Cinefacts

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  1. #1
    Brittany & Santana 4ever!
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    Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade etwas intensiver am Überlegen ob nicht so langsam eine Photovoltaik- und oder Solarthermie-Anlage aufs Dach soll.

    Hier ein paar Grundwerte für eine Photovoltaikanlage (die Stadt hat 2008 wohl während einer Luftbildaufnahme auch eine Laserabtastung der Dächer gemacht):

    - Standort: NRW
    - Dachfläche: 160 qm
    - Nutzbare Dachfläche: 82qm
    - Max. installierbare Leistung: 6,8 kWp
    - Stromertrag: 6.500 kWh/Jahr
    - Empfohlene Technologie: Dünnschicht-Module
    - Die Kosten werden mit ca. 13.000 Euro angegeben.

    Meine Fragen an Cinefactler mit Photovoltaik-Anlage wären:

    1. Wie realistisch sind die Kosten (wenn man annimmt, dass jetzt keine großartigen Extrakosten entstehen)?
    2. Kann mir jemand Tipps zu Zuschüssen und/oder möglichst zinsgünstigen Darlehen speziell für solche erneuerbaren Energien geben?
    3. Hat jemand Dünnschicht-Module im Einsatz und kann ggf. zur Haltbarkeit und/oder Effizienz im Vergleich zu normalen Solarzellen sagen?

    Besten Dank im Voraus.
    Geändert von Dringi (23.07.12 um 19:19:23 Uhr)

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  3. #2
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von Dringi Beitrag anzeigen
    - Stromertrag: 6.500 kWh/Jahr
    Lass dir mal von der CO2 Sekte erklären wie sich die Leistungsangaben "errechnen". Trotz aktuellem Subventionsmoloch wird sich eine PV Anlage für dich niemals rechnen. Solarstom in Deutschland ist ökonomischer und ökologischer Mumpitz.

  4. #3
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Wir haben auch über Photovoltaik nachgedacht, aber uns hat man davon abgeraten. Lohnt sich nur, solange der Solarstrom noch so stark subventioniert wird, und selbst dann dauert es Jahre, bis zum ROI.
    Ergänzend zur Wärmepumpe haben wir uns nun für Sonnenkollektoren fürs Heizwasser entschieden. Kosten nur 3.000 - 5.000,- EUR und liefern selbst im Winter, wenn denn die Sonne scheint, ausreichend Wärme fürs Heizwasser.

    Wenn Geld keine Rolle spielt, warum nicht? Wenn doch, laß es lieber.

  5. #4
    Inspector
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von swapp Beitrag anzeigen
    Ergänzend zur Wärmepumpe haben wir uns nun für Sonnenkollektoren fürs Heizwasser entschieden. Kosten nur 3.000 - 5.000,- EUR und liefern selbst im Winter, wenn denn die Sonne scheint, ausreichend Wärme fürs Heizwasser.
    Würde ich (für Privatleute) auch nur empfehlen - die Amortisationszeit ist, im Gegensatz zur Photovoltaik, überschaubarer!

  6. #5
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Warum sollte sich ein PV Anlage in D nicht lohnen?

    Wir haben zwei Anlagen, einmal 11kwp, einmal 6kwp. Beide laufen hervorragend und sind weit über den Ertragsberechnungen meines seriösen Händlers vor Ort.

    Beide Anlagen laufen nun schon 3 bzw. 4 Jahre, wie die aktuellen Werte (Förderung etc) aussehen weiß ich allerdings nicht genau.

    Sicherlich hätten PV Anlagen in südlicheren Gegenden eine höhere Auslastung und Nutzung als in Deutschland, doch bei (meinen) Förderungen von noch 37 bzw. 27 Cent pro kwh sind bei mir beide Anlagen nach 13 Jahren inkl. Zinsen für Darlehen zurückbezahlt. Das bedeutet ich habe 7 Jahre in denen ich die komplette Förderung mtl. einstecke. In Zahlen sind das 40.000 Euro PV Anlage, Zinsen für elf Jahre 12.000 Euro, zugesicherter Ertrag nach 20 Jahren 75.000 Euro bei Volleinspeisung! Sag mir mal eine bessere und komplett sichere Anlagequelle für mein Geld?! Zudem haben wir keinerlei monatliche Zusatzkosten, die Förderung ist gleich die Ratenzahlung.

