Eine zufällige Begegnung im Londoner Kriegs Alltag 1944: Die junge Vera Phillips (Keira Knightley) trifft in einer Bar ihre Jugendliebe Dylan Thomas (Matthew Rhys) wieder. Auf den ersten Blick scheinen sie sich erneut zu verlieben, doch Dylan, ein charismatischer Dichter und Bohemian, ist mittlerweile mit der extravaganten und abenteuerlustigen Caitlin (Sienna Miller) verheiratet.
Als das Ehepaar aus Wohnungsnot mit Vera zusammenzieht, entspinnt sich eine spannungsgeladene Ménage à Trois, bei der die beiden Frauen ihre tiefe Seelenverwandschaft entdecken. Caitlin und Vera werden zu Freundinnen zwischen Verlangen und Vertrauen. Auch Veras zögerliche Heirat mit dem jungen Offizier William Killick (Cillian Murphy) bringt keine Klärung der Verhältnisse. Schon kurz nach der Hochzeit wird William in den Krieg einberufen und Vera zieht mit Dylan und Caitlin aufs Land. Doch zu stark scheint die Anziehung zwischen Vera und Dylan, zu intensiv ihre Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit. Aus dem Krieg kehrt William eifersüchtig und voller Zweifel über Veras Treue zurück. Die Spannung zwischen den beiden Paaren eskaliert. Es kommt zum Showdown und Vera muss sich entscheiden – zwischen den Männern in ihrem Leben und der Freundin, die sie liebt.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.85:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Im Großen und Ganzen ist das Bild von Edge of Love – Was von der Liebe bleibt sehr gut. Die Bildschärfe ist die meiste Zeit über sehr überzeugend, so dass das Bild auch auf größeren Geräten überzeugent. Nur sehr selten sieht man leichte Schwächen, überwiegend aber wird ein detailreiches Bild gezeigt. Zwar sieht man immer wieder ein leichtes Rauschen, aber das wirkt sich nicht negativ auf das Bild aus, so dass sich allenfalls Puristen daran stören dürften. Die Farben werden trotz unterschiedlichster Stilmittel jederzeit sehr gut wiedergegeben. So gelingt der Wechsel zwischen sepiafarbenen Szenen zu farblich stark reduzierten Szenen (die fast jede Farbe vermissen lassen) zu knalligen Farben stets gut. Dass große Teile des Films Brillanz vermissen lassen, ist offenbar gewollt und daher nicht zu bemängeln. Kräftig und – sofern nicht anders gewollt – natürlich wirken die Farben allemal. Auch der Kontrast ist überzeugend. Zwar kann man einige Überstrahlungen erkennen, aber das scheint ein gewollter Effekt zu sein. Der Schwarzwert ist meist gut und zeigt nur selten leichte Schwächen. Die Kompression arbeitet weitestgehend unauffällig, man sieht aber trotzdem vereinzelt Artefakte. Alles in allem wurde das Bild gut auf Blu-ray gebannt.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
DTS HD Master Audio 5.1 in Englisch
DTS HD Master Audio 5.1 in Deutsch
Bemerkungen:
Auch am Ton gibt es nur wenig auszusetzen. Die Dialoge stehen im Vordergrund, wodurch ein meist eher frontlastiger Charakter entsteht.
Musik und Effekte klingen, sofern sie zum Tragen kommen, angenehm voluminös. Auch feinere Umgebungsgeräusche sind gut auf die Boxen verteilt worden, so dass die Surroundboxen immer wieder zu tun haben und für ein letztlich natürliches Klangbild sorgen, das einige Richtungswechsel aufweist. Die Boxen werden naturgemäß vor allem dann gefordert, wenn Bombeneinschläge wiedergegeben, die einen guten Bass aufweisen.
Die Stimmen klingen in beiden Sprachfassungen natürlich und werden nicht überlagert, so dass man die Dialoge jederzeit gut verstehen kann.
Leider gibt es nur deutsche Untertitel.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch
Medientyp:
BD 50
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Originaltrailer
- Making Of,
- Audiokommentare
- Geschnittene Szenen
Bemerkungen:
Der Audiokommentar von Regisseur John Maybury und Darsteller Matthew Rhys ist der Höhepunkt der Blu-ray und bietet neben allerlei Spaß und Anekdoten auch einige ernstere Passagen, die sich unter anderem mit dem Produktionsdesign und Dylan Thomas beschäftigen. Leider gibt es keine Untertitel zum Audiokommentar, so dass man des Englischen mächtig sein muss, um ihn genießen zu können.
Von dem noch nicht einmal 10minütigen Making of (wahlweise mit deutschen Untertiteln) sollte man schon allein aufgrund der kurzen Laufzeit nicht allzu viel erwarten. Im Grunde genommen wird dort lediglich wiedergegeben, was man im Film ohnhin schon sieht. Aufnahmen von den Dreharbeiten selbst bekommt man gar nicht zu sehen.
Außerdem bietet die Blu-ray einige Entfallene Szenen, die man leider nicht einzeln auswählen kann. Ferner gibt es eine Gag Reel, den deutschen Trailer und den Originaltrailer und eine kleine Trailershow.
Making of, Entfallene Szenen und Gag Reel verfügen über deutsche Untertitel, die man wahlweise ein- oder ausblenden kann.
Abgesehen vom Audiokommentar ist das Bonusmaterial eine herbe Enttäuschung.
Es gibt ein Wendecover.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Hätte sich Regisseur weniger auf technische Spielereien, sondern mehr auf die Geschichte konzentriert, wäre Edge of Love – Was von der Liebe bleibt sicherlich ein besserer Film geworden. Die Blu-ray ist aber technisch gut: Sowohl Bild als auch Ton werden dem Film gerecht und bieten hohe Qualität. Beim Bonusmaterial überzeugt lediglich der Audiokommentar. Der Veröffentlichung wurde ein Wendecover gegönnt.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DMP BD-55
Verstärker:
Teufel Concept S Subwoofer + R
Fernseher:
Panasonic TH-50 PZ 800 E
Dieses Review wurde am 08. März 2010 von Nicola Egert geschrieben.