Donnerstag | 24. Mai 2012 | 20:40 Uhr
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    • | BILD

    • Vorlage:
      stern stern stern stern stern
      Kompression:
      stern stern stern stern stern
      Bildformat:
      Widescreen (2.40:1 - anamorph)
      Bemerkungen:
      Über das Bild lässt sich praktisch nur Gutes berichten. Wie bei Paramount üblich, wurde das Bild im korrekten Bildformat von 2,35:1 mit 24 Bildern pro Sekunde in MPEG 4 AVC encodiert. Der Kontrast ist leicht überhöht und sorgt für ein gutes Schwarz und ordentlich leuchtendes Weiß. Die übrigen Helligkeitsabstufungen in den mittleren Helligkeitsbereichen werden sauber wiedergegeben und sorgen für ein schön durchzeichnetes Bild, das nie zu flau wirkt. Helle Flächen überstrahlen gelegentlich, auch in den vielen dunklen Szenen gehen zuweilen einige Details im Schwarz unter. Dafür gibt der Schwarzwert keinen Grund zur Klage. Aufhellungen sind nicht festzustellen, das Schwarz wirkt durchgehend satt und kraftvoll und sorgt immer für eine sehr gute Bildtiefe und ein sehr plastisches Bild. Die Farben sind warm und kräftig und zeigen kaum Beeinflussungen durch Farbfilter.

      Das Bild ist, wie man das bei einem so aktuellen Film auch erwarten kann, durchgehend störungsfrei. Weder Kratzer noch Dropouts trüben das Bild. Auch Rauschen ist kein Thema, lediglich das feine Filmkorn, dessen Intensität auch in den dunklen Szenen nur leicht zunimmt, liegt über den Bildern und sorgt für den richtigen Filmlook. Auf den Einsatz eines Rauschfilters hat man dankenswerterweise verzichtet. Weder wurde das Filmkorn glattgebügelt noch zeigen sich die üblichen Artefakte eines Rauschfilters.

      Auch Bildschärfe und Auflösung überzeugen fast durchgehend. Die Konturen werden klar und kräftig gezeichnet, ohne das Saumkanten durch digitales Nachschärfen sichtbar werden. Ebenso gefällt die Detailauflösung. In den Gesichtern sind Bartstoppeln und Hautporen klar zu erkennen, auch die Hintergründe zeigen eine gute Durchzeichnung und wirken nie flächig. In einigen eher dunkleren Szenen und vor allem in den CGI Animationen lässt die Auflösung allerdings leicht nach, so das die Bilder weniger detailreich und etwas weichgezeichnet erscheinen. Schade, hier wäre noch etwas mehr drin gewesen. Dennoch kann das Bild in seiner Gesamtheit überzeugen. HD Feeling stellt sich fast durchgehend ein. Auch die Kompression hält sich unauffällig im Hintergrund und zeigt keine Fehler.

      G.I. Joe bietet die gewohnte Qualität einer aktuellen Produktion und verfehlt die volle Punktzahl nur knapp. Lediglich einige Szenen wirken etwas zu weich und lassen einige feine Details vermissen. Das bedingt letztlich einen halben Punkt Abzug.
    • | TON

    • Qualität:
      stern stern stern stern stern
      Surround-Mix:
      stern stern stern stern stern
      Tonformat:
      Dolby Digital 5.1 in Deutsch
      Dolby Digital 5.1 in Spanisch
      Dolby Digital 5.1 in Italienisch
      Dolby Digital 5.1 in Französisch
      Dolby Digital 2.0/DS in Portugiesisch
      DTS HD Master Audio 5.1 in Englisch
      Bemerkungen:
      Wie bei Paramount leider üblich, gibt es verlustfrei komprimierten Ton nur für die englische Sprachfassung. G.I. Joe ist dabei eine der ersten Blu-rays von Paramount, auf der DTS HD Master Audio anstelle von Dolby TrueHD für die verlustfrei komprimierte englische Tonspur zum Einsatz kommt. Augenscheinlich hat man mittlerweile auch bei Paramount die Vorteile von DTS HD Master Audio (höhere Bitrate des DTS Cores im Vergleich zum Dolby Digital Core, bessere Werbewirksamkeit) erkannt. Die deutsche und auch alle übrigen Synchronspuren müssen sich dagegen weiterhin mit normalem Dolby Digital zufriedengeben. Hier kann sich Paramount einmal mehr ein Beispiel an Sony Pictures nehmen, die auch den Synchronspuren ihrer Blu-rays regelmäßig eine verlustfrei komprimierte Tonspur spendieren.

