Arkin (Josh Stewart) hat einen Haufen Schulden. Seine Gläubiger sitzen ihm im Nacken. Ein letzter Coup soll ihn retten. Er bricht in die Villa seines Chefs ein um einen Diamanten zu stehlen. Doch er ist nicht allein, ein maskierter Serienmörder hat das Haus mit Fallen gespickt und verriegelt. Arkin ist gefangen, in jedem Zimmer warten neue, tödliche Überraschungen auf ihn. Als er im Keller schließlich die bestialisch gefolterte Familie entdeckt, wächst die Wut, doch zunächst muss er im Haus noch die kleine Tochter finden ...
WERBUNG
| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Die Bildqualität von The Collector erreicht leider nur untere Durchschnittswerte. Ein Großteil des Films besteht genretypisch aus dunklen Szenen, leider bieten hier aber gerade diese Szenen wenig Schärfe und Details. Hinzu kommt das hochgradige Filmkorn, wodurch dieser Eindruck zusätzlich bestärkt wird. Auch von einer eher kleineren Produktion wäre hier sicherlich ein wenig mehr zu erwarten gewesen. Positiv fallen immerhin die Farben aus, die zwar durch Farbfilter beeinflusst wurden, aber die gewollte Atmosphäre geschickt unterstützen. Die wenigen helleren Szenen am Anfang des Films bieten auch ein wenig mehr Schärfe, und zumindest dort sind die Kontrastwerte auch recht akzeptabel.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
DTS HD 5.1 in Deutsch
DTS HD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Die Tonqualität hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist die Surroundatmosphäre gut gelungen, wodurch die gewollte Stimmung unterstützt wird, gerade bei Filmen dieses Genres eine durchaus wichtige Eigenschaft. Alle Lautsprecher werden beansprucht und erzeugen die richtige Kulisse. Leider ist die Tonspur aber sehr unausgewogen. Es kommt mehr und mehr in Mode, dass die Tonspuren nicht ausbalanciert sind – gerade bei Horrorfilmen ist es immer öfter der Fall. So wirken die ruhigen Szenen im Vergleich zu den extrem laut abgemischten Effektszenen viel zu leise, wodurch man gezwungen ist während der ganzen Laufzeit die Lautstärke zu regeln, ansonsten sind die Dialoge nicht verständlich. Ansonsten wäre es eine gute Tonspur, aber mit dieser sehr negativ auffallenden Eigenschaft bleibt der negative Eindruck.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch
Medientyp:
BD 25
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Alternatives Ende
- Deleted Scenes
Bemerkungen:
Das Bonusmaterial dieser Veröffentlichung ist sehr mager. Das alternative Ende ist sehr kurz und enttäuschend. Auch wäre dieses keine wirkliche Alternative, da der Film ansonsten rund 30 Min. kürzer wäre. Die wenigen Deleted Scenes sind zurecht weggeschnitten worden, selten haben es so überflüssige Szenen auf eine disc geschafft. Das Musikvideo und der Trailer sind wohl noch das positivste am Bonusmaterial, leider sind diese ebenso wie alle anderen Extras lediglich in SD-Qualität. Ansonsten sind noch Werbetrailer für weitere Splendid-Veröffentlichungen vorhanden, komischerweise sind diese teilweise, im Gegensatz zum Trailer des Hauptfilms, in HD-Qualität. Da wurde die Priorität also irgendwie falsch gelegt.
Positiv anzumerken ist jedoch das Wendecover, was viele Käufer die das FSK-Logo vermeiden möchten erfreuen dürfte.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Genrefans können auf jeden Fall einen Blick riskieren, ich würde jedoch zunächst den Gang zur nächsten Videothek empfehlen. Wer mit Horrorfilmen weniger anfangen kann, sollte einen größeren Bogen um diese Veröffentlichung machen, der Film bietet keinerlei Überraschungen und kann so lediglich als Durchschnittsunterhaltung für zwischendurch betrachtet werden. Für Horrorfans und Filmliebhaber im Allgemeinen ist zudem die Tatsache problematisch, dass der Film auf der vorliegenden Blu-ray um ca. 2 Minuten geschnitten ist. Alleine schon aufgrund dessen kann keine Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Wer den Film mag und mit den Schnitten leben kann, ist trotz den Tonproblemen aber mit dieser Veröffentlichung gut bedient.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Samsung BD-P1600
Verstärker:
Onkyo TXSR606
Fernseher:
Panasonic TH-50PZ800E
Dieses Review wurde am 06. Juli 2010 von Pedro Lembke geschrieben.