    Und nach den 20 Jahren sind die Akkuforschungen soweit ausgereift, dann knallst du dir Akkus in den Keller und bist vom Strom Outark, sprich nicht mehr auf den dann aktuellen Strompreis angewiesen, Qualitätsmodule leben 30 Jahre und länger!

    Vorsicht jedoch bei vermeindlich günstigen Asien Importe, zahl lieber ein wenig mehr und investier in Qualitätsprodukte, ich für meinen Teil habe Solarworld und bin bestens zufrieden.

  7. #6
    A. Wesker
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Mal so nebenbei gefragt, diese Photovolktaik-Anlagen sind ja in dem Sinne nicht ausschaltbar, die produzieren so gut wie immer Strom, weswegen im Falle eines Feuer die Feuerwehr nicht mit Wasser, sondern mit Schaum löscht. Ist das immer noch so?
    Hatte dazu mal einen Beitrag im TV gesehen und da wurden ein paar Fälle vorgestellt, wo das Haus oder andere Gebäude bis auf die Grundmauern abgebrannt sind, weil die Feuerwehr mit einem Wasserlöschzug angerückt ist und wegen der Stromschlaggefahr nicht gelöscht hat. So musste, wenn überhaupt einer in der Nähe verfügbar war, eben ein Löschfahrzeug mit Schaum angefordert werden, was dann meist nicht mehr viel genützt hat.

  8. #7
    Inspector
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Mehrere Onkel meiner Frau sind in der Feuerwehr (FreiwFW, BerufsFW, WerksFW), und alle sagen, dass sie bei nem Dachbrand (untere Stockwerke sind ja erst einmal kein Problem) an nem Haus mit Photovolktaik keinen Löschversuch unternehmen würden/werden. Mit Schaum oder sonstigen chemischen Löschmitteln ist die Stromschlaggefahr zwar gemindert, jedoch immer noch gegeben!

    Bei uns in der Gegend ist mir ein solcher Fall (Wohnhausbrand) zwar noch nicht bekannt, aber diverse Scheunen und Hallen mit Photovolktaik sind in den letzten Jahren kontrolliert abgebrannt worden.

  9. #8
    A. Wesker
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Gut zu wissen. Wie das jetzt genau mit dem Schaum läuft oder mit was die löschen weiß ich nicht, da kann ich nur das wiedergeben, was damals in dem Bericht gesagt wurde, aber ein Kritikpunkt wäre das für mich schon. Na klar ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bude brennt relativ klein, aber ganz ausblenden würd ich den Fakt nicht, wenn ich mir überlege so eine Anlage aufs Dach zu bauen.

  10. #9
    Zweischläfriger
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Ich bin zwar kein Experte, aber is das nicht egal, ob die Bude ganz abfackelt oder kurz vorher noch gelöscht wird?
    Wenn die Feuerwehr schon Wasser übers Dach spritzen muss, gehts doch eh nur noch ums aus machen und nicht mehr darum irgendwas zu retten. Oder lieg ich da falsch?

  11. #10
    Inspector
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von Streifenkarl Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar kein Experte, aber is das nicht egal, ob die Bude ganz abfackelt oder kurz vorher noch gelöscht wird?
    Wenn die Feuerwehr schon Wasser übers Dach spritzen muss, gehts doch eh nur noch ums aus machen und nicht mehr darum irgendwas zu retten. Oder lieg ich da falsch?
    Wenn dat Feuer im Keller/EG ausgebrochen ist und sich schon bis ins OG/Dach "vorgearbeitet" hat, hast du recht.

    Aber es gibt ja auch Brände die (zunächst) "nur" im OG/Dach wüten - wenn die FW da löscht/löschen kann, bekommen die unten Geschosse zwar auch Löschwasser ab, aber der Brand wird evtl. gelöscht bevor das Feuer auf die unteren Stockwerke übergreift.

