Es gibt gute und schlechte Tage. Heute ist die Beerdingung seines Vaters und für Daniel (Matthew Macfadyen) ist es ein außerordentlich schlechter Tag – besonders als er feststellen muss, dass der Leichnam im Sarg gar nicht sein Vater ist. Kaum ist dieser kleine "Fehltritt" behoben, machen sich die nächsten Probleme bemerkbar: Onkel Alfie (Peter Vaughan) wartet seit Stunden vor dem Altersheim auf seine Abholung. Daniels großkotziger und verschwenderischer Bruder Robert (Rupert Graves) weigert sich, die Hälfte der Beerdigungskosten zu übernehmen. Und Daniels Cousine Martha (Daisy Donovan) bringt ihren Verlobten Simon (Alan Tudyk) mit, der versehentlich eine bunte Mischung verschiedener Halluzinogene genommen hat und jetzt fest davon überzeugt ist, Stimmen aus dem Sarg zu hören. Schuld an diesem Übel ist Marthas Bruder Troy (Kris Marshall), der sich sein Chemiestudium mit der Herstellung synthetischer Drogen finanziert und seine neueste Kreation etwas zu nachlässig versteckt hat.
Als ob das noch nicht genug wäre, taucht plötzlich ein ebenso ungewöhnlicher wie unbekannter Gast (Peter Dinklage) auf, der einige pikante Geheimnisse über den Verstorbenen kennt und droht, diese publik zu machen, sollte er nicht unverzüglich eine ansehnliche Summe Geld erhalten. Es liegt nun an Daniel, die Beerdigung vor dem endgültigen Chaos zu bewahren und seinem Vater einen würdevollen Abschied zu ermöglichen – auch wenn er dazu über Leichen gehen muss.
WERBUNG
| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.85:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Es war nicht anders zu erwarten, aber die Kompression arbeitet tadellos und Defekte oder gar Verschmutzungen sind altersbedingt kein Thema. Die Farbgebung wirkt insgesamt sehr kräftig und dennoch natürlich, wobei gerade zu beginn die Farben recht flau erscheinen. Ebenso der Kontrast, der in den ersten Minuten deutlich zu hell erscheint, was sich im weiteren Verlauf des Filmes bessert, aber immer noch nicht perfekt wirkt und Details in dunklen Bildteilen verschluckt. Die Schärfe erreicht überwiegend gute Werte, wartet mit sauberen Konturen und einem meist sehr plastisch wirkendem Bild auf. Der WOW-Effekt will zwar nie wirklich aufkommen, insgesamt kann man aber von einem guten HD-Transfer sprechen.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
DTS HD 5.1 in Deutsch
DTS HD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Tonal wird uns kaum etwas geboten was einen HD-Master Track rechtfertigt. Hier spielt sich alles im vorderen Bereich ab und wirkt sehr dialoglastig. Auf Surroundeffekte muss verzichtet werden und lediglich der Score darf für eine dezente Räumlichkeit sorgen. Deutscher und Englischer Mix unterscheiden sich nicht voneinander.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch
Medientyp:
BD 25
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
Laufzeit Bonusmaterial: ca. 20 Minuten
- Deutscher und Original-Kinotrailer
- Interviewausschnitte
- Fotogalerie
- Produktionsnotizen
- Informationen zu Cast & Crew
- Programmtipps
Bemerkungen:
Extras gibt es nicht viele. Die 14 Minuten an Interviews sind unspektakulär und nur wenig informativ. Hinzu kommen 7 Minuten an B-Roll Material, sowie eine Bildergalerie und Informationen zu Cast & Crew.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Ein toller Film wie "Sterben für Anfänger" hätte eine etwas bessere Umsetzung erfahren sollen. Die Menüführung ist langweilig, der Raupkopierer Spot am Anfang eine Frechheit und Bild- und Tontechnich wäre sicherlich mehr drin gewesen. Wer die DVD hat, braucht die Blu-ray nicht, ansonsten sollte man zugreifen.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 28. Februar 2008 von Daniel Pereé geschrieben.