Die Besatzung des Raumschiffs "Nostromo" ist nach einem Erkundungsflug auf dem Rückflug zur Erde. Aufgrund eines Computer-Notsignals landet die Crew auf einem unbekannten Planeten. In einem Raumschiff-Wrack entdeckt die Mannschaft ein fremdartiges Wesen, das trotz aller Vorsicht an Bord gelangt. Diese zunächst scheinbar harmlose Wesensform entwickelt sich zu einer tödlichen Gefahr: Auf grauenvolle Weise tötet es ein Besatzungsmitglied nach dem anderen...
57 Jahre nach ihrer ersten Begegnung mit einem Alien wird Officer Ellen Ripley als einzige Überlebende gerettet. Gemeinsam mit einer Elite-Kampftruppe macht sich Ripley auf eine Untersuchungsmission zu dem Planeten Acheron, um mehr über das Verschwinden der dort ansässigen Siedler und ihrer Familien herauszufinden. Sie finden einen wahren Ort des Grauens vor und stoßen auf das kleine Mädchen Newt, die einzige Überlebende. Erneute Angriffe der Aliens haben die Entführung des kleinen Waisenmädchens zur Folge. Officer Ripley sieht nur noch einen Ausweg: Sie sucht die Höhle der Alien-Mutter auf! Eine riskante Flucht beginnt, und die Mission entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer voller Fallen, Intrigen und Horror ...
Einst war der Planet Fiorina 16 eine gigantische Strafkolonie. Inzwischen wurde der ungastliche, kalte Stern evakuiert - bis auf eine kleine Schar Ex-Sträflinge, die es vorzogen, dort zu bleiben. Eines Tages werden sie durch die Notlandung eines kleinen Raumgleiters aus ihrem täglichen Trott gerissen: Einzige Überlebende der Besatzung ist eine Frau: Lieutenant Ellen Ripley. Schon ist ein von der Erde angeforderter Rettungstrupp unterwegs, um sich um Ripley zu kümmern, da stellt sie fest, daß der Raumgleiter noch einen weitaus unangenehmeren Gast eingeschleust hat! Da es auf Fiorina keine Waffen gibt, muß das Alien diesmal mit Mut, List und Tücke zur Strecke gebracht werden. Doch das ist nur das geringste Problem, wie sich bald zeigt: Ripley stellt fest, daß in ihrem Körper ein Alien-Baby heranwächst...
Ellen Ripley (Sigourney Weaver) starb im Kampf gegen den perfekten außerirdischen Killerorganismus. 200 Jahre später kehrt sie als Ergebnis eines grausamen Experiments zurück - halb Mensch, haln Alien. Skrupellose Wissenschaftler klonten sie - gemeinsam mit der Alien-Königin in ihrem Körper -, um die ultimative Waffe zu züchten. Ripley überlebt die Geburt der Alien-Kreatur. Mit der Rückkehr der Aliens nimmt der Terror an Bord der Raumstation seinen blutigen Lauf. Gemeinsam mit einer Schmugglerbande und der mysteriösen Mechanikerin Call tritt Ripley den Kampf gegen ihre eigenen Artgenossen an. Aber auf wessen Seite sie steht, weiß niemand...
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| EINLEITUNG
Bemerkung:
Obwohl erst vor rund einem halben Jahr die offizielle Ankündigung der Alien-Box seitens Fox Deutschland kam, wird schon viel länger intensiv über die Veröffentlichung und vor allem das Ergebnis hier im Forum mit beinahe 150 000 Hits diskutiert. Die Alien Filme sind mit die am meisten erwarteten Blu-rays des Jahres. Nun endlich ist es soweit. Fox Deutschland macht uns gleich zwei verschiedene Boxen schmackhaft. Die hier getesteten Boxen sind die Facehugger Box und die Alien Egg Limited Edition Box. Beide unterscheiden sich in der Ausstattung lediglich dadurch, dass die zweit genannte zusätzlich 4 DVD´s mit den Alien Filmen in SD bereit hält. Zusätzlich ist eine Alien-Ei-Statue mit Beleuchtung und Fach im Fuß für das Digipack mit den Disks dabei. Diese Version ist streng limitiert und im Vorverkauf bereits vergriffen. Die Facehugger Box hat die 6 Blu-rays dabei und als besonderes Schmankerl wird bei der Erstauflage ein Facehugger auf dem Digipack prangen.
