Die legendenumwobenen Abenteuer des englischen Volkshelden Robin Hood, der von den Reichen stahl, um es den Armen und Entrechteten zu geben. Sein Kampf gegen den Sheriff von Nottingham, seine Liebe zur schönen Maid Marian und seine Loyalität zu König Richard Löwenherz sind Legende.
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| BILD
Vorlage:
Kompression:
Bildformat:
Widescreen (1.85:1 - anamorph)
Bemerkungen:
Ziemlich enttäuschend was die Bildqualität des 12 Minuten längeren Director´s Cut angeht. Zwar wirkt das Bild weitgehend sehr solide, zeigt ein gute, hin und wieder leicht schwächelndes Kontrastverhältnis und die Farbgebung beleibt ebenfalls natürlich, wobei sie insgesamt sehr monoton wirkt. Ärgerlich ist hier vielmehr das extrem schwache Schärfeverhältnis. Das Bild bleibt durchweg sehr weich und bietet nur in vereinzelnen Nachaufnahmen einen angenehmen Schärfe- und Detailgrad. In Totalen wird das Bild teilweise sogar ziemlich unscharf und von Tiefe und Plastizität kann hier keine Rede sein. Hinzu kommen leichte Doppelkonturen, was aber nur bedingt störend auffällt. Eine Steigerung zur DVD ist hierbei zwar vorhanden, doch hier wäre sicherlich wesentlich mehr möglich gewesen. Sehr Schade!
| TON
Qualität:
Surround-Mix:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1 in Deutsch
Dolby Digital 5.1 in Englisch
Dolby Digital 5.1 in Spanisch
Dolby Digital 5.1 in Italienisch
Dolby Digital 5.1 in Französisch
Dolby TrueHD 5.1 in Englisch
Bemerkungen:
Der deutsche 5.1-Mix klingt leider sehr frontlastig und bietet nur in wenigen Sequenzen eine
gewisse Räumlichkeit. Dabei handelt es sich weitgehend um Actionseqeunzen, bei dem kleinere direktionale Effekte auszumachen sind. Der Filmscore trägt zudem ein wenig zur Räumlichkeit bei und die Dialoge sind gut zu verstehen. Insgesamt fehlt es hier aber deutlich an Druck
und Dynamik, da kann der englische TrueHD-Mix schon eher auftrumpfen. Dieser bietet eine wesentlich hamonischere Abmischung, mit deutlich mehr Surround-Atmosphäre. Die deutsche Fassung entspricht der Neusynchronisation, was Fans des Filmes sauer aufstoßen wird. So gibt es den Film aber durchweg in deutscher Sprache, nur leider sind einige Sprecher der Urfassung nicht mehr vorhanden. Optional gibt es deutsche Untertitel.
- Audiokommentar
- Dokumentation
- Interviews
- Music Only Track
- Music Video
- TV Spot
- US-Kinotrailer
Bemerkungen:
Als Bonus gibt es gleich zwei sehr informative Audiokommentare. Der erste von Hauptdarsteller
Kevin Coster und dem Regisseur Kevin Reynolds, und der zweite von den beiden Darstellern Morgan Freeman und Christian Slater, jeweils zusammen mit
den Produzententeam Pen Densham und John Watson. In beiden Kommentaren wir sehr ausführlich auf Entstehung des Filmes eingegangen.
Das 32minütige Making of mit dem Titel "Robin Hood: Der Mann, der Mythos, die Legende" beschäftigt sich weitgehend mit den Mythos
Robin Hood und stellt sich der Frage, ob der Freiheitskämpfer wirklich existierte. Leider ist das Making of, welches von Pierce Brosnon
moderiert wird viel zu werbelastig ausgefallen. Die vereinzelten Kommentare der Dasteller und Crew-Mitglieder überhäufen sich mit Lobeshymnen und bis auf ein paar Set-Aufnahmen bekommt der Zuschauer nicht wirklich viel Infos zur den Hintergründen der Produktion. Dies gilt auch für die 5 Interview mit den Darstellern. In knapp 20 Minuten bleibt nicht viel mehr als typische Promotion-Interviews übrig. Hinzu kommen sechs TV-Spots, ein Trailer und dem Bryan Adams Live-Video "Everything I Do, I Do It For You". Wieso gibt es hier nicht das Originalvideo zusehen? Ein kleines Highlight ist hier auf jedenfall das Audio Featurette mit acht verschiedenen Songs aus dem Original-Filmsoundtrack, was immerhin knapp 50 Minuten ausmacht. Das Zusatzmaterial liegt komplett in Standard Defintion vor und wurde komplett deutsch untertitelt.
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Ich hätte mir eine etwas sorgfältigere Umsetzung gewünscht. Gerade was die Bildquaität angeht, wäre eine bessere Restauration des Filmmaterials wünschenswert gewesen.
| TESTGERÄTE
DVD-Spieler:
Panasonic DMP-BD 60
Verstärker:
Onkyo TX-SR 875 (silber)
Fernseher:
Panasonic TH 50 PZ 70 E
Dieses Review wurde am 02. November 2010 von Daniel Pereé geschrieben.