Ergebnis 81 bis 100 von 106
- 15.12.11, 17:50:25 #81Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 26.11.09
- Ort
- In a galaxy far far away
- Beiträge
- 282
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Meine Theorie ist, dass die Synchronfassung viele Vorteile hat: Im Orginal müssen die Schauspieler etwas auswendig Gelerntes aufsagen und dies klingt oftmals dann auch so... Ein Synchronsprecher kann wie bei einem Hörbuch in aller Ruhe vom Blatt ablesen und es klingt dann viel lebendiger. Dies merkt man auch oft an den Umgebungsgräuschen: Im Orginal hört man zb echten Strassenlärm, in der Synchronfassung ist tendenziell jedes Geräusch geplant. Dies kann man als Nachteil sehen, vedichtet aber zusammen mit der Erzählweise des Sprechers, die Atmosphäre. Es gibt aber natürlich auch Beispiele wo das einzigartige Sprachtalent von manchen Schauspielern in der Synchronfassung nicht zur Geltung kommen kann. In diesem Fall lohnt es sich den Film im Orginal zu sehen.
-
WERBUNG
- 15.12.11, 18:10:11 #82all out of bubblegum
- Registriert seit
- 06.05.07
- Ort
- Südtirol/Italien
- Alter
- 27
- Beiträge
- 2.754
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
- 15.12.11, 18:15:48 #83Grüner Marsianer
- Registriert seit
- 12.10.01
- Ort
- Odessa, Mars
- Alter
- 36
- Beiträge
- 5.410
- 15.12.11, 19:37:13 #84Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 26.11.09
- Ort
- In a galaxy far far away
- Beiträge
- 282
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Wie gesagt, dies ist meine Theorie/These. Wie eine Synchronisation ganz genau geschaffen wird, habe ich jetzt gerade erst genauer nachgelesen. War wohl etwas voreilig mit Manchem was die Hintergrundgeräusche vor allem betrifft. Aber ich bleibe dabei, dass ich den Eindruck habe, dass im Orginal es mehr auswendig gelernt klingt. Dies ist aber mein subjektiver Eindruck.
- 15.12.11, 19:39:04 #85Gesperrt
- Registriert seit
- 29.03.10
- Beiträge
- 1.626
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Was Geräusche angeht: bei den Turtles-Filmen ist es doch so, dass nur in der deutschen Fassung diese ach so lustigen Töne kommen oder?
- 16.12.11, 00:13:04 #86Grüner Marsianer
- Registriert seit
- 12.10.01
- Ort
- Odessa, Mars
- Alter
- 36
- Beiträge
- 5.410
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Das mag dein subjektiver Eindruck sein, aber was glaubst du, was die Leute im Synchronstudio machen? Sich den Text erst im jeweiligen Moment selbst einfallen lassen? Wenn überhaupt irgendwie Raum zur Improvisation ist, dann beim Drehen direkt (was auch alles andere als unüblich ist). Beim Synchronisieren gibts das Dialogbuch und davon kann man schon alleien auf Grund der notwendigen Lippensynchronität nicht abweichen.
Letztendlich ist es so, dass sowohl beim Originalfilm als auch beim Synchronisieren (im Idealfall) professionelle Schauspieler am Werk sind. Die können gut oder schlecht sein, beim Film als auch beim Synchronisieren, in jeglicher vorstellbaren Kombination. Klar gibt es auch Ausnahmen wie die erste Synchronstimme von Sean Connery, der in der Deutschen Fassung noch mal charismatischer rüber kommt als im Original, aber in der Regel passt zu einem Schauspieler immer noch am besten seine eigene Stimme und Ausdrucksweise... Deswegen wurde er ja auch gecastet und nicht die Kombination Schauspieler/Synchronsprecher, die dann im schlimmsten Fall den Gesamteindruck der Performance verfälschen oder verschlechtern kann.
