genau das, was diese Rolle hergibt, nen blassen Auftritt kann ich da absolut nicht sehen. Dass die anderen da mehr Gelegenheit zum Glänzen hatten liegt doch völlig auf der Hand.

  5. #4
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    AW: Tamara Drewe (von Stephen Frears)

    Zitat Zitat von Uli Kunkel Beitrag anzeigen
    Das hat hat ja genau so vielleicht auch sollen sein...

    Arterton fand ich klasse, die erfüllt eben genau das, was diese Rolle hergibt, nen blassen Auftritt kann ich da absolut nicht sehen. Dass die anderen da mehr Gelegenheit zum Glänzen hatten liegt doch völlig auf der Hand.
    ja, wenn ich aber einen film gucke der nach seiner titelheldin benannt ist, erwarte ich eben auch das man sie so zeichnet das man mit ihr mitfiebert. ich hatte allerdings schon 5 minuten nach ende wieder vergessen wie ihr handlungsstrang denn zu ende ging. so ging sie mir am arsch vorbei.

    zu arterton können wir uns einigen das sie schön aussehen sollte, dies erfüllte und das war es schon. trotzdem kann ich sie ganz persönlich als blass empfunden haben, weil eben nicht mehr als das "schönsein" erfüllt wurde. ich möchte dir nicht zu nahe treten und viele andere die die arterton darin toll fanden auch nicht, aber ich glaube das sich viele ETWAS von der "heißen" gemma blenden lassen haben bzw. die figur/das schaupiel für nur diejenigen funktioniert, die sich auch für sie begeistern können. ich geb aber auch gerne zu, dass das die schuld des drehbuches ist, denn die arterton kann ja auch nur das zeigen was vorgeschrieben ist. da ich noch nichts anderes mit der arterton gesehen habe, kann ich leider aber auch nicht beurteilen, ob sie nun wirklich blass war oder einfach nur unterfordert.

  6. #5
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    AW: Tamara Drewe (von Stephen Frears)

    Gestern in der OV gesehen und für gut befunden. Frears hat einen bissigen, bitterbösen durch und durch englischen Film geschaffen. Ich zumindest habe mich keine Sekunde gelangweilt. Finde auch nicht, dass Arterton blaß rüberkommt. Trotz des Namens ihrer Figur im Titel handelt es sich eigentlich weitaus mehr um einen Ensemblefilm, in dem es keinen klassichen Hauptfiguren gibt. Und der Cast harmoniert insgesamt m.E. sehr gut miteiander. Toll gezeichnete Figuren und hervorragende Darstellerleistungen. Tamara hat die Ereigniskette natürlich in Gang gesetzt; agiert gleichwohl häufig aus dem Hintergrund heraus. Ok, übermäßig sympathisch kommt der Charakter nicht rüber; was aufgrund ihrer schwierigen Vergangenheit in dem Ort aber auch irgendwie verständlich ist.

    8 von 10 Punkten

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