  12. #11
    A. Wesker
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von Streifenkarl Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar kein Experte, aber is das nicht egal, ob die Bude ganz abfackelt oder kurz vorher noch gelöscht wird?
    Also macht es für dich keinen Unterschied ob das Haus noch steht und das Mobiliar nen Wasserschaden hat oder ob das Haus komplett abgebrannt ist?

  13. #12
    Brittany & Santana 4ever!
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von swapp Beitrag anzeigen
    Wir haben auch über Photovoltaik nachgedacht, aber uns hat man davon abgeraten. Lohnt sich nur, solange der Solarstrom noch so stark subventioniert wird, und selbst dann dauert es Jahre, bis zum ROI.
    Ergänzend zur Wärmepumpe haben wir uns nun für Sonnenkollektoren fürs Heizwasser entschieden. Kosten nur 3.000 - 5.000,- EUR und liefern selbst im Winter, wenn denn die Sonne scheint, ausreichend Wärme fürs Heizwasser.

    Wenn Geld keine Rolle spielt, warum nicht? Wenn doch, laß es lieber.
    Danke erstmal für die Einschätzung.
    Wärmepumpe hatte ich auch schon überlegt, aber meine Infos dazu waren, dass das nur effektiv ist, wenn man flächendeckend im Haus Fussbodenheizung hat.
    Ich werde nochmal nachfragen. Sonnenkollektoren zusätzlich zur Photovoltaik wäre auch noch was.
    Um ROI geht es mir nur sekundär. Primär möchte ich mich etwas gegen steigend Stromkosten absichern und auch "was Gutes tun". Wenn ich sowas wie "Co2-Sekte" lese, dann ist mir da schon viel zu viel Ideologie drin.

  14. #13
    Brittany & Santana 4ever!
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von Phantomas Beitrag anzeigen
    Warum sollte sich ein PV Anlage in D nicht lohnen?

    Wir haben zwei Anlagen, einmal 11kwp, einmal 6kwp. Beide laufen hervorragend und sind weit über den Ertragsberechnungen meines seriösen Händlers vor Ort.

    Beide Anlagen laufen nun schon 3 bzw. 4 Jahre, wie die aktuellen Werte (Förderung etc) aussehen weiß ich allerdings nicht genau.

    Und nach den 20 Jahren sind die Akkuforschungen soweit ausgereift, dann knallst du dir Akkus in den Keller und bist vom Strom Outark, sprich nicht mehr auf den dann aktuellen Strompreis angewiesen, Qualitätsmodule leben 30 Jahre und länger!

    Vorsicht jedoch bei vermeindlich günstigen Asien Importe, zahl lieber ein wenig mehr und investier in Qualitätsprodukte, ich für meinen Teil habe Solarworld und bin bestens zufrieden.
    Die Berechnung erfolgte durch die örtliche Sparkasse anhand einer Laserabtastung der Dächer im Rahmen einer Luftbildbefliegung durch die Stadt.
    Ist wohl eine Initiative, weil die Stadt sich unabhängiger von den großen Zulieferern machen will (welch Wunder: unsere örtlichen Politiker schaffen auch mal was sinnvolles).

    Förderung (Stand 07/2012): 0,179 Euro /KWh (lt der Sparkassen-Seite), 0,189 Euro /KWh lt. einer anderen Seite).

    Wenn, wollte ich mir "was Gutes" aufs Dach setzen und nichts billiges um ein paar Euro zu sparen. Danke für den Tipp.

  15. #14
    Brittany & Santana 4ever!
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    AW: Fragen zur Photovoltaik-Anlage

    Zitat Zitat von Callahan Beitrag anzeigen
    Mehrere Onkel meiner Frau sind in der Feuerwehr (FreiwFW, BerufsFW, WerksFW), und alle sagen, dass sie bei nem Dachbrand (untere Stockwerke sind ja erst einmal kein Problem) an nem Haus mit Photovolktaik keinen Löschversuch unternehmen würden/werden. Mit Schaum oder sonstigen chemischen Löschmitteln ist die Stromschlaggefahr zwar gemindert, jedoch immer noch gegeben!
    Hatte ich auch schon gehört. Ich werde einfach mal bei der örtlichen Feuerwehr nachfragen. Die sollten es am Besten wissen, wie die es bei einer Solaranlage denn mit dem Löschen halten.

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