- 16.12.11, 07:24:26 #87Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 26.11.09
- Ort
- In a galaxy far far away
- Beiträge
- 282
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Ich sehe Filme lieber synchronisiert, aber jeder wie er möchte. Zurück zum Thema: Einige Filme werden leider mit schlechten Synchronsprechern besetzt, was sehr störend klingt und es ist fast nicht zu ertragen (zb in letzter Zeit "The Open Road" (aka "Father & Son")): In diesem Fall schaue ich mir den Film in jedem Fall im Original an. Weiters, wie schon erwähnt, Stimmen wie die von Orson Welles sind einzigartig, diese kann man einfach nicht synchronisiert sehen.
Geändert von Tron5 (16.12.11 um 07:27:43 Uhr)
- 16.12.11, 10:50:03 #88Sith LordGast
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Eben! Und genau so klingt es auch in der Synchro, wie ABGELESEN statt natürlich gesprochen, noch dazu meist lustlos runtergeleiert. Wahnsinnig "lebendig". Und vor allem ist es ja auch VIEL realistischer wenn Dialoge "in aller Ruhe" vom Blatt abgelesen vorgetragen werden, ganz wie im richtigen Leben, wo man ja auch immer ein Blatt dabei hat wo draufsteht was man zu sagen hat. Ich muß schon sagen, ein sehr überzeugendes Argument.

Übrigens, in vielen Filmen improvisieren Schauspieler ihre Texte, und lernen nicht stur auswendig. Daher sind Dialoge im fertigen Film oft anders als im Drehbuch. DAS ist meiner Meinung nach um einiges natürlicher und lebensnaher als ein abgelesener und noch dazu schlecht übersetzter Synchrotext. Aber klar, ich bin ja sowieso "O-Ton-Nazi", da habe ich natürlich grundsätzlich die schlechteren Karten.
- 16.12.11, 11:31:46 #89aka Fred Stiller
- Registriert seit
- 22.07.01
- Ort
- Remstal/Württemberg
- Alter
- 37
- Beiträge
- 10.849
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Neee, bist ein Meinungs-Nazi, da du eben die Meinung der "Synchro Freunde" nicht akzeptieren willst

Es kommt auch ganz auf den Sprecher an, wie er die Rolle mit Leben füllt. Klar gibt es da auch Produktionen, wo alles heruntergeleiert wird, aber verallgemeinere bitte nicht. Wir haben in Deutschland einige Top-Sprecher, da lache ich über das teilweise Genuschel und leblose Geseiere in manchem O-Ton..
Ich glaube übrigens kaum, das es so viele Schauspieler und vor allem Regisseure gibt, die imporovisierte Dialoge zulassen. Aber das ist nur Vermutung.
Und wenn du dann noch mit Realismus und vom Blatt ablesen kommst... Junge, das machen die doch auch im O-Ton! Nur eben vor Ort und auch auswendig. Unterschied ist die Location
- 16.12.11, 11:41:48 #90Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03.06.02
- Beiträge
- 1.510
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
- 16.12.11, 17:57:38 #91Sith LordGast
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Meinung nicht akzeptieren? Dann lies nochmal meine Beiträge genau durch und belege deine Aussage mit Zitaten. Ich habe nirgends geschrieben dass sich keiner Synchros ansehen sollte o.ä., sondern dass die für MICH nicht in Frage kommen, mehr nicht. Ist schon ein kleiner Unterschied ob man Aussagen über die eigenen Vorlieben macht oder anderen die eigene Meinung aufdrängen will. Die Gründe für meine Ablehnung von Synchros habe ich genannt, aber jeder kann machen was er will.
Das mag sein. Aber zumindest höre ich dann immer noch die echten Stimmen der Schauspieler, wenn auch nachträglich aufgenommen. Damit habe ich kein Problem da es technisch manchmal notwendig ist aufgrund von Nebengeräuschen u.a. In wenigen Fällen stammen die Stimmen von anderen Sprechern (Beispiel Darth Vader), aber das hat Gründe und es sind Ausnahmen. Für mich einer der Hauptgründe warum ich nur O-Ton höre ist weil ich die echten Stimmen der Schauspieler hören will, nicht irgendwelche willkürlich ausgewählten Sprecher.Der Ton stammt beim Original auch meist aus dem Studio, und da werden dann auch oft Texte geändert.
