„Wie hört sich das an, wenn du stirbst?“ In dem gespenstischen Thriller „Tödlicher Anruf“ erhalten mehrere Studenten Anrufe, die ihren Tod ankündigen. Die Handy-Nachrichten lassen sich zwar löschen, aber dennoch sterben die Opfer. Beth Raymond (Shannyn Sossamon) ist völlig verstört, als sie innerhalb weniger Tage das grausige Sterben zweier Freunde miterleben muss. Sie weiß, dass beide schockierende Handy-Nachrichten erhalten hatten – entsetzliche Aufnahmen der letzten Sekunden ihres Lebens. Unbegreiflicherweise erhielten sie diese Aufnahmen schon Tage vor ihrem Tod, aber sie starben dann exakt so, wie die Anrufe es angekündigt hatten.
Die Polizei hält Beths Vermutungen für Wahnvorstellungen – mit Ausnahme von Detective Jack Andrews (Ed Burns). Seine Schwester ist bei einem merkwürdigen Unfall ums Leben gekommen, der auffällige Parallelen zum Tod von Beths Freunden aufweist. Fieberhaft versuchen Jack und Beth nun, das Geheimnis der unheimlichen Anrufe zu enträtseln.
Doch als sie der Wahrheit auf die Spur kommen, beginnt auch Beths Handy die grässliche Melodie zu spielen, und auf dem Display steht zu lesen: „Unbeantworteter Anruf“…
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.78:1 - anamorph)
Bemerkungen:
"Tödlicher Anruf" wurde stilistisch stark verfremdet und einem sehr düsteren, kühlen und trostlosen Look ausgesetzt. In dieser Hinsicht ist der Transfer ausgezeichnet, denn Farben wurden stark reduziert, wirken meist sehr blass und tendieren etwas ins Grünliche. Der Kontrast zeigt einen sehr schwachen Schwarzwert mit einer mäßigen Durchzeichnung. Hier fehlt es deutlich an Tiefenwirkung und Plastizität. Zudem erscheint das Bild überwiegend sehr weich, kaum detailliert und stellenweise unscharf. Filmkorn hält sich angenehm zurück und auch die Kompression arbeitet unauffällig. Etwas besser schaut der Transfer allerdings in Nahaufnahmen aus. Diese können meist gefallen und erscheinen dann auch sehr scharf und durchweg detailliert. Aufgrund der extremen Bildverfremdung kein wirklich gutes Bild, jedoch ein fehlerfreier Transfer.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Bemerkungen:
Der Soundmix ist auf jedenfall besser als das Bild, doch nutzt das Potenzial dieses Genrefilms nicht im Geringsten aus. Die Abmischung erscheint meist sehr frontlastig und monoton. Dialoge kleben an der Front und die wenigen Surroundeffekte wirken kraftlos und langweilig. Hier wird uns nur das Nötigste an Schockeffekten spendiert und keiner der routinierten, mit wenig Bass versetzten Soundeffekte wirft den Zuhörer von der Couch. Auf der Dynamikumfang ist nicht sonderlich hoch. Wenigsten überzeugen die Dialoge, welche stets gut verständlich bleiben. Der englische TrueHD-Mix bietet eine deutlich höhere Dynamik und eine etwas bessere Weiträumigkeit. Doch auch hier bleibt der Mix hinter den Erwartungen, die wir an einem Horrorfilm stellen, deutlich zurück.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch,
Deutsch für Hörgeschädigte,
Englisch für Hörgeschädigte,
Französisch,
Spanisch,
Niederländisch,
Dänisch,
Schwedisch,
Finnisch,
Norwegisch,
Italienisch,
Portugiesisch,
Mandarin,
Koreanisch
Medientyp:
BD 25
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
Kein Bonusmaterial
Bemerkungen:
Kein Bonus, nicht einmal ein Trailer zum Film. Sehr ärgerlich, dabei ist es egal, ob Flop oder nicht Flop, von einer aktuellen Produktion sollte man zumindest etwas Bonusmaterial erwarten dürfen.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Schwache HD-Umsetzung, eines mehr als schwachen Remakes. Weder Bild, noch Ton überzuegen und Extras sind auch Fehlanzeige.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 28. Oktober 2008 von Daniel Pereé geschrieben.