Donnerstag | 24. Mai 2012 | 20:41 Uhr
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WERBUNG
    • | BILD

    • Vorlage:
      stern stern stern stern stern
      Kompression:
      stern stern stern stern stern
      Bildformat:
      Widescreen (1.85:1 - anamorph)
      Bemerkungen:
      Das Bild ist über weite Strecken durchaus gut, allerdings gibt es leider einige Mängel, die den Genuss der Blu-ray ein wenig beeinträchtigen. So bewegt sich zwar die Bildschärfe oft auf hohem Niveau, bei Bewegungen oder in der Halbtotalen und Totalen lässt sie aber teilweise stark nach. Kanten wirken dann oft sehr weich, was in starkem Gegensatz zu anderen Szenen steht, die gestochen scharf wiedergegeben werden. Leider ist die Detailwiedergabe wechselhaft: Einerseits bekommt man viele feinere Hintergrunddetails geboten und auch Landschaftsaufnahmen bestechen teilweise durch feinste Details. Andererseits wirken zum Beispiel Gesichter manchmal merkwürdig glatt und fast wächsern. Leider kann man oft auch ein verhältnismäßig starkes Rauschen sehen. Die Farben werden gut wiedergegeben und wirken meist satt und natürlich. Die Szenen in Italien wirken teilweise etwas grell, was aber wohl beabsichtigt ist. Der Kontrast ist über weite Strecken, allerdings kann man teilweise in hellen Szenen leichte Überstrahlungen erkennen. Dunkle Szenen bereiten keine großen Probleme. Die Kompression macht sich leider recht oft durch Artefakte und auch durch Aliasing bemerkbar.
    • | TON

    • Qualität:
      stern stern stern stern stern
      Surround-Mix:
      stern stern stern stern stern
      Tonformat:
      DTS HD High Resolution 5.1 in Deutsch
      Bemerkungen:
      Der Ton liegt in deutscher Sprache in DTS HD High Resolution 5.1 vor und wird dem Film gerecht. Allerdings sollte man keine allzu hohen Erwartungen haben, denn der Film setzt vor allem auf Dialoge. Raumklang kommt meist durch die sehr gut eingebundene Filmmusik auf, die voluminös und klar den Raum erfüllt. Gut eingebunden wurden auch die Umgebungsgeräusche, die für ein natürliches Klangbild, aber auch für einige wirkungsvolle Richtungswechsel sorgen. Die Dialoge kann man jederzeit gut verstehen und die Stimmen klingen natürlich. Trotz dieser durchaus positiven Aspekte klingt der Ton teilweise etwas steril und dadurch ein bisschen gekünstelt, was zumindest teilweise darauf zurückzuführen ist, dass insbesondere die Umgebungsgeräusche durchaus ein teils filigraneres Spiel hätten bieten können, aber auch daran, dass die Stimmen im Vergleich einen Tick zu laut und dominant klingen. Fehler wie Verzerrungen oder Rauschen sucht man vergebens. Es gibt deutsche Untertitel für Hörgeschädigte und die italienisch gesprochenen Passsagen sind deutsch untertitelt.
    • | AUSSTATTUNG

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Untertitel:
      Deutsch für Hörgeschädigte
      Medientyp:
      BD 50
      Verpackung:
      Blu-Ray Amaray
      Bonus-Material:
      - Interviews (ca. 15 Min.)
      - Deleted Scenes
      - Making of (ca. 5 Min.)
      - Musikvideo Sportfreunde Stiller
      - Die Filmmusik von Niki Reiser (ca. 6,5 Min.)
      - Lino Banfi am Set (ca. 6 Min.)
      - Am Set – Zwei Sprachen, ein Film (ca. 4,5 Min.)
      - Christian Ulmen am Set (ca. 3,5 Min.)
      - Jan Weiler über sein Buch und den Film (ca. 5,5 Min.)
      - Trailer „Maria ihm schmeckt’s nicht“ mit Aufsager Uwe Wöllner
      - Darsteller-Infos
      Bemerkungen:
      Den Auftakt machen sieben Interviews mit Cast & Crew, die allesamt sehr kurz sind und inhaltlich nicht viel bieten. Außerdem gibt es einige Deleted Scenes, ein Musikvideo der Sportfreunde Stiller und ein Making of, das schon allein aufgrund der Laufzeit (5 Minuten!), aber auch inhaltlich diese Bezeichnung absolut nicht verdient hat. Interessanter ist da schon die Featurette über Die Filmmusik von Niki Reiser, die zwar ebenfalls kurz ist (Laufzeit ca. 6,5 Minuten), aber immerhin inhaltlich ein paar interessante Ansätze und Informationen bereit hält. Die beiden Featurettes Lino Banfi am Set und Christian Ulmen am Set bieten kurze Eindrücke in die Dreharbeiten – im Fall von Banfi aber eher, wie ihm in Italien gehuldigt wird. Das ist leidlich interessant, bietet aber im Kern – und das ist wirklich bezeichnend – mehr Eindrücke vom Dreh als das so genannte Making of. Am Set – Zwei Sprachen, ein Film behandelt kurz die Schwierigkeiten, einen zweisprachigen Film zu drehen. Den Abschluss bilden Jan Weiler über sein Buch und den Film, der Trailer „Maria, ihm schmeckt's nicht“ mit Aufsager Uwe Böllner, Darstellerinfos auf Texttafeln und diverse Trailer. Alles in allem ist das Material sehr werbelastig, absolut belanglos und nahezu völlig inhaltsleer. Leider ist das Bonusmaterial noch nicht einmal witzig. Es gibt kein Wendecover.
    • |GESAMTURTEIL

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Bemerkungen:
      Der Film bietet ein paar nette Szenen, bleibt aber grundsätzlich hinter den Möglichkeiten zurück. Etwas mehr Schwung und Leichtigkeit hätte dem Film nicht geschadet. Bild und Ton bieten Durchschnitt und das Werbematerial, das das Bonusmaterial bildet, ist letztlich unbefriedigend. Es gibt leider kein Wendecover.
    • | TESTGERÄTE

    • DVD-Spieler:
      Panasonic DMP BD-55
      Verstärker:
      Teufel Concept S Subwoofer + R
      Fernseher:
      Panasonic TH-50 PZ 800 E
    • Dieses Review wurde am 21. Januar 2010 von Nicola Egert geschrieben.
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