Johnny Truelove (Emile Hirsch) ist ein ehrgeiziger kleiner Drogendealer aus dem San Gabriel Valley, der in die Fußstapfen seines Vaters Sonny Truelove (Bruce Willis) treten will. Um Schulden von einem seiner Handlanger, Jake Mazursky (Ben Foster), einzutreiben, kidnappen Johnny und seine Freunde (darunter Pop-Megastar Justin Timberlake in seiner ersten großen Kinorolle) dessen jüngeren Bruder Zack Mazursky (Anton Yelchin). Doch die Entführung des 15-jährigen Jungen gerät fatalerweise außer Kontrolle.
Um seinen Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren, greift Sonny notgedrungen ein und setzt damit eine Verkettung tragischer Ereignisse in Gang, an deren Ende sich jeder der Beteiligten mit den schwerwiegenden emotionalen und moralischen Konsequenzen seines Handelns auseinandersetzen muss…
WERBUNG
| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Die hellen Außenaufnahmen können durchaus gefallen mit ihren lebendigen Farben, dem intensiven Kontrast und einer akzeptablen Schärfe – leider gibt es davon aber eher weniger, denn der Großteil des Films spielt in schlecht beleuchteten Innenräumen oder bei Nacht. Und diese Szenen können nun wieder überhaupt nicht begeistern. Viele Innenaufnahmen sind zu dunkel ausgefallen und wirken farblos und detailarm. Außenaufnahmen bei Dunkelheit sind dagegen häufig zu hell und mit viel zu flachem Kontrast, was wieder zu einem farblosen, matschigen Bild führt (zu sehen besonders zum Ende hin). Da kann auch das meist rauscharme, nahezu defektfreie Material und die perfekte Kompression nicht mehr viel retten.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
DTS HD 5.1 in Deutsch
DTS HD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Trotz DTS HD ist der Ton häufig dumpf und manchmal sind die englischen Stimmen etwas schlechter zu verstehen. Die deutschen Dialoge aus dem Synchronstudio haben letzteres Problem nicht. Die Dynamik zwischen den Texten und der intensiven Musik, besonders zu Beginn des Films, ist groß, stellenweise schon zu groß fürs Heimkino.
Inhaltlich gibt der Film nicht viel her für einen guten Surround-Sound. Entsprechend kommt der Ton meist nur von vorne beim Zuschauer an. Lediglich die Filmmusik und hin und wieder ein Umgebungsgeräusch ertönen von hinten. Gerade die Musik zum Abspann macht einem deutlich: Ach ja, da hinten sind ja auch noch Lautsprecher!
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch
Medientyp:
BD 50
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Deutscher und US-Kinotrailer
- Making-of
- Director’s Cut vom Musikvideo „What Goes Around ... Comes Around“
- Zeugengalerie
- Fotogalerie
- Trailer zu weiteren Kinofilmen auf Blu-ray Disc
Bemerkungen:
Auch diese Blu-ray Disc von Concorde eröffnet mit der (völlig nutzlosen) Beschimpfung des Käufers als Raubkopierer. Dann startet der Film mit deutscher Tonspur, völlig unabhängig von der Player-Einstellung.
Das Popup-Menü erscheint nach Tastendruck oben und verschiebt (nur bei der HDDVD, nicht bei der Blu-ray Disc) das Filmbild nach unten, so dass das Menü den Film nicht verdeckt – nett. Die Kapitelauswahl scrollt (HDDVD) bzw. scrollt nicht (Blu-ray Disc) – womit die Unterschiede zwischen HDDVD und Blu-ray Disc erschöpft wären.
Das Extra „Zeugengalerie“ blendet während des Films zu jedem Zeugen einen Steckbrief ein, in dem Moment in dem die Person Zeug wird. Making of und Musikvideo sind technisch in HD, beinhalten aber viel SD-Material.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
In Summe enttäuscht die HD-Scheibe, wirkt sie doch über weite Strecken eher wie eine konventionelle DVD. Auch der Ton sollte für einen Film von 2006 etwas feiner und hochwertiger sein. Von daher doch eher nur etwas für ganz große Fans des Films.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Toshiba HD-XE1, Sony Playstation 3
Verstärker:
Yamaha DSP A1
Fernseher:
Sony VPL-VW50 Pearl
Dieses Review wurde am 15. Oktober 2007 von Matthias Zepf geschrieben.