Was denkt sich Mark Whitacre (Matt Damon) nur dabei? In dem gigantischen Agrarkonzern Archer Daniels Midland (ADM) hatte er eine glänzende Karriere vor sich – jetzt verrät er plötzlich seinen Arbeitgeber ans FBI: Weil es um multinationale illegale Preisabsprachen geht, sieht er sich bereits als aufrechten Einzelkämpfer, der am Ende mit einer Beförderung belohnt wird. Doch zunächst braucht das FBI handfeste Beweise – Whitacre ist sofort bereit, mit dem in seinem Aktenkoffer versteckten Recorder Gespräche aufzuzeichnen: Er kommt sich dabei wie ein Geheimagent vor.
Leider findet das FBI bald heraus, dass dieser Hauptzeuge seine eigenen Unterschlagungen in der Firma tunlichst verschwiegen hat. Weil Whitacre seine Aussagen immer wieder ändert, sind die zuständigen Agenten (Scott Bakula und Joel McHale) völlig frustriert, denn damit steht das gesamte Verfahren gegen ADM auf dem Spiel – inzwischen lässt sich nicht mehr auseinanderhalten, wann Whitacre die Wahrheit sagt und wann seine Fantasie mit ihm durchgeht.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.78:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Der Informant wird uns von Warner in 1,78:1 und in VC1 kodiert präsentiert. Er fängt mit Nahaufnahmen einen Tonbandgerätes an und man denkt sich „Wow, das ist mal scharf und detailliert“. Und dann kommt der Schock. Die Bildwiedergabe hat genau die gleichen Schwächen und Probleme wie es schon im DVD-Review beschrieben wird. Das gesamte Geschehen ist totgefiltert. Es ist alles mit vielen braunen Tönen auf alt getrimmt. Die Schärfe überzeugt nur durch Kantenschärfe, und das Bild ist ziemlich detailarm. Dabei macht es kaum unterscheide zu Nahaufnahmen oder zu Panorama Shots. Der Kontrast ist zu steil und verursacht dadurch Probleme, so überstrahlt er z. B. sehr oft an andere Flächen. Der Schwarzwert ist fast immer gut aber es versumpfen hier oft die Details. Ein großes Ärgernis sind auch die ständigen Gegenlicht aufnahmen. Aber das alles sind gewollte Stilmittel mit dem Ergebnis, dass auch die Plastizität leidet und das Bild platt wirkt. Bedingt durch die eingesetzten Filter ist kein Grain zu sehen. Alles in allem wurde sehr viel Potenzial verschenkt. Wenigstens arbeitet die Kompression unbemerkt und die Vorlage ist, wie es sich für einen neuen Film gehört, fehlerfrei.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby Digital 5.1 in Japanisch
Dolby Digital 5.1 in Thailändisch
Dolby TrueHD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Den HD-Ton liegt nur auf der englischen Original Tonspur vor. Was meist ein Ärgernis ist, ist bei „Der Informant“ eigentlich vollkommen egal. Bis auf minimal besserer Räumlichkeit und ein wenig mehr Dynamik gibt es keinen Unterschied.
Der Ton ist ein absolutes Kammerspiel, die Wiedergabe der Stimmen ist zwar sehr gut aber ansonsten hat „Der Informant“ fast ausschließlich eine Stereobühne. Selbst die Musik schafft kaum den Sprung auf die Surrounds. Man nimmt über den gesamten Verlauf keinerlei Woofergeräusche war. Die Dynamik ist sehr begrenzt. Für eine neue Produktion einfach zu schwach.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Medientyp:
BD 25
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Nicht verwendete Szenen
Bemerkungen:
- Audiokommentar vom Regisseur S. Soderbergh und Drehbuchautor S. Z. Burns
- Entfallene Szenen (ca. 6,5 min)
- Digital Copy des Films (bis zum 04.3.11)
Die Extras sind sehr rar gesät. Außer einem Audiokommentar vom Regisseur und vom Drehbuchautor gibt es nur ein paar nicht verwendete Szenen. Warner beglückt uns wenigstens mit einer Digital Copy. So gibt es statt nur 1,5 Punkten 2,5.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Für einen neuen Film ist die Umsetzung wirklich schwach. Es kann sowohl das Bild als auch der Ton nichts besonderes vorweisen. Die Blu-ray hat mit den gleichen Schwächen zu kämpfen wie der DVD-Pendant. Extras sind praktisch kaum vorhanden. Und schließlich hat der Film auch keinen hohen Unterhaltungsfaktor. Da hat man von Soderbergh schon wesentlich besseres gesehen.