Das größte Abenteuer aller Zeiten beginnt mit Star Trek, der spektakulären Story vom ersten Einsatz einer jungen Crew an Bord des modernsten Raumschiffs, das je gebaut wurde: U.S.S. Enterprise. Auf ihrer unglaublichen Reise erleben die optimistischen Rekruten im Weltall nicht nur Intrigen, sondern sowohl komische als auch lebensgefährliche Situationen, denn sie müssen einen bösartigen Gegner davon abhalten, auf seinem Rachefeldzug die gesamte Menschheit zu vernichten.
Das Schicksal der Galaxis liegt in den Händen erbitterter Rivalen, die aus völlig verschiedenen Welten stammen. Der eine ist ein straffälliger Farmerjunge aus Iowa, der gern über die Stränge schlägt und dem für seine natürlichen Führungsqualitäten nur noch die richtige Aufgabe fehlt: James Tiberius Kirk (Chris Pine).
Der andere, Spock (Zachary Quinto), wächst auf dem Planeten Vulkan auf: Er ist ein Außenseiter, weil er menschliches Blut in sich hat und daher anfällig für unberechenbare Emotionen ist, die den Vulkaniern schon vor langer Zeit fremd geworden sind. Gleichzeitig ist er ein hoch begabter und zielstrebiger Schüler, der als Erster seines Volkes in die Sternenflotte aufgenommen wird.
Kirk und Spock sind grundverschieden. Doch auf ihrer Suche nach der eigenen Identität und Lebensaufgabe werden sie als Kadetten bald zu erbitterten Konkurrenten. Ihr Stil unterscheidet sich drastisch: Der eine wird von großer Leidenschaft bestimmt, der andere von rigoroser Logik – so entwickeln sie sich schnell zu trotzigen, streitbaren Gegnern, die nichts füreinander übrig haben, aber alles daran setzen, in die kleine Elitegruppe aufgenommen zu werden, die auf dem modernsten Raumschiff aller Zeiten eingesetzt werden soll: der U.S.S. Enterprise.
Geleitet wird die Crew von Captain Christopher Pike (Bruce Greenwood). Unter ihm dienen Bordarzt Leonard „Pille“ McCoy (Karl Urban), der Mann, der später der Chefingenieur des Schiffs wird, Montgomery „Scotty“ Scott (Simon Pegg), Kommunikationsoffizier Uhura (Zoë Saldana), der erfahrene Steuermann Sulu (John Cho); und der 17-jährige Senkrechtstarter Chekov (Anton Yelchin). Sie alle stellen sich der haarsträubenden ersten Bewährungsprobe, die die Crew auf ewig zusammenschweißt – mit Loyalität, Kameradschaft, Mut und Humor.
Mittendrin stellen sich Kirk und Spock ihrem unentrinnbaren Schicksal: Gegen jede Wahrscheinlichkeit müssen sie eine dynamische Partnerschaft entwickeln, um ihre Crew anzuführen und in Galaxien vorzudringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Nachdem das "Star Trek" Franchise durch den Flop von "Star Trek: Nemesis" und dem frühen Aus der Serie "Star Trek: Enterprise" praktisch am Ende war, konnte es nur noch Alles oder Nichts heißen. TV Erfolgsproduzent J.J. Abrams versuchte mit einem radikalen neuen Konzept das Franchise zu verjüngen und an die heutige Zeit anzupassen. So bietet Star Trek 11 deutlich jüngere Darsteller und weitaus mehr Action und hebt sich so deutlich von den bisherigen "Star Trek" Filmen ab. An den Kinokassen kam die Neuinterpretation jedenfalls sehr gut an. Kein "Star Trek" Film vorher spielte eine vergleichbare Summe ein, so das die nähere Zukunft des Franchise gesichtet sein dürfte.
