Léon ist Auftragskiller. Ein "Cleaner", der unglaublich präzise und perfekt arbeitet. Er gilt als unangreifbar und unzerstörbar. Sein Schatten hängt wie eine bewaffnete Drohung über den einschlägigen Quartieren der Mega-City New York. Bis er eines Tages einen Fehler macht. Er öffnet einem kleinen Mädchen mit großen Augen seine Tür: Mathilda...
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Keine Frage, im Vergleich zur deutschen DVD bietet die Blu-ray aus dem Hause Kinowelt/b> eine qualitativ enorme Steigerung. Das Schärfeverhalten ist zwar wechselhaft, darf aber als meist solide bis gut bezeichnet werden und selbst die Detailzeichnung befindet sich sehr oft auf einem sehr angenehmen Niveau. Vor allem in Nahaufnahmen trumpft "Leon" voll auf, zeigt aber deutliche Anzeichen von Nachschärfung und es geben sich teilweise starke Doppelkonturen zu erkennen. Hinzu kommt stets sichtbares Filmkorn, welches zu lasten der Detailschärfe geht. Diese hat ohnehin schon in Distanzaufnahmen mit einige Problem zu kämpfen. Insgesamt aber eine zufriedenstellendes bis gutes Schärfeverhalten, mit einer stellenweise überzeugenden Tiefenwirkung. Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich, teilweise gewollt verfremdet und tendiert leicht ins braun-grünliche. Der Kontrast hinterlässt auch sehr gute Werte, wurde stellenweise leicht überhöht und wirkt stellenweise etwas hart , bietet dafür einen satten Schwarzwert, der aber auch leichten Detailverlust in dunklen Sequenzen mit sich bringt. Schmutz und Defekte sind nicht auszumachen und lediglich die Kompression könnte in einigen wenigen Szenen sauberer arbeiten. Für einen Film aus dem Jahre 1996 ziemlich gut und sticht die DV um Welten aus.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
DTS HD 7.1 in Deutsch
DTS HD 7.1 in Englisch
Bemerkungen:
Beim Ton wird in diversen Foren von Tonfehlern gesprochen, von einem fehlenden Bass. Testmagazine loben die Tonabmischung aber in den Himmel. Beides ist nicht wirklich nachzuvollziehen. Fakt ist: Die hier vorliegende DTS-HD 7.1-Spur ist unkonsequent und genau das ist es was ärgert. So erscheint der Frontbereich deutlich zu leise und die Rears sind unnatürlich dominant in der Abmischung. Dies hat zufolge, dass man über die Norm aufdreht um die Dialoge einwandfrei wahrnehmen zu können, es aber in den Actionsequenzen unnatürlich laut wird. Der Bass ist teilweise sehr brachial und unheimlich aggressiv, lässt aber an Dynamik und Präzision missen. Hier wird einfach nur Druck ausgeübt, ohne auf Harmonie zu achten. So ist die Platzierung der direktionalen Effekte teilweise misslungen. Schüsse die von vorne kommen, hallen aus den Rears, es fehlt an einer guten Ortbarkeit der Effekte, alles klingt wie aus einem Guss und die Schüsse hören sich dumpf und kurz gesagt katastrophal an. So z.B. in der 42minüte als Matilda aus dem Fenster schießt. Von vorne ist fast nichts zu hören und die dumpfen Schüssen kommen unpassenderweise aus den Effektkanälen. Unverständlich wie man solch einen Soundmix als gut bewerten kann. Hört man sich z.B. den Score an, wird man mit einem harten Bass genervt, der nicht immer wirklich passend klingt, in der finalen Explosion fehlt es dem Track aber an Druck und eigentlich müssten die Wände wackeln, doch hier wackelt gar nichts. Das selbe Problem hat auch die englische Tonspur, dabei bot die DVD deutlich mehr Druck an dieser Stelle. Der englische DTS-HD 7.1-Mix klingt dafür ausbalancierter im Bereich Dialoge und Nebengeräusche, die hier viel besser miteinander harmonieren. Auch der Score wird in der Front viel detaillierter Wiedergegeben und nie so unterdrückt wie in der deutschen Fassung. Zwar ist der deutsche Ton hörbar, doch die positive Resonanz von einigen anderen Magazinen können wir einfach nicht teilen.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch
Medientyp:
BD 50
Verpackung:
Steelbook
Bonus-Material:
- Isolierte Musikspur
- Fact Track
- Léon – A Ten Year Retrospective
- Jean Reno – The Road To Léon
- Natalie Portman – Starting Young
- Fotogalerie
- Trailer
Bemerkungen:
Neben Trailer, einer Fotogalerie und einer isolierten Musikspur, lässt sich noch ein Trivia-Track hinzuschalten. Zudem gibt es zwei kurze Fetures über Jean Reno und Natalie Portman, sowie eine 25minütige Retrospective zum 10jährigen Jubiläum des Films. Wer mag kann sich auch die Kinofassung, anstelle dem Director´s Cut anschauen.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
So "Ultmative" ist die Steelbok-Version auf Blu-raynun auch wieder nicht. Die Extras sind nett, dass Bild sogar recht gut, aber vor allem der deutsche Soundmix ist inakzeptabel. Doch allein wegen der bildtechnischen Steigerung zu DVD sollte man die Blu-ray einmal testen.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 11. Dezember 2008 von Daniel Pereé geschrieben.