Der action geladene Film "Tage des Donners" zeigt donnernde Motoren und die fieberhafte Aufregung bei professionellen Stock-Car-Rennen. Tom Cruise spielt die Rolle des Rennfahrers Cole Tickle, dessen Talent und Ehrgeiz einzig von seinem brennenden Siegeswillen übertroffen werden. Cole wird von dem Geschäftsmann Tim Daland (Randy Quaid) entdeckt und nimmt im Team mit dem legendären Crew-Chef und Automobilbauer Harry Hogge (Robert Duvall) am Daytona 500-Rennen um den Winston Cup teil.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Trotz Mega-Flop hat es Tage des Donners mehr als verdient, nach über 18 Jahren endlich einmal eine ordentliche Umsetzung zu erfahren. Während die DVD immer und immer wieder neu aufgelegt wird (im hässlichen Letterbox-Format) spendiert Paramount uns die Neuauflage direkt auf Blu-ray. Und keine Frage: Im Gegensatz zur wirklich schlechten DVD-Umsetzung ist die High Definition-Version Gold wert, obgleich auch diese nicht in der oberen Liga spielen darf. Die Durchzeichnung erreicht nur durchschnittliche Werte, was unter anderem am teilweise eher mäßigen Schwarzwert liegt, welcher immer wieder ins Gräuliche tendiert. Dabei ist der Kontrast zumindest in Tageslichtaufnahmen überraschend gut, zeigt sich deutlich plastischer und überzeugt mit einem guten Schwarzwert. Hinzu kommen sehr satte und kräftige Farben, welche stellenweise mit einem sehr warmen Look aufwarten können. Das Schärfeverhalten überrascht deutlich und liefert sehr angenehme, aber nicht überragende Werte ab. So darf das Bild zumindest in Nahaufnahmen eine gute Detailschärfe bieten, wirkt aber bereits in Halbtotalen deutlich weicher und variiert sehr stark in puncto Schärfe. Erfreulich sind immer wieder die Szenen, welche mit einer guten Tiefenwirkung und guten Ausleuchtung auftrumpfen können, welche dann auch fast die Tatsache vergessen lassen, dass man hier anscheinend nur bedingt Wert auf eine anständige Aufarbeitung des Materials gelegt hat. So greifen analoge Defekte immer wieder ins Geschehen ein. Auch wenn diese keine störenden Ausmaße annehmen, hätte man sicherlich etwa sorgfältiger arbeiten können, was im Übrigen auch für den oben bereits erwähnten Schwarzwert gilt. Hinzu kommt leichtes bis mittelstarkes Filmkorn, welches aber einfach dazu gehört. Da selbst die Kompression tadellos im Hintergrund arbeiten, können wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein. Zwar bleibt der "Wow"-Effekt aus, aber wer bisher immer noch die DVD hat, sollte nicht lange zögern.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby TrueHD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Der Mehrkanalton ist anders als das Bild eine wirkliche Überraschung. Anstelle uns einen Stereo-Mix vorzulegen, bekommen wir einen waschechten Dolby Digital 5.1-Track spendiert, der in den Rennszenen zu Höchstformen aufläuft und wirklich Spaß macht. Der Subwoofer versprüht eine Menge Druck, die Musik hallt sehr weiträumig über sämtliche Kanäle und die Autos dürfen sich nicht selten aus der Front lösen und sorgen für ein stimmiges Raumerlebnis, was für einen 18 Jahre alten Film nicht selbstverständlich ist. Lediglich in den ruhigen Szenen wird es unspektakulär und man merkt dem Film sein Alter an. So sind Dialoge zwar stets gut zu verstehen, in puncto Räumlichkeit passiert aber kaum etwas, denn außer einer sauberen Stereofront wird uns nicht viel geboten. Der englische TrueHD-Mix klingt insgesamt noch etwas dynamischer und bietet eine druckvollere Abmischung inkl. einem harmonischeren Zusammenspiel zwischen Musik, Nebengeräusche und Dialogen.
Optional gibt es natürlich diverse Untertitel und lediglich beim Bonusmaterial geht die Disc leer aus. Doch zumindest lieg ein Trailer in HD vor.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Die Blu-ray stellt im direkten Verglich zur DVD ein Wunder dar, kann aber nicht mit gehobenen BD-Standard mithalten und zeigt sein Alter sehr deutlich. Auch das Fehlen von Extras ist sehr schade. Weiterhin bleibt zu sagen, dass es immer "noch" keine Wendecover gibt und wir mit dem hässlichen FSK-Logo auf der Front leben müssen. Die Disc ist wie immer Ländercode frei.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DVD-S75 (über RGB)
Verstärker:
Denon - AVR 2105
Fernseher:
Toshiba - 43 VJ 13
Dieses Review wurde am 04. Mai 2009 von Daniel Pereé geschrieben.