Auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester durchforstet Clay (Jared Padalecki) die unheimlichen Wälder rings um den legendären Crystal Lake. Verrottende Ferienhütten sind jedoch nicht das Einzige, was ihn hinter den moosbedeckten Bäumen erwartet. Gegen den warnenden Rat von Anwohnern und der Polizei folgt Clay den Spuren seiner Schwester und wird dabei von der College Studentin Jenna unterstützt, die mit ihren Freunden ein Party-Wochenende am See verbringt. Doch auf sie alle wartet eine böse Überraschung - schließlich sind sie in das Reich der furchtbarsten Schreckgestalt der US-Filmgeschichte eingedrungen, in das Reich des berüchtigten Killers, der mit seiner rasiermesserscharfen Machete den Crystal Lake heimsucht ... Jason Voorhees.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Neuinterpretationen alter Horrorfilme liegen aktuell voll im Trend, nach "Dawn oft he Dead" und dem "Texas Kettensägen Massaker" war es so nur eine Frage der Zeit, bis es auch zu einer Neuverfilmung von Freitag, der 13. kommt.
Das Bild liegt im korrekten Format von 2,35:1 vor und ist mit 24 Bildern pro Sekunde in MPEG 4 AVC encodiert. Kontrast und Schwarzwert sind gut, aber nicht immer sehr gut. Der Kontrast ist leicht überhöht. Helle Flächen neigen leicht zum überstrahlen, in dunklen Szenen vermisst man dagegen immer wieder etwas Durchzeichnung. Auch der Schwarzwert ist gelegentlich etwas zu hoch, so das Schwarz immer wieder etwas zu stark ins Dunkelgrau tendiert. Dafür passt die Farbwiedergabe. Die Farben wurden kaum mit Farbfiltern verfremdet und wirken so die meiste Zeit sehr natürlich und angenehm.
Die Vorlage ist praktisch störungsfrei und zeigt weder Schmutz noch Dropouts oder Rauschen. Auch das Filmkorn hält sich in den wenigen hellen Szenen stark zurück, nimmt allerdings in den dunklen Szenen sichtbar an Stärke zu. Auf den Einsatz von Rauschfiltern zum Glätten des Filmkornes hat man allerdings glücklicherweise verzichtet. Stehende Rauchmuster oder ähnliche Artefakte müssen daher nicht befürchtet werden.
Leider können Bildschärfe und Auflösung nicht wirklich überzeugen. Die Kantenschärfe ist dabei noch ganz ordentlich, die Konturen werden sauber und klar wiedergegeben, ohne das Saumkanten durch Nachschärfen sichtbar werden. Allerdings zeigt die Auflösung sichtbare Mängel. Feine Details in den Hintergründen werden nicht sauber genug heraus gearbeitet, so dass den Hintergründen immer wieder Feinzeichnung fehlt. Auch Gesichter in den Nahaufnahmen wirken etwas zu glatt und flächig, weder Hautporen noch Bartstoppeln werden sauber genug dargestellt. So stellt sich auch nur in wenigen Szenen das typische HD-Feeling ein. Immerhin zeigt die Kompression trotz der vielen dunklen und problematischen Szenen keine Schwächen und fällt zu keiner Zeit mit Artefakten auf.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby TrueHD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Wie bei Paramount üblich, muss sich die deutsche Synchronspur mit normalem Dolby Digital begnügen. HD Ton (in Dolby TrueHD) gibt es nur in Englisch.
Die Dialoge werden klar und sauber wieder gegeben. Weder Rauschen noch Verzerrungen sind zu vernehmen. Die Raumabbildung bleibt leider sehr zurückhaltend. Zwar ist die Front noch recht Breit und Detailreich abgemischt und überzeugt mit einer ordentlichen Zuordnung der Geräusche. Die hinteren Kanäle dagegen werden nur sehr verhalten genutzt. Direkte Surroundeffekte gibt es nur sehr selten, auch die Nebengeräusche sind durchgehend sehr frontlastig abgemischt und verirren sich nur selten in die Surrounds. Lediglich die Filmmusik sorgt für etwas Räumlichkeit. Ein richtiges Mittendrin - Gefühl will so praktisch nicht aufkommen. Schade, hier hat man viel Potential verschenkt, lässt sich doch gerade bei Horrorfilmen mit der entsprechenden Tongestaltung eine gruslige Atmosphäre erzeugen und Schockeffekte wirkungsvoll untermalen. Auch Bass und Dynamik bleiben hinter den Erwartungen zurück. Die englische HD Spur bietet die gleiche Qualität und kann sich kaum hörbar absetzen.
- Die Wiedergeburt von Jason Voorhees
- Hinten hacken / vorne schlitzen
- Alternative Szenen
Bemerkungen:
Leider hat man sich auch beim Bonusmaterial nicht mit Ruhm bekleckert. Weder einen Audiokommentar noch ein richtiges Making of gibt es. Lediglich 2 kurze (je ca. 10 Minuten lange) Dokumentationen über die Dreharbeiten und über die Filmserie selbst werden geboten. Dazu kommen noch 3 entfernte bzw. geänderte Szenen (8 Minuten Laufzeit). Auch ein BD-Live Feature sucht man vergeblich. Immerhin ist das Bonusmaterial komplett deutsch untertitelt. Ein Wendecover gibt es leider auch nicht.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Die Neuinterpretation von Freitag der 13. bietet solide Horrorkost, kann aber auf Blu-Ray nicht komplett überzeugen. Dem Bild fehlt es an Detailwiedergabe und Feinzeichnung, der Ton ist zu frontlastig und lässt sowohl Effekte wie auch Nebengeräusche auf den hinteren Kanälen vermissen. Auch das karge Bonusmaterial kann kaum begeistern. Für Fans der Horrorserie dennoch in jedem Fall ein Kauftipp, auch wer Teenie Horror a la Scream mag, liegt hier goldrichtig.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DMP-BD55 (über HDMI)
Verstärker:
Yamaha RX-V 1400 RDS
Fernseher:
Philips 52 PFL 9632
Dieses Review wurde am 27. Juli 2009 von Mario Remler geschrieben.