James Bonds erste "007"-Mission führt ihn zu Le Chiffre (Mads Mikkelsen), dem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um ihn zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond Le Chiffre bei einem Pokerspiel im Casino Royale besiegen. Ein Spiel, bei dem es um hohe Einsätze geht. Bond ist anfangs verärgert, dass eine schöne Beamtin des britischen Schatzamtes, Vesper Lynd (Eva Green), damit beauftragt wird, ihm seinen Einsatz für das Spiel auszuhändigen und das Geld der Regierung zu bewachen. Doch nachdem Bond und Vesper gemeinsam eine Serie tödlicher Anschläge von Le Chiffre und seinen Handlangern überlebt haben, entwickelt sich zwischen den beiden eine gegenseitige Anziehungskraft, die sie in noch größere Gefahr bringt und Bonds Leben für immer prägen wird…
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Da ist sie, die erste doppelschichtige Blu-ray Disc mit 50 GByte Kapazität im Cinefacts-Test. Und was bekommt der Zuschauer dafür? Kurz gesagt, abartige Datenraten, die bestenfalls als übertrieben bezeichnet werden können. Simple, bewegungsarme Dialogszenen im Restaurant mit 30 bis 35 MBit/s; Actionsszenen mit über 42 MBit/s. Klar, ein Schaden ist das nicht, aber eine fehlerfreie Kompression wäre auch mit deutlich weniger selbst in MPEG2 problemlos gelungen.
Am Bild fällt zunächst die eigenwillige Farbgebung auf. Die Macher scheinen im Gelb-/Grün-Bereich etwas blind zu sein, denn der komplette Film ist in einem übertriebenen gelb-grünen Look gehalten. Dadurch sind viele der gestochen scharfen und fehlerfreien Aufnahmen in ihrer Brillanz eingeschänkt. Mit jeder Minute wünscht sich der Zuschauer, den sonnigen Strand, den Hafen oder das Gebäude in richtigen Farben zu sehen. So wird ein Teil des Wows am „Wow“-Effekt verspielt.
Ansonsten kann das Bild als nahezu perfekt bezeichnet werden. Nur ganz selten sind kamera-unscharfe Einstellungen zu sehen. Für den Gelb-Grün-Stich gibt es keinen Abzug, da dieser ganz klar Absicht ist - er war auch schon im Kino und in den Trailern (evtl. aber weniger stark) zu sehen.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
PCM 5.1 in Deutsch
Bemerkungen:
Auch am Ton gibt es fast nichts auszusetzen ... außer der extrem umfangreichen Dynamik, die ein Sehen ohne Fernbedienung in der Hand im normalen Mietshaus unmöglich macht. Fast alle Dialoge sind wahnsinnig leise (auch in der deutschen Synchronisation), während die Actionsequenzen mal wieder das Letzte aus dem Verstärker heraus holen. Unverständlich bleibt, warum nicht zwar Tonspuren (eine mit Kino- und eine mit Heimkino-Abmischung) geliefert werden - Platz wäre ja nun im Überfluss vorhanden.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch,
Englisch,
Türkisch
Medientyp:
BD 25
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Daniel Craig wird Bond
- James Bond: For Real
- Bond Girls Are Forever: Im Club der Bond Girls, Bond Girls - Die neue Generation, Die Bond Girls der 70er & 80er
- Musikvideo: Chris Cornell "You Know My Name"
- Trailer
Bemerkungen:
Das Haupt- und das Popup-Menü sind im blu-ray-typischen einfachen Stil gehalten - aber dieses Mal mit weitgehend eindeutiger Navigation. Positiv soll erwähnt werden, dass noch immer keine der getesteten Blu-ray Discs mit einer Sprachabfrage kam.
Zwei ausführliche Making-of-Extras liegen in HD vor, enthalten allerdings aber auch einiges an SD-Material (Standard Definition), teilweise sogar in schlecher SD-Qualität. Trotzdem erfreut es, viele Blicke hinter in die Kulissen in HD werfen zu können.
„Bond Girls Are Forever“ beschäftigt sich ganz überraschend mit dem Mythos, der Schauspielerinnen umgibt, wenn sie einmal ein „Bond Girl“ gespielt haben.
Alle Extras sind natürlich englisch-sprachig mit deutschen Untertiteln.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Insgesamt eine absolut empfehlenswerte HD-Scheibe, die aber leider durch die eigenwillige Farbgebung nicht in die Liga des Referenzmaterials aufsteigen kann. Auch die Brachialdynamik lässt ein paar dunkle Wolken über dem Heimkino aufkommen. Ansonsten alles roger!
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Toshiba HD-XE1, Sony Playstation 3
Verstärker:
Yamaha DSP A1
Fernseher:
Sony VPL-VW50 Pearl
Dieses Review wurde am 23. April 2007 von Matthias Zepf geschrieben.