Donnerstag | 24. Mai 2012 | 23:46 Uhr
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  • BLU-RAY-REVIEW | Poseidon
  • Poseidon

    USA | 2006
  • | INFORMATION

  • Originaltitel:
    Poseidon (USA 2006)
    EAN-Nummer:
    5051890012449
    Genre:
    Thriller, Action, Abenteuer
    Studio:
    Warner Home Video
    Veröffentlichung:
    16.04.2010
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Ländercode:
    2
    Länge:
    98 Minuten
    Medienanzahl:
    1
  • CAST & CREW
  • Regie:
    Wolfgang Petersen
    Schauspieler:
    Andre Braugher, David Reivers, Emmy Rossum, Freddy Rodriguez, Gabriel Jarret, Jacinda Barrett, Jimmy Bennett, Josh Lucas, Kelly McNair, Kevin Dillon, Kirk B.R. Woller, Kurt Russell, Mia Maestro, Mike Vogel, Richard Dreyfuss, Stacy Ferguson
  • INHALT
  •   Poseidon

    Silvesterabend mitten im Nordatlantik: Auf dem Kreuzfahrtschiff Poseidon wird gefeiert. Der gewaltige Luxusliner ist so hoch wie ein 20-stöckiges Haus – 800 herrschaftliche Kabinen verteilen sich auf 13 Passagierdecks.

    Heute Abend sind viele Schiffsgäste im prachtvollen großen Ballsaal zusammengekommen, um das neue Jahr würdig zu begrüßen. Man prostet einander zu, als Kapitän Michael Bradford (ANDRE BRAUGHER) einen Toast auf den Jahreswechsel ausbringt und die Band (allen voran FERGIE von den Black Eyed Peas) ihre Version von „Auld Lang Syne“ anstimmt.

    In diesem Moment merkt der Erste Offizier auf der Brücke, dass etwas nicht stimmt. Als er den Horizont beobachtet, entdeckt er den Grund: Eine Riesenwelle, eine über 50 Meter hohe Wasserwand, rast mit unheimlicher Geschwindigkeit auf das Schiff zu. Vergeblich versucht er das Steuer herumzureißen, um das Schlimmste zu verhindern – es ist bereits zu spät.

    Die Woge erfasst das Schiff mit unglaublicher Gewalt, so dass es sich gefährlich nach Backbord neigt und sich schließlich überschlägt. Passagiere und Besatzung werden durch die Räume geschleudert, von Trümmern begraben oder von den durch zerborstene Fenster eindringenden Wassermassen ins Meer gespült. Die Aufbauten geben den immensen physikalischen Kräften nach, das Gas aus den zerfetzten Leitungen fängt Feuer, die Stromversorgung bricht weitgehend zusammen – große Teile des Schiffs sind dem Chaos in völliger Dunkelheit ausgesetzt.

    Im noch intakten Ballsaal haben einige hundert Menschen überlebt – sie befinden sich jetzt unter der Wasserlinie. Der Kapitän besteht darauf, dass sie hier zusammenbleiben, bis Rettungsmannschaften eintreffen.

    Doch der Profi-Spieler Dylan Johns (JOSH LUCAS) nimmt sein Schicksal lieber selbst in die Hand. Er ignoriert die Anweisungen und will sich allein einen Rettungsweg aus dem Ballsaal suchen. Begleitet wird er von dem neunjährigen Conor (JIMMY BENNETT), der Dylan bittet, ihn und seine Mutter Maggie (JACINDA BARRETT) mitzunehmen. Und auch Robert Ramsey (KURT RUSSELL) schließt sich an – er will unbedingt seine Tochter Jennifer (EMMY ROSSUM) und ihren Verlobten Christian (MIKE VOGEL) suchen. Noch vor einer Stunde hat das junge Paar nicht den Mut aufgebracht, Ramsey von ihrer heimlichen Verlobung zu erzählen – jetzt stehen die beiden vor ungleich größeren Problemen.

    Obwohl Dylan die anderen nur als Klotz am Bein empfindet, führt er die kleine Gruppe Überlebender wohl oder übel durch das Innere des Schiffs. Auch andere haben sich entschlossen, lieber mitzugehen als unten auszuharren: die schüchterne Elena (MIA MAESTRO), die sich als blinder Passagier an Bord geschlichen hat, Richard Nelson (RICHARD DREYFUSS), der vor kurzem noch Selbstmord begehen wollte und jetzt neuen Lebensmut findet, und ein junger Kellner (FREDDY RODRIGUEZ), der sich im Innern des Schiffs auskennt.

    Mit eisernem Willen kämpfen sie sich zur Meeresoberfläche vor, wobei sie sich ihren Weg durch die Trümmer bahnen müssen, während das Schiff langsam sinkt. Sie kommen sich schnell näher bei diesem steilen Aufstieg, der immer wieder in Sackgassen oder vor Abgründen endet. Und sie müssen einander unbedingt vertrauen.

WERBUNG
    • | BILD

    • Vorlage:
      stern stern stern stern stern
      Kompression:
      stern stern stern stern stern
      Bildformat:
      Widescreen (2.40:1 - anamorph)
      Bemerkungen:
      Das Bild liegt im korrekten Bildformat von 2,35:1 vor und wurde mit 24 Bildern pro Sekunde in MPEG-4 AVC encodiert, wobei der Film fast durchgehend aus sehr dunklen, schwierigen Szenen besteht. Der Kontrast ist gut und recht natürlich, auf Kontrastspielereien man hier zum großen Teil verzichtet. Helle Flächen überstrahlen daher kaum, was sich auch bei dem fast durchgehend im Dunklen spielendem Film kaum negativ auswirkt. Dafür stimmt die Durchzeichnung der vielen dunklen Szenen. Feine Helligkeitsabstufungen werden fast durchgehend sehr gut herausgearbeitet, auch in den dunkelsten Szenen gehen kaum Details im Schwarz unter. Auch der Schwarzwert passt und zeigt keine Schwächen. Die Farben sind satt und zeigen nur geringe Beeinflussungen durch Farbfilter.

