Widerwillig hat der 13-jährige Harry Potter (DANIEL RADCLIFFE) seine Sommerferien erneut bei seinen unausstehlichen Verwandten, den Dursleys, verbracht – er ist aber ganz „artig“ und probiert keine Zauberkunststücke aus – zumindest bis Onkel Vernons tyrannische Schwester, Tante Magda (PAM FERRIS), zu Besuch kommt. Tante Magda behandelt Harry besonders garstig – sie macht ihn derart wütend, dass er sie „aus Versehen“ wie einen gigantischen Ballon aufbläst und davonfliegen lässt!
Aus Angst vor Tante und Onkel flieht Harry in die Nacht – nicht zuletzt fürchtet er auch ein Nachspiel in Hogwarts beziehungsweise im Ministerium für Zauberei, das den Schülern Zauberei in der nicht-magischen Welt strikt untersagt.
Sofort nimmt ihn der Fahrende Ritter auf, ein fantastischer dreistöckiger lila Bus, der ihn im Nu am Gasthaus Zum Tropfenden Kessel absetzt. Dort wird Harry von Cornelius Fudge, dem Minister für Zauberei, empfangen, der ihn für seine eigenmächtige Zauberei erstaunlicherweise nicht bestraft, sondern stattdessen darauf besteht, dass Harry die Nacht im Tropfenden Kessel verbringt, um dann in Hogwarts sein drittes Ausbildungsjahr zu beginnen.
Schnell wird klar, dass der gefährliche und rätselhafte Zauberer Sirius Black (GARY OLDMAN) aus dem Askaban-Gefängnis entkommen ist – es heißt, er sei auf der Suche nach Harry. Der Legende nach war Black verantwortlich dafür, das Lord Voldemort Harrys Eltern aufspüren und schließlich umbringen konnte; man nimmt also an, dass Black jetzt auch Harry töten will.
Was die Sache noch schlimmer macht: In der Schule nisten sich die schrecklichen Gefängniswärter von Askaban ein, die Dementoren, die die Schüler vor Black schützen sollen. Die Dementoren saugen ihren Opfern die Seelen aus, und leider scheint Harry stärker unter ihren Bann zu geraten als seine Mitschüler. Ihre unheimliche Gegenwart erschüttert den jungen Zauberer bis ins Mark, er ist praktisch völlig hilflos, bis der für die Verteidigung gegen die dunklen Künste zuständige Professor Lupin (DAVID THEWLIS) Harry beibringt, wie er sich mit dem Patronus-Zauberspruch gegen die lähmende Macht der Dementoren schützen kann.
Nebenbei lernt Harry in seinem dritten Schuljahr in Hogwarts aufregende neue Fabelwesen wie Seidenschnabel kennen: ein magisches Tier der Gattung „Hippogreif“ – halb Pferd, halb Adler. Er begegnet der unheimlichen Professorin für Wahrsagekunst, Sibyll Trelawney (EMMA THOMPSON), und dem Todesomen, das als „Grimm“ bezeichnet wird. Spannende Abenteuer führen ihn auf heimliche Ausflüge ins Zauberdorf Hogsmeade, er entschlüsselt die Geheimnisse der verzauberten Karte des Rumtreibers und erlebt die Schrecken der Heulenden Hütte, die von mehr Geistern und Gespenstern heimgesucht wird als sonst ein Haus in ganz Britannien.
Außerdem versucht Harry Hermines (EMMA WATSON) seltsames Erscheinen und Verschwinden zu begreifen. Dabei helfen ihm Ron (RUPERT GRINT) und der Riese Hagrid (ROBBIE COLTRANE), der in Hogwarts zum Lehrer für die Pflege magischer Geschöpfe aufsteigt.
Eine Konfrontation zwischen Harry und dem bedrohlichen Sirius Black scheint unausweichlich. Doch was genau hat Professor Lupin mit Black zu tun? Welches finstere Geheimnis will Professor Snape (ALAN RICKMAN) unbedingt enthüllen? Und warum läuft die Ratte Krätze, die Ron als Haustier hält, so hektisch vor ihm davon?
Harry muss seinen ganzen Mut aufbringen und all seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzen, er braucht jede Hilfe, die er bekommen kann, um diese Fragen zu beantworten und das Geheimnis zu lüften, das die Vergangenheit des begabten jungen Zauberers mit Sirius Black verbindet.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Teil 3 bietet einen deutlich düsteren Look als seine beiden Vorgänger und der Transfer leidet unter den eingesetzten Stilmitteln. So wurden die Farben meist stark reduziert, so dass das Geschehen schon fast farblos erscheint. Zudem wurde der Kontrast sehr steil gewählt, das Bild erscheint oftmals milchig und in dunklen Szenarien werden nötige Details verschluckt. Hinzu kommt eine sehr wechselhafte Schärfe und auch wenn ein Gross sehr detailliert und scharf erscheint, so gehören vor allem Außenaufnahmen zu den ehr schlechteren Szenen im Film, während Innenaufnahmen und vor allem Close-Ups von Gesichtern ein hohes Schärfeverhalten aufweisen. Insgesamt immer noch gut, aber deutlich zu wechselhaft. Dafür gibt es keine Defekte und auch Rauschen ist nur selten auszumachen. Die Kompression arbeitet ebenfalls tadellos.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby Digital 5.1 in Holländisch
Dolby Digital 5.1 in Schwedisch
Dolby Digital 5.1 in Japanisch
Dolby Digital 5.1 in Dänisch
Dolby Digital 5.1 in Tschechisch
PCM 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Soundtechnisch weiß der dritte Teil zu gefallen und wartet mit einer guten Dynamik, einem satten, aber niemals übertriebenen Basseinsatz, sowie einigen gut platzierten Surroundeffekten auf. Hinzu kommt ein guter Einsatz der Effektlautsprecher für Umgebungsgeräusche und der Score darf sich mit viel Dynamik über sämtliche Kanäle erstrecken. Hinzu kommt eine gute Sprachwiedergabe. Für die Höchstnote reicht es allerdings nicht, da der Soundmix an vielen Stellen immer noch zu frontlastig ausgefallen ist und gerade in ruhigeren Momenten nötige Umgebungsgeräusche missen lässt.
Die Extras beschränken sich auf ein MAKING OF, NICHT VERWENDETE SZENEN, INTERVIEWS, FEATURETTES und einen TRAILER. Leider liegt alles in Standard Definition vor und ist nicht ansatzweise so informativ wie man es von einem ordentlichen Making of erwarten würde. Es wäre schön gewesen, wenn man für die HD-Version noch Exklusivmaterial aufgetrieben hätte. Interviews und kleinere Featurettes sind zwar nett, aber eine richtige Doku wäre mir da doch lieber gewesen.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Wer bisher nur die DVD-Version sein Eigen nennt wird mit der Blu-ray sicherlich seinen Spaß haben, auch wenn die Unterschiede nicht so gravierend ausfallen wie man sich das vielleicht vorstellen könnte. Beim Bonusmaterial hätte ich mir deutlich mehr gewünscht.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 20. März 2008 von Daniel Pereé geschrieben.