Es begab sich zu einer Zeit, in der Mann und Bestie ungezähmt waren und gewaltige Mammuts auf der Erde umher wanderten. Eine Zeit, in der Ideen und der Glauben geboren wurden, welche die gesamte Menschheit für immer prägen sollten. 10.000 BC erzählt die Geschichte eines jungen Jägers (Steven Strait), der seine Armee quer durch eine gewaltige Wüste führt, in erbitterte Kämpfe mit Säbelzahntigern und prähistorischen Raubtieren gerät, auf untergegangene Kulturen stößt und versucht, die Frau, die er liebt (Camilla Belle), aus den Fängen eines feindlichen Kriegsherrn zu befreien.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Mit "10,000 B.C." liefert uns Warner wieder einen sehr guten Transfer, der mit einem hohen Mass an Detailschärfe aufwarten kann, doch eine leider nicht immer optimale Tiefenwirkung bietet. Der Kontrast wurde stark überhöht, überstrahlt in den Tageslichtaufnahmen aber nicht und bietet eine sehr gute Durchzeichnung, aber nur einen bedingt guten Schwarzwert, was vor allem an der deutlichen Bildverfremdung liegt. So wirkt das Bild in dunkleren Szenen etwas Blaustichig, bietet ansonsten aber eine sehr natürliche Farbgebung mit satten und kräftigen Farben. Desweiteren fällt leichtes Filmkorn auf und in dunkleren Szenen neigen homogene Flächen dazu etwas zu rauschen, was den Sehgenuss aber nicht lindert. Insgesamt überzeugend und trotz stark künstlich Verfremdete Bild, wartet die Disc mit einem sehr scharfen und plastischen Transfer auf, wodurch ein angenehmes HD-Gefühl erzeugt wird, doch der "WOW"-Effekt bleibt leider aus. Die Kompression arbeitet unauffällig.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby Digital 5.1 in Japanisch
Dolby Digital 5.1 in Türkisch
Bemerkungen:
Die deutsche Tonspur liegt leider nur in Dolby Digital 5.1 vor, während dessen der englische Mix neben einer 5.1-Spur noch einen dynamischeren und detaillierteren TrueHD 5.1-Track beinhaltet. Dennoch wird uns ein guter Soundmix geboten, der mit satten Bässen und einer hohen Dynamik aufwarten kann. Der Score darf sehr kräftig aus sämtlichen Kanälen hallen und erzeugt zusammen mit einigen gut platzierten Umgebungsgeräuschen die nötige Räumlichkeit. Insgesamt dominiert die Front aber leider zu stark und auch wenn Dialoge stets sehr natürlich wiedergegeben werden und der Hochtonbereich wirklich ausgezeichnet ist, ärgert es doch etwas, dass bei Actionsequenzen nicht mehr Kraft im Spiel ist und auch wenn der Subwoofer sehr intensiv ins Geschehen eingreift, uns eine Vielzahl direktionaler Effekte geboten werden, so fehlt es dem Mix doch an der Homogenität und Detailverliebtheit des TrueHD Mixes. So wirkt der deutsche Mix weniger differenziert und ausbalanciert, als der Originalton.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch,
Englisch,
Deutsch für Hörgeschädigte,
Englisch für Hörgeschädigte,
Französisch,
Spanisch,
Japanisch,
Niederländisch,
Dänisch,
Schwedisch,
Finnisch,
Norwegisch,
Italienisch,
Portugiesisch,
Koreanisch
Medientyp:
BD 50
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Alternatives Ende
- Entfallene Szenen
- Dokumentationen
- Making of
Bemerkungen:
Neben ein paar "gekürzten Szenen", sowie einem "Alternativen Ende" gibt es nur noch ein sehr werbelastiges "Making of". Die 90minütige Dokumentation ist zwar interessant, aber nicht Filmbezogen. "Eine Reise in die Vergangenheit" wurde vom History-Channel produziert und ist wirklich sehenswert geworden. Leider liegen sämtliche Extras nur in 480p vor.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Für einen aktuellen Film hätte mehr drin sein müssen. Die Extras sind Mau, Bild und Ton zwar auf gehobenen Stand, aber alles andere als perfekt und auch wenn Emmerichs Crossover ein katastrophaler Flop war, so hätte ich mir einen Audiokommentar von ihm gewünscht.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 08. September 2008 von Daniel Pereé geschrieben.