      Das Bild des fünf Jahre alten Filmes ist praktisch störungsfrei. Weder Schmutz noch sonstige Artefakte trüben das Bild. Auch Rauschen ist nirgends zu entdecken. Das Filmkorn ist durchgehend präsent, ohne dabei allerdings in den dunklen Szenen zu stark an Intensität zuzunehmen und sorgt für einen angenehm filmisch wirkenden Look. Artefakte von Rauschfiltern sind nicht zu beobachten.

      Bildschärfe und Auflösung sind durchgehend gut bis sehr gut. Objektkanten werden klar und deutlich wiedergegeben, ohne das dabei Doppelkonturen von elektronischen Schärfefiltern sichtbar werden. Feine Details werden sowohl in den Vordergründen wie auch in den Hintergründen zumeist sauber wiedergegeben. In den Gesichtern ist jede Bartstoppel und jede Hautunreinheit gut zu erkennen, auch die fernen Hintergründe zeigen noch Details und Durchzeichnung. Nur wenige Szenen wirken etwas weicher und lassen feinste Details leicht vermissen. HD - Feeling stellst sich trotz des schwierigen und dunklen Bildmaterials fast durchgehend ein. Auch die Kompression überzeugt weitestgehend, lediglich gelegentlich sind einige abgestufte Farb- und Helligkeitsverläufe zu erkennen, was bei dem problematischen Bildmaterial nicht sonderlich verwunderlich ist.
    • | TON

    • Qualität:
      stern stern stern stern stern
      Surround-Mix:
      stern stern stern stern stern
      Tonformat:
      Dolby Digital 5.1 in Deutsch
      Dolby Digital 5.1 in Spanisch
      Dolby Digital 5.1 in Italienisch
      Dolby Digital 5.1 in Französisch
      Dolby Digital 5.1 in Portugiesisch
      DTS HD Master Audio 5.1 in Englisch
      Bemerkungen:
      Auch bei Warner müssen sich die Freunde der deutschen Synchronspur wieder einmal nur mit einer normalen Dolby Digital Tonspur zufriedengeben. HD Ton in DTS HD Master Audio gibt es leider wieder einmal nur in Englisch.

      Immerhin lässt die deutsche Tonspur ansonsten nicht viel zu wünschen übrig. Die Dialoge werden klar und ohne Störungen wiedergegeben. Genau so überzeugt auch die Raumabbildung. Die Frontkanäle sind sehr breit und detailreich abgemischt und gefallen mit einer klaren Zuordnung der Geräusche zum Bild. Auch die hinteren Kanäle haben gut zu tun. Sowohl feine Nebengeräusche als auch brachiale Effekte sind sehr wirksam abgemischt und erzeugen fast durchgehend eine ausgezeichnete Räumlichkeit und ein Mittendrin Gefühl, dem sich der Zuschauer nur Schwer entziehen kann. Die schön räumlich abgemischte Filmmusik tut ihr übriges dazu. Lediglich die hohen Töne wünscht man sich gelegentlich eine Spur ausgeprägter. Bass und Dynamik dagegen lassen nichts zu wünschen übrig.

      Die englische HD-Spur wirkt etwas authentischer als die Synchronspur und kann sich mit einer besseren Darstellung der höheren Töne leicht absetzen.
    • | AUSSTATTUNG

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Untertitel:
      Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Italienisch, Portugiesisch
      Medientyp:
      BD 50
      Verpackung:
      Blu-Ray Amaray
      Bonus-Material:
      - Dokumentationen
      - In-Movie Experience
      - Making Of
      Bemerkungen:
      Die Ausstattung ist durchwachsen. Geboten werden lediglich 3 Featurettes von zusammen 45 Minuten Laufzeit über die Dreharbeiten sowie eine 30 - minütige Dokumentation des History Channels über das Phänomen der Monsterwellen. Alle Extras liegen lediglich in SD (4:3) vor, sind aber ordnungsgemäß deutsch untertitelt. Warner - üblich gibt es leider auch kein Wendecover, das hässliche und sinnlos große FSK Logo auf dem Frontcover muss daher leider ertragen werden.
    • |GESAMTURTEIL

    • Wertung:
      stern stern stern stern stern
      Bemerkungen:
      Das Remake des Katastrophenthrillers von 1972 war im Kino nicht der erhoffte große Erfolg, kann aber auf Blu-ray gefallen. Besonders bei der Bildqualität bleiben nicht viele Wünsche offen, auch der Ton überzeugt durchgehend. Lediglich das Bonusmaterial enttäuscht etwas, vor allem wenn man die Tatsache bedenkt, dass es sich bei diesem Film um eine 150 Millionen Dollar teure Großproduktion handelt. Fans von Katastrophenfilmen machen mit dieser Blu-ray allerdings nichts falsch, auch wenn der Film selbst inhaltlich etwas dünn ist und nicht wirklich etwas Neues bietet, technisch überzeugen sowohl der Film als auch die Blu-ray Disc auf ganzer Linie. Eine klare Kaufempfehlung.
    • | TESTGERÄTE

    • DVD-Spieler:
      Panasonic DMP-BD55 (über HDMI)
      Verstärker:
      Yamaha RX-V 2065
      Fernseher:
      Philips 52 PFL 9632
    • Dieses Review wurde am 11. Mai 2010 von Mario Remler geschrieben.
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