Über das Bild lässt sich praktisch nur Gutes berichten. Wie bei Paramount üblich, wurde das Bild im korrekten Bildformat mit 24 Bildern pro Sekunde in MPEG 4 AVC encodiert. Der Kontrast ist sichtbar überhöht und sorgt für ein sattes Schwarz und hell leuchtendes Weiß. Die übrigen Helligkeitsabstufungen in den mittleren Helligkeitsbereichen werden sauber wiedergegeben und sorgen für ein gut durchzeichnetes Bild, das nie zu flau wirkt. Helle Flächen überstrahlen gelegentlich leicht, dafür gehen in den vielen dunklen Szenen kaum Details im Schwarz unter. Auch der Schwarzwert gibt keinen Grund zur Klage. Aufhellungen sind nicht festzustellen, das Schwarz wirkt durchgehend satt und kraftvoll und sorgt immer für eine sehr gute Bildtiefe und ein sehr plastisches Bild. Die Farben sind warm und kräftig, aber nicht ganz natürlich. Eine sichtbare Gelb - Braun Betonung weist auf den Einsatz eines Farbfilters hin.
Das Bild ist, wie man das bei einem so aktuellen Film auch erwarten kann, durchgehend störungsfrei. Weder Kratzer noch Dropouts trüben das Bild. Auch Rauschen ist kein Thema, lediglich das feine Filmkorn, dessen Intensität auch in den dunklen Szenen nur leicht zunimmt, liegt über den Bildern und sorgt für den richtigen Filmlook. Auf den Einsatz eines Rauschfilters hat man dankenswerterweise verzichtet. Weder wurde das Filmkorn glattgebügelt noch zeigen sich die üblichen Artefakte eines Rauschfilters.
Auch Bildschärfe und Auflösung überzeugen zumeist. Die Konturen werden klar und kräftig gezeichnet, ohne das Saumkanten durch digitales Nachschärfen sichtbar werden. Ebenso gefällt die Detailauflösung. In den Gesichtern sind Bartstoppeln und Hautporen klar zu erkennen, auch die Hintergründe in den Szenen auf der Erde zeigen eine gute Durchzeichnung und wirken nie flächig. In einigen eher dunkleren Szenen und vor allem in den CGI Animationen lässt die Auflösung allerdings etwas nach, so das die Bilder weniger detailreich und etwas weichgezeichnet erscheinen. Schade, hier wäre noch etwas mehr drin gewesen. Dennoch kann das Bild in seiner Gesamtheit überzeugen. HD Feeling stellt sich fast durchgehend ein. Auch die Kompression hält sich unauffällig im Hintergrund und zeigt keine Fehler.
Star Trek 11 bietet die gewohnte Qualität einer aktuellen Produktion und verfehlt die volle Punktzahl nur knapp. Lediglich einige Szenen wirken etwas zu weich und lassen einige feine Details vermissen.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby TrueHD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Wie bei Paramount leider üblich, gibt es verlustfrei komprimierten Ton in Dolby TrueHD nur für die englische Sprachfassung. Die deutsche und auch alle übrigen Synchronspuren müssen sich leider mit normalem Dolby Digital zufriedengeben. Hier kann sich Paramount einmal mehr ein Beispiel an Sony Pictures nehmen, die auch den Synchronspuren ihrer Blu-rays regelmäßig eine verlustfrei komprimierte Tonspur spendieren.
Aber auch die normale Dolby Digital 5.1 Spur der deutschen Synchronfassung lässt nichts anbrennen. Alle Dialoge werden klar und fehlerfrei wiedergegeben und sind zu jeder Zeit gut verständlich. Die Raumabbildung lässt nichts zu wünschen übrig. Die Front ist sehr breit und detailreich abgemischt und bietet sowohl eine klare Zuordnung der Effekte zum Bild als auch jede Menge Panning Effekte. Ebenso werden die hinteren Kanäle voll mit eingebunden. Sowohl direktionale Effekte als auch Split Surround gibt es reichlich. Auch die stets präsente Filmmusik trägt zur gelungenen Räumlichkeit bei und sorgt dafür, dass die Surrounds zu keiner Zeit arbeitslos werden. Genauso überzeugen die leisen Szenen. Die exzellent positionierten Nebengeräusche sorgen durchgehend für eine hervorragende Raumabbildung, auch wenn man sich gelegentlich eine etwas ausgeprägtere Hochtonwiedergabe wünscht. Der Zuschauer wird voll mit eingebunden und hat fast durchgehend das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Auch Bass und Dynamik lassen kaum etwas zu wünschen übrig.
