Der Auftrag ist klar: Eindringen. Den General befreien. Verschwinden. Doch man hätte die Spezialagenten, die zur Befreiung eines US-Generals aus einer Alpenfestung eingesetzt werden, auch darüber informieren sollen, dass sie nichts und niemandem trauen dürfen – nicht einmal den Befehlen für die Rettungsaktion, die sie gerade erhalten haben.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (2.40:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Zwar ist das Bild deutlich besser als das bisheriger Veröffentlichungen, allzu hohe Ansprüche sollte man aber dennoch nicht stellen. Vor allem die Bildschärfe bewegt sich meist auf angenehm hohem Niveau, auch wenn sie nicht perfekt ist, aber man kann den Film problemlos auch auf größeren Fernsehgeräten oder Leinwänden betrachten. Ab und zu lässt die Bildschärfe etwas deutlicher nach, aber verschwommen ist das Bild nie. Eine allzu große Detailfreudigkeit sollte man nicht erwarten: Selbst in den besten Szenen werden feinste Details nicht wiedergegeben und man kann bereits in den ersten Szenen erkennen, dass bei dunklen Szenen und Flächen Details schlicht verloren gehen bzw. nicht gezeigt werden. Dennoch werden insgesamt genug Details gezeigt, um beim Zuschauer den Eindruck von Natürlichkeit zu erwecken. Lediglich HD-Feeling mag nicht so recht aufkommen. Neben einem verhältnismäßig starken Rauschen kann man auch beobachten, dass das Bild stets etwas zu dunkel wirkt. Selbst Tageslichtszenen wirken im Grunde genommen so, als spielten sie im Halbdunkeln. Der Schnee wird praktisch nie weiß, sondern immer leicht bläulich gezeigt. Ansonsten wirken die Farben aber kräftig und weitestgehend natürlich, auch wenn sie ab und zu leicht ins Grünliche zu gehen scheinen. Für das Alter des Films ist die Farbwiedergabe aber sehr gut, wenn auch etwas matt. Der Schwarzwert ist gut, aber in einzelnen Szenen kann man beobachten, dass dunkle Bereiche eher ins Gräuliche gehen. Die Kompression arbeitet unauffällig. Alles in allem ist die Bildwiedergabe für einen Film dieses Alters gut, jedoch nicht überragend. Vereinzelt kann man Schmutzpartikel und Kratzer erkennen.
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 2.0 (Stereo) in Deutsch
Dolby Digital 2.0 (Stereo) in Französisch
Dolby Digital 2.0 (Stereo) in Italienisch
Dolby Digital 2.0 (Stereo) in Spanisch
DTS HD Master Audio 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Der deutsche Ton liegt in Dolby Digital 2.0 vor und bietet im Kern das, was man von einem Film dieses Alters erwarten kann. So überrascht es wenig, dass die Zischlaute sehr stark wiedergegeben werden. Allerdings geschieht das in einem Maß, das allenfalls Puristen stören dürfte. Außerdem klingt der Ton ein kleines bisschen dumpf und einzelne Passagen klingen wiederum etwas verzerrt. Die Stimmen klingen trotz dass sie etwas dumpf klingen und die Zischlaute nicht optimal wiedergegeben werden natürlich. Vor allem sind die Dialoge jederzeit gut zu verstehen. Insgesamt klingt der Ton sehr mittig, wenig dynamisch und auch flach und kraftlos. Dennoch ist das Ergebnis angesichts des Alters durchaus in Ordnung, wenn man keine allzu hohen Ansprüche hat. Die deutsche Fassung ist leise abgemischt, so dass man die Anlage etwas aufdrehen muss, um die Dialoge gut verstehen zu können.
Der englische Ton liegt zwar in DTS HD 5.1 Master Audio vor, bietet aber keinen deutlichen Mehrwert. Vor allem ist der Ton lauter als der der deutschen Fassung, ansonsten macht sich die 5.1-Abmischung nur selten bemerkbar. Auch der englische Ton klingt wenig dynamisch und letztlich auch ein bisschen flach und kraftlos – wenn auch marginal besser als der deutsche Ton.
Wie schon beim Bild, so gilt auch der Ton, dass er dem Alter des Films gerecht wird.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte,
Englisch für Hörgeschädigte,
Französisch,
Spanisch,
Dänisch,
Schwedisch,
Norwegisch,
Griechisch,
Italienisch,
Portugiesisch
Medientyp:
BD 50
Verpackung:
Blu-Ray Amaray
Bonus-Material:
- Dokumentation
- Trailer
Bemerkungen:
Als Bonusmaterial gibt es zum einen den US-Kinotrailer, zum anderen gibt es die kurze – und leider sehr oberflächliche – Featurette Am Drehort: Agenten sterben einsam. Bei einer Laufzeit von ca. 12 Minuten sollte man jedoch nicht allzu viel erwarten. Das Bonusmaterial liegt in SD vor.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Die Blu-ray-Veröffentlichung von Agenten sterben einsam ist insofern empfehlenswert, als man technisch guten Durchschnitt in Bild- und Tonqualität geboten bekommt. HD-Feeling kommt – vor allem im Vergleich zu anderen Produktionen vergleichbaren Alters – jedoch nie auf. Das Bonusmaterial besteht aus einer kurzen Dokumentation und einem Trailer. Leider gibt es kein Wendecover.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DMP BD-55
Verstärker:
Teufel Concept S Subwoofer + R
Fernseher:
Panasonic TH-50 PZ 800 E
Dieses Review wurde am 29. Juli 2010 von Nicola Egert geschrieben.