Übrigens sind Kinderstimmen in Synchros ganz besonders grauenhaft. Da scheint es nur einen oder 2 Sprecher zu geben die alle Kinder synchronisieren müssen, ungeachtet des Alters und Geschlechts der Originalschauspieler. Oder kennt jemand Beispiele für gut getroffene Synchronsprecher für Kinder in Filmen? Ich habe noch keine gehört, und die Abweichungen zum Original sind oft extrem, viel schlimmer als bei Erwachsenen.
- 16.12.11, 18:11:52 #92Täubchen
- Registriert seit
- 16.12.08
- Ort
- Rheinland
- Alter
- 42
- Beiträge
- 4.103
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Wenn es so wäre würde dich hier auch keiner angehen.
Und klar hast Du schon mehrfach deine Toleranz gegenüber der Meinung anderer unterstrichen, nur eben auch
Wenn man deine Aussagen wohlwollend interpretieren will, gehen sie in diese Richtung:" Jede Synchro verändert, und Veränderung ist schlecht, wobei jedem, der sonst den Film nicht mal richtig verstehen kann, natürlich unbenommen die Meinung gegönnt wird, das für ihn die Synchro also besser sein mag, auch wenn sie es freilich grundsätzlich nicht ist."
Beispiel gefällig?
Höhnisches Augenrollen und Gelächter über die Meinung anderer ist etwas gänzlich anderes als Respekt oder Akzeptanz einer konträren Ansicht. Die Schärfe hast du in diese Diskussion gebracht, wieso also so empfindsam, wenn andere entsprechend reagieren?
Diese Synchroansicht ist für jemanden, der sich explizit aufgrund dieses Themas bei cinefacts angemeldet hat, ein nicht überraschender Standpunkt.
Aber das ständig und überall rauszustreichen und gleichzeitig zu behaupten, jede andere Ansicht natürlich auch zu tolerieren, beißt sich halt.
Geändert von Dochmann (16.12.11 um 18:16:50 Uhr)
- 16.12.11, 19:13:42 #93Sith LordGast
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Ja. Und? Ich habe eine feste Meinung gegenüber Synchros. Wenn man gegen eine Sache ist bedeutet das noch lange nicht dass man Befürworter angreift. Ich habe nirgends etwas in Richtung "alle die Synchros ansehen sind Deppen" geschrieben, nur dass ICH persönlich damit nichts anfangen kann. Ich mag sie nicht, und vielleicht gibt es Dinge die du nicht magst. Kritisiere ich dich deshalb? Ein fester Standpunkt und Prinzipien an die man sich selbst hält hat nichts mit Intoleranz oder Arroganz zu tun.
Und ja, wenn es sich um ein Kunstwerk handelt (und zu einem gewissen Ausmaß zählen dazu Filme, wenn auch nur manche), ist für mich jede Veränderung schlecht. Das gilt übrigens nicht nur für Synchros, sondern u.a. auch die "Verbesserungen" die George Lucas alle paar Jahre an den Star Wars Filmen macht. Aber da war es der "Künstler" selbst der für die Veränderungen verantwortlich ist. Im Fall von Synchros hat der Filmemacher selbst null Einfluß und offenbar kontrolliert keiner was nachträglich aus einem Werk gemacht wird.