Die englische Tonspur in Dolby TrueHD bietet eine etwas bessere Hochtonauflösung und kann sich auch mit einer geringfügig besseren Dynamik leicht absetzen.
- Audiokommentar mit J.J. Abrams, Bryan Burk, Alex Kurtzman, Damon Lindelof und Roberto Orci
- BD-Live
- Wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist
- Casting
- Eine neue Vision
- Raumschiffe
- Aliens
- Planeten
- Ausstattung und Kostüme
- Ben Burtt und die Sounds von STAR TREK
- Musik
- Gene Roddenberrys Vision
- Entfernte Szenen
- Sternenflotten-Raumschiff-Simulator
- Gag Reel
- Trailer
Bemerkungen:
Beim Bonusmaterial bleiben ebenfalls kaum Wünsche offen. Auf der Film - BD befindet sich neben einem BD-Live Feature ein Audiokommentar mit J.J. Abrams und einigen Mitgliedern des Produktionsteams. Alle übrigen Extras wurden auf eine zweite Blu-ray ausgelagert. Dort wird dann aus den Vollen geschöpft. Insgesamt 10 verschiedene Dokumentationen mit einer Laufzeit von über 2,5 Stunden vermitteln einen umfassenden und sehr informativen Einblick in praktisch jeden Aspekt der Produktion. Sowohl über das Zustandekommen des Filmes, die Besetzung wie auch die Dreharbeiten, die Musik und die visuellen Effekte, hier erfährt man hier handfeste Hintergrundinformationen. Da stört es auch kaum, dass die Dokumentationen etwas zu viel Eigenlob enthalten. Zusätzlich gibt es noch einige entfernte Szenen, verunglückte Szenen, Trailer sowie einen Raumschiffsimulator (leider nur in Englisch). Das komplette Bonusmaterial liegt in High Definition und mit Dolby Digital 5.1 Ton vor und ist durchgehend deutsch untertitelt. Erwähnenswert ist auch das Wendecover, das den Anblick des hässlichen großen FSK Logos erspart. Hier bleiben praktisch keine Wünsche offen.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Energie! J.J. Abrams hat es mit seiner spektakulären Neuinterpretation von "Star Trek" geschafft, das schon todgeglaubte Franchise eindrucksvoll wieder zum Leben zu erwecken. Neue sympathische Darsteller, spektakuläre Effekte und satte Action schlagen eine Brücke zwischen den klassischen "Star Trek" Filmen und den eher auf Action ausgelegten "Star Wars" Filmen. Der Erfolg des neuen Konzeptes zeigte sich an der Kinokasse. Technisch kann die Blu-ray komplett überzeugen. Weder Bild noch Ton zeigen ersthafte Schwächen. Lediglich einige etwas weichgezeichnete Szenen kosten dem Bild die volle Punktzahl, auch der Ton hätte im Hochtonbereich noch etwas kräftiger ausfallen können. Das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau. Beim Bonusmaterial bleiben zudem keine Wünsche offen. Zahlreiche, komplett in HD vorliegende Dokumentationen sowie entfernte und verunglückte Szenen mit zusammen fast 3 Stunden Laufzeit und ein interessanter Audiokommentar vermitteln umfangreiches Hintergrundwissen über die Dreharbeiten. Sowohl technisch wie auch inhaltlich ist diese Blu-ray durchweg gelungen und für jeden Science Fiction Fan ein klarer Kauftipp. Hier macht man nichts falsch.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DMP-BD55 (über HDMI)
Verstärker:
Yamaha RX-V 1400 RDS
Fernseher:
Philips 52 PFL 9632
Dieses Review wurde am 16. November 2009 von Mario Remler geschrieben.