Auf den Blu-rays sind, wie bei der letzten Alien DVD Box, alle bisher veröffentlichten Film-Versionen enthalten. Zusätzlich gibt es über 60 Stunden Bonusmaterial, sowie einige neuen Features.
Schon während der ersten Szenen im Alien Film fällt einem ein Stein vom Herzen. Das Gesehene ist wirklich ein Traum. Man kann es kaum glauben, da alles bisher gesehene von Alien meilenweit in den Schatten gestellt wird. Beeindruckend ist vor allem die Detailzeichnung des Raumschiffes, des Aliens und die Zeichnung und Struktur der Gesichter. Die sehr gute Zeichnung des Sets ist manchmal sogar nachteilig, trotzdem macht es Spaß zu sehen, aus welchen oder mit welchen einfachen Materialien und Gegenständen die Sets erstellt wurden. Das Bild hat vor allem bei den langen Gängen und in Räumen eine enorme Bildtiefe und wirkt des öfteren dreidimensional, was bei so alten Produktionen eher selten vorkommt. Auch an der Kantenschärfe gibt es zu großen Teilen nichts auszusetzen, lediglich bei der Schärfe gibt es öfter zu weiche Shots sowie zum Bildrand hin Unschärfen. Dieses Problem stammt jedoch schon von der Produktion und ist kein Fehler des Transfers. Die Farbpalette ist sehr kühl gehalten. Der Kontrast ist sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen ausgewogen, so dass das Bild nicht Überstrahlt und in dunklen Szenen, die einen guten Schwarzwert besitzen, alle Details gut zu erkennen sind. Obwohl die überwiegend dunklen Abschnitte mit Absicht düster gehalten wurden, hat das Bild einen guten Tiefeneindruck. Das Filmkorn verhält sich dezent und wird von der Kompression, die unsichtbar arbeitet, sauber reproduziert. Obwohl hier eine sehr gute Arbeit bei der Restauration geleistet wurde, zeigen sich hin und wieder Drop-outs sowie kleinste Kratzer. Gelegentlich gibt es eine leichte Unruhe im Bild und an wenigen Stellen springt der Bildinhalt, als würde ein einzelner Frame fehlen.
In Anbetracht des über 31 Jahre alten Films gibt es diese hohe Wertung, da man ihn nicht mit heutigen neuen Produktionen vergleichen kann.
Teil 2.
Vorlage (Punkte): 4
Kompression (Punkte): 5
Text:
Aliens
Schon im Vorfeld gab es wilde Spekulationen über die neue von James Camerron persönlich überwachte Umsetzung des Aliens Transfers. In diversen Interviews sprach er von „completly denoised“ und ähnlichem. Zum Glück kann Entwarnung gegeben werden, denn das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Für die Blu-ray wurde, wie auch schon beim ersten Teil, ein komplett neuer 4K Transfer gezogen. Ein Teil von der in den 80er Jahren üblichen starken Körnung wurde entfernt, ohne dabei Detailzeichnung einzubüßen. Diese ist vor allem in den Close-ups nahezu perfekt und auch ansonsten sind mehr Details zu sehen als auf allen bisherigen Fassungen und auch bestimmt der damaligen Kinoaufführung. Das Filmkorn ist zum Glück immer noch vorhanden, verhält sich aber dezenter und feiner in seiner Struktur. Fast alle Szenen haben eine gute Schärfe, die Ausnahmen stammen schon aus der Produktion durch falsche Fokussierung. Die gute Detailzeichnung offenbart, wie schon auch bei Alien, die Special Effekts und den teilweise einfachen Aufbau der Sets. Das Bild erscheint angenehm plastisch, nur in den überwiegend dunklen Szenen fehlt es doch ein wenig an Bildtiefe. Auch die Farben, sowie der Schwarzwert und die Kontrastgebung wurden korrigiert. So sieht die Farbpalette einen Tick moderner aus. Der Schwarzwert hat sich um einiges gebessert aber zeigt sich nicht perfekt. Dafür profitieren die dunklen Szenen von der neuen Kontrastgebung durch mehr Details und Tiefe. Kompressionsprobleme gibt es nicht und durch die Restauration sind Kratzer, Schmutz und ähnliche Fehler kaum auf diesem Transfer zu finden. Besser hätte man wohl dieses schwierige 80er Jahre Material kaum Restaurieren können.
