Donnerstag | 24. Mai 2012 | 20:45 Uhr
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WERBUNG
    • | BILD

    • Vorlage:
      stern stern stern stern stern
      Kompression:
      stern stern stern stern stern
      Bildformat:
      Widescreen (2.40:1 - anamorph)
      Bemerkungen:
      In dem Film werden viele Stilmittel verwendet, so dass viele scheinbare Mängel Auswirkungen auf das Bild haben, aber im Grunde genommen nicht bemängelt werden können, weil sie der Intention des Regisseurs entsprechen. So wirkt das Bild zum Beispiel meistens ein bisschen verschwommen, wobei keine nennenswerten Unterschiede zwischen Nahaufnahmen und Aufnahmen in der Halbtotalen oder Totalen bestehen. Man kann außerdem gut erkennen, dass bei Bewegungen und Kameraschwenks die Schärfe nochmals nachlässt. Allzu viele feine Details sollte man nicht erwarten. Gesichtszüge wirken oft etwas glatt, was ebenfalls den Aufnahmetechniken geschuldet zu sein scheint. Man kann außerdem ein leichtes Rauschen erkennen, das sich aber nicht negativ auf die Detailwiedergabe auswirkt. Vorherrschend sind braune Farbtöne, um den 70er-Jahre-Charakter einzufangen. Außerdem wirken die Farben reduziert, was offenbar ebenfalls beabsichtigt ist. Trotzdem weisen die Farben eine angenehme Brillanz und Natürlichkeit auf. Oft kann man Überstrahlungen heller Flächen erkennen – auch das ist aber offensichtlich beabsichtigt und daher nicht zu bemängeln. Erwähnenswert ist auch der gute Schwarzwert und die Kompression macht sich kaum bemerkbar.
    • | TON

    • Qualität:
      stern stern stern stern stern
      Surround-Mix:
      stern stern stern stern stern
      Tonformat:
      DTS HD High Resolution 5.1 in Deutsch
      DTS HD High Resolution 5.1 in Englisch
      Bemerkungen:
      Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache jeweils in DTS-HD 5.1 vor. Leider gibt es nur deutsche Untertitel für Hörgeschädigte und keine englischen Untertitel.

      Der englische Ton klingt wesentlich angenehmer als der deutsche Ton, da letzterer sehr unter der eher mäßigen Abmischung leidet. So sind bei der deutschen Fassung die Stimmen dominant, wodurch Umgebungsgeräusche deutlich in den Hintergrund geschoben werden. Leider führt die dominante Stimmenwiedergabe der deutschen Fassung außerdem zu einem eher sterilen, teil unnötig frontlastigen Klang. Dass die Dialoge jederzeit gut zu verstehen sind, ergibt sich demnach von selbst. Immerhin klingen die Stimmen natürlich und Fehler wie Verzerrungen und Rauschen bekommt man nicht zu hören. Umgebungsgeräusche klingen im Gegensatz zu den Stimmen oft eher flach und auch bei den Effekten fehlt oft Volumen. Verstärkt wird dieser mäßige Eindruck durch die Synchronisation.

      Die englische Fassung klingt insgesamt runder, enttäuscht aber ebenfalls ein bisschen. Vor allem klingt der Ton flach und kraftlos. In Dialogszenen fällt das nicht allzu negativ auf. Leider wird die Dialogwiedergabe in einigen Szenen unklar wiedergegeben. Da die Stimmen nicht so dominant wie in der deutschen Fassung wiedergegeben werden, treten die Umgebungsgeräusche etwas deutlicher zutage. Trotzdem lässt sich ein insgesamt frontlastiger Charakter des Tons nicht absprechen, was auf den teils spärlichen Einsatz von Umgebungsgeräuschen zurückzuführen ist. Effekte klingen – wie in der deutschen Fassung – etwas zurückgenommen und flach, so dass sie nicht teils ihre Wirkung nicht voll entfalten können. Auch in der englischen Fassung sind Fehler wie Rauschen oder Verzerrungen kein Thema.
    • | AUSSTATTUNG

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Untertitel:
      Deutsch für Hörgeschädigte
      Medientyp:
      BD 50
      Verpackung:
      Blu-Ray Amaray
      Bonus-Material:
      - Die Entstehung von „The Box“ (ca. 11. Min.)
      - Richard Matheson – mit seinen eigenen Worten (ca. 5 Min.)
      - Die Entstehung der Spezialeffekte (ca. 4 Min.)
      - Die Vorgeschichte (ca. 2 Min.)
      - Interviews (ca. 21 Min.)
      - Darsteller-Infos
      Bemerkungen:
      In Die Entstehung von „The Box“ (ca. 11 Minuten) geht Richard Kelly unter anderem darauf ein, wie er aus einer Kurzgeschichte einen abendfüllenden Spielfilm machte. In Richard Matheson – mit seinen eigenen Worten (ca. 5 Minuten) erzählt dieser von seiner Karriere, seinen Fans und über das Schreiben für das Fernsehen. Man erfährt jedoch leider nichts über den Film selbst, was bezeichnend ist. Die Entstehung der Spezialeffekte, Die Vorgeschichte, Interviews, ein Blick hinter die Kulissen (ca. 14minütige unkommentierte B-Roll), Darstellerinformationen und eine kleine Trailershow runden das Bonusmaterial ab.

      Der Blu-ray liegt ein 8seitiges Booklet mit kurzen Darstellerinformationen, einer Auflistung der technischen Details der Blu-ray sowie der Kapitelauswahl bei.
    • |GESAMTURTEIL

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Bemerkungen:
      The Box bleibt leider hinter den Möglichkeiten zurück und auch wenn das Bild offenbar das wiedergibt, was Richard Kellys Intention war, so enttäuscht der Ton letztlich und wird dem Gezeigten oft nicht gerecht. Das Bonusmaterial ist umfangreich, bleibt aber oft oberflächlich. Leider gibt es kein Wendecover.
    • | TESTGERÄTE

    • DVD-Spieler:
      Panasonic DMP BD-55
      Verstärker:
      Teufel Concept S Subwoofer + R
      Fernseher:
      Panasonic TH-50 PZ 800 E
    • Dieses Review wurde am 19. Februar 2010 von Nicola Egert geschrieben.
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