Martin Campbell ("James Bond 007: Goldeneye", "Die Maske des Zorro") gelang ein sensationell packendes, adrenalintreibendes Action-Abenteuer um eine waghalsige Kletterexpedition am K2. In spektakulären Bildern erzählt er die dramatische Geschichte eines ungleichen Geschwisterpaars (Chris O’Donnell, Robin Tunney), dem seine Leidenschaft für Extremtouren zum Verhängnis wird. In der unerbittlich kalten, lebensgefährlichen Welt des Himalaya, zwischen Himmel und Hölle, wird eine Hilfsaktion zu einem nervenaufreibenden Kampf gegen die Natur, die Zeit - und einen unbesiegbaren Gegner: den K2.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.85:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Nach „Casino Royale“ ist „Vertical Limit“ die zweite Blu-ray-Disc mit 50 GByte Kapazität. Dieses Mal kommt allerdings der klassische MPEG2-Codec zum Einsatz, was aber kein Nachteil ist, denn angesichts des enormen Speicherplatzes fällt die Datenrate nie nennenswert unter 25 MBit/s. Bei Action-Szenen geht es rauf bis über 40 MBit/s. Das führt zwangsläufig zu einer fehlerfreien Kompression.
Das Bildmaterial zeigt fast durchgehend ein feines, aber gesundes Rauschen. In Szenen, die Farbe und Tiefe hergeben, sind eben diese satt und der Kontrast angenehm. Durch den Inhalt vorgegeben sind viele Einstellungen in Grautönen (Felsen) und verschiedenen Schattierungen von Weiß (Schnee) gehalten; entsprechend sind sie nicht in der Lage zu strahlen.
Die Beurteilung der Schärfe fällt schwerer, denn die Szenen teilen sich in zwei Kategorien: Nahaufnahmen, z.B. von Gesichtern, sind extrem scharf und detailreich; vermutlich wurden sie im Studio gedreht. Weitwinkel-Panorama-Aufnahmen bringen dagegen nicht die erwartete Detailzeichnung. Immer wieder wirken Berge im Hintergrund etwas matschig. Für diese Schwächen fällt der Verdacht auf die Blue-Screen-Technik und die Computergrafik - beides wurde reichlich eingesetzt.
Insbesondere zu Beginn zittert das Bild ein wenig.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
PCM 5.1 in Deutsch
Bemerkungen:
Die Surround-Abmischung ist einfach klasse und unterstützt massiv das Gefühl beim Zuschauer immer dabei zu sein. Zu diesem Zweck werden alle Lautsprecher fast ständig ins Geschehen einbezogen - und sei es nur, um die Räumlichkeit durch ein paar einfach Umgebungsgeräusche zu erzeugen. Die Dynamik ist in Ordnung und die englischen Stimmen sind gut in die Umgebung eingebettet. Die deutsche Synchronisation dagegen wirkt recht steril, was für einen so jungen Film überraschend ist.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch,
Englisch,
Türkisch
Medientyp:
BD 25
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Filmkommentare: Regisseur, Produzent
- Filmdokumentationen inkl. Making Of
- Verschiedene Trailer
Bemerkungen:
Die Menügestaltung entspricht der anderer Blu-rays von Sony Pictures: einfach, klar und logisch - aber auch nicht mehr. Die auf der Hülle aufgedruckte Laufzeit (119 Min.) ist - mal wieder - falsch. Dafür sind mit „A+B+C“ (= weltweit) die Blu-ray-Regionen richtig angegeben. (So manche DVD-Webseite behauptet noch immer standhaft, europäische Blu-rays hätten den Region Code 2. Und von den grundsätzlich code-freien HDDVDs will ich erst gar nicht anfangen ...)
Das Bonusmaterial besteht aus einem konventionellen Audiokommentar, 8 unterschiedlichen Making-of-Dokumentationen und zwei Trailern. In den Dokumentationen erhält der Zuschauer einen guten Einblick in die Dreharbeiten, aber wie so oft sind ein guter Teil der rund 60 Min. Szenen aus dem Film. Außer den beiden Trailern liegen die Extras nur in SD vor. „Modernes“ Zusatzmaterial - wie von vielen HDDVDs bekannt - fehlt leider auch auf dieser Scheibe.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Während Close-Ups von Personen immer überzeugen können, bringen die Weitwinkelaufnahmen der Gebirgslandschaft nicht die erwartete Detailzeichnung mit. Der Ton geht voll in Ordnung, die Ausstattung ist Durchschnitt. Insgesamt eine empfehlenswerte Blu-ray-Disc, wer aber überragende Landschaftsaufnahmen in HD sucht, wird von „Vertical Limit“ enttäuscht werden.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Toshiba HD-XE1, Sony Playstation 3
Verstärker:
Yamaha DSP A1
Fernseher:
Sony VPL-VW50 Pearl
Dieses Review wurde am 30. April 2007 von Matthias Zepf geschrieben.