Wie bitte? Wer hat sich "explizit" wegen Synchro hier angemeldet? Du vielleicht, ich sicher nicht. Dafür ist mir das Thema einfach zu unwichtig.Diese Synchroansicht ist für jemanden, der sich explizit aufgrund dieses Themas bei cinefacts angemeldet hat, ein nicht überraschender Standpunkt.Geändert von Sith Lord (16.12.11 um 19:21:12 Uhr)
- 16.12.11, 19:32:01 #94Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 26.11.09
- Ort
- In a galaxy far far away
- Beiträge
- 282
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Beruhigt euch mal wieder
Jeder hat seine Meinung und das ist auch gut so. Bleiben wir beim Thema, welche Filme es gibt, die in der deutschen Synchronfassung deutlich verlieren. Da gibt es sicher viele. Die Frage ist, ob es viele Zuseher gibt, die beides ansehen und dementsprechend urteilen können. Also die Originalfassung und die Synchronfassung sich ansehen, bzw anhören. Ich muss zugeben, dass ich fast nur die deutsche Fassung kenne. Manchmal vergleiche ich aber und es fällt mir schwer objektiv zu bleiben, da ich schon zu sehr an den Synchron-Stammsprecher eines Schauspielers gewöhnt bin. Bruce Willis ohne die Stimme von Manfred Lehmann für mich undenkbar
- 16.12.11, 19:53:51 #95Täubchen
- Registriert seit
- 16.12.08
- Ort
- Rheinland
- Alter
- 42
- Beiträge
- 4.103
- 16.12.11, 20:22:11 #96Sith LordGast
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Da hast du aber ganz genau nachgeforscht.

Na gut, du hast recht. Ich weiß gar nicht mehr um welchen Thread es damals ging. Ich interessiere mich allgemein für Filme und las wohl schon eine ganze Weile im Forum, hatte aber nichts spezielles beizutragen. Da kam dann halt mal ein Thema zu dem ich mich äußern wollte. Aber warum immer ich mich anmeldete spielt auch keine Rolle. Belassen wir es dabei dass jeder seine Meinung hat und andere Meinungen respektieren sollte. So, jetzt genug OT, ihr könnt gerne weiter diskutieren welche Synchros verlieren und welche nicht. Ich persönlich werde mich weiterhin auf O-Ton beschränken. Ich stehe zu meiner Meinung und du kannst zu deiner stehen, dann passt es schon.
- 16.12.11, 21:55:47 #97Bunkerbewohner
- Registriert seit
- 26.05.02
- Ort
- Hamburg
- Alter
- 31
- Beiträge
- 983
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Insofern als dass eine Synchronisation einer geschauspielerten Rolle per se eine Veränderung des Originalmaterials ist, "verlieren" alle Filme im Wortsinn "etwas". Dass die eine oder andere Umdeutung einer beispielsweise besonders charismatischen vorgetragenen Synchronisation auch seinen kultigen Charme haben kann, ist klar; genauso, dass besonders gurkige oder gag-süchtige Neuinterpretationen schnell den schlechtesten Film in angenehmen Trash verwandeln können. Der Film wird zugerichtet, und in sofern "verliert" er was.
- 17.12.11, 10:57:13 #98Täubchen
- Registriert seit
- 16.12.08
- Ort
- Rheinland
- Alter
- 42
- Beiträge
- 4.103
- 18.12.11, 15:45:04 #99Sith LordGast
- 13.01.12, 17:08:56 #100Präsident
- Registriert seit
- 09.11.01
- Ort
- Panama
- Alter
- 33
- Beiträge
- 19.603
AW: Filme, die in der deutschen Synchrofassung deutlich verlieren
Heute in die deutsche BD reingeschaut, und es ist genau so, wie ich es nach der Sichtung des Films auf dem Fantasy Filmfest vorhergesagt habe: Die deutsche Synchro von CAT RUN kann man knicken, weil sie es nicht schafft, für Tony Currans unverständliches irisches Gebrabbel eine adäquate deutsche Entsprechung zu finden. Der hat zwar einen leicht irischen Akzent verpasst bekommen und flucht ordentlich vor sich her, spricht ansonsten aber ein viel zu klares Deutsch, um Paz Vegas "Sorry, aber ich versteh kein Wort. Könnten Sie das bitte nochmal wiederholen"-Reaktion zu rechtfertigen.
-


Zitieren


Lesezeichen