      Aber auch die normale Dolby Digital 5.1 Spur der deutschen Synchronfassung lässt nichts anbrennen. Alle Dialoge werden klar und fehlerfrei wiedergegeben und sind zu jeder Zeit gut verständlich. Die Raumabbildung lässt nichts zu wünschen übrig. Die Front ist breit und detailreich abgemischt und bietet sowohl eine klare Zuordnung der Effekte zum Bild als auch jede Menge Panning Effekte. Ebenso werden die hinteren Kanäle voll mit eingebunden. Sowohl direktionale Effekte als auch Split Surround gibt es reichlich. Auch die stets präsente Filmmusik trägt zur gelungenen Räumlichkeit bei und sorgt dafür, dass die Surrounds zu keiner Zeit arbeitslos werden. Ebenso überzeugen die leisen Szenen. Die gut positionierten Nebengeräusche sorgen für eine sehr gute Raumabbildung. Der Zuschauer wird voll mit eingebunden und hat fast durchgehend das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Auch Bass und Dynamik lassen kaum etwas zu wünschen übrig.

      Die englische Tonspur in DTS HD Master Audio bietet eine etwas bessere Hochtonauflösung und kann sich auch mit einer geringfügig besseren Dynamik leicht absetzen.
    • | AUSSTATTUNG

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Untertitel:
      Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Italienisch, Portugiesisch
      Medientyp:
      BD 50
      Verpackung:
      Blu-Ray Amaray
      Bonus-Material:
      - Audiokommentar von Regisseur Stephen Sommers und Produzent Bob Ducsay
      - Die Big-Bang-Theorie: Das Making-of von G.I. Joe (HD)
      - Next-Gen-Action: Die Effekte und das Design (HD)
      Bemerkungen:
      Bei der Ausstattung kann die BD leider nicht überzeugen. Zu einem Audiokommentar mit dem Regisseur und dem Produzenten gesellen sich noch 2 Dokumentationen (ein Making of und eine Dokumentation über die Effekte und das Design), die zwar beide in HD vorliegen, aber leider gerade einmal 50 Minuten Laufzeit umfassen. Das ist deutlich zu wenig. Dafür steht mittlerweile auch bei Paramount ein Wendecover zur Verfügung.
    • |GESAMTURTEIL

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Bemerkungen:
      Technisch kann die Blu-ray komplett überzeugen. Weder Bild noch Ton zeigen ersthafte Probleme. Lediglich minimale Schwächen kosten dem Bild die volle Punktzahl. Das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau. Leider kann dagegen das Bonusmaterial kaum überzeugen. Nur ein Audiokommentar und zwei Dokumentationen mit zusammen gerade einmal 50 Minuten Laufzeit sind hier eindeutig zu wenig. Angesichts der Bild- und Tonqualität dennoch eine klare Kaufempfehlung. Wer auf Filme wie Transformers steht, macht hier auch inhaltlich nichts falsch.
    • | TESTGERÄTE

    • DVD-Spieler:
      Panasonic DMP-BD55 (über HDMI)
      Verstärker:
      Yamaha RX-V 2065
      Fernseher:
      Philips 52 PFL 9632
    • Dieses Review wurde am 11. Januar 2010 von Mario Remler geschrieben.
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