Leider bietet der dritte Alien Film die schlechteste Vorstellung in dieser Box. Unglücklicherweise hat sich Fox die 4K Neuabtastung bei Alien 3 und Alien Resurrection aus Kostengründen gespart. Man verwendete die Vorlage, die bereits für die 2003 erschienene DVD Box erstellt wurde. Daher schwächelt diese Blu-ray vor allem in der Kategorie Schärfe, Detailzeichnung und Bildtiefe. Es gibt kaum eine Aufnahme die richtig scharf ist, das komplette Bild sieht relativ weich und glattgebügelt aus. In Gesichtern sind nicht viele Strukturen zu erkennen, und die Detailzeichnung ist nur in hellen Szenen wirklich gut geworden. Von diesen gibt es aber während des Films nicht besonders viele. Ebenso verhält es sich mit der Bildtiefe. Das alles liegt vor allem daran, dass für die Erstellung der damaligen DVD Vorlagen viele elektronischen Hilfen genutzt wurden um das Bild möglichst sauber zu bekommen. Filmkorn sucht man hier vergebens, und wenn es mal „rauscht“ sieht das unnatürlich aus. Der Kontrast ist in den helleren Szenen zu steil, in Folge dessen überstrahlen die hellen Flächen. Der Schwarzwert pendelt zwischen gut und zufriedenstellend. Die Farbpalette ist im Vergleich zu Teil eins und zwei ins bräunlich-gelbe verschoben. Trotz der Negativpunkte wird die DVD trotzdem vor allem bei größeren Diagonalen in den Schatten gestellt. Außerdem ist die Vorlage frei von Defekten und Verschmutzungen und die Kompression arbeitet nahezu perfekt.
Teil 4.
Vorlage (Punkte): 3
Kompression (Punkte): 5
Text:
Alien 4 – Die Wiedergeburt
Der bisher letzte Teil der Alien Saga bietet für einen erst 13 Jahren alten Film ein nicht besonders überzeugendes Bild. Zwar ist das gebotene wiederum eine Steigerung zum dritten Teil, jedoch bleibt auch dieser Teil deutlich hinter Alien und Aliens zurück. Ebenso wie beim Vorgänger verzichtete FOX erneut aus Kostengründen auf eine Neuabtastung. So ist im Vergleich zu Finchers Alien-Beitrag die Schärfe zwar besser geraten. Sie ist aber genauso wie die Detailzeichnung schwankend in ihrer Darstellung. So gibt es durchaus Close-up mit einer guten Zeichnung, überwiegend sind die Aufnahmen aber wieder zu weich geraten. Noch schlimmer trifft es die eh schon meist weich gehaltenen CGI-Aufnahmen. Das Filmkorn wurde diesmal nicht ganz weggefiltert. Man erkennt es recht dezent während des gesamten Films. Dadurch ergibt sich ein filmischeres Bild als bei Alien 3. Die Farbpalette wurde als Stilmittel erneut stark verändert. Es herrschen überwiegend bräunlich-orangene Töne, abwechselnd mit dunklen Szenen die einen Grünstich aufweisen. Die Farbgebung wirkt sehr monochrom. Auch die Bildtiefe schwankt bedingt durch diese Stilmittel und die schon beschriebene schwankende Schärfe. Die meisten Szenen weisen einen zu hohen Schwarzwert auf. In Folge dessen versumpfen zu viele dunkle Bildinhalte. Es gibt hier kaum Abstufungen in den Grauwerten. Die Vorlage von 2003 ist Schmutz- und Defektfrei und die Kompression arbeitet unsichtbar.
Die vorliegende deutsche Tonspur ist die gleiche DTS 5.1 Spur der vorherigen DVD. Nur der englische Ton wurde als DTS HD Master 5.1 auf die Blu-ray codiert, dies trifft auf alle Teile der Reihe zu. Alien ertönt überwiegen recht frontlastig. Nur in wenigen und vor allem der außerhalb des Raumschiffes gezeigten Szenen werden die Backs mit einbezogen. Die Front ist stellenweise recht breit mit einigen Umgebungsgeräuschen abgemischt worden, konzentriert sich aber auch bei den Dialogen fast ausschließlich auf den Center. Der stimmige Score ist leider auch fast ausschließlich über die Front zu genießen. Alles bis auf die Dialoge klingt sehr frisch und breitbandig, sogar der Subwoofer kommt reichlich zum Einsatz. Die eigentliche Schwäche sind die Dialoge, die zwar immer verständlich sind, jedoch recht kraftlos und muffig klingen und reichlich Zischgeräusche aufweisen. Hier ist die englische Tonspur deutlich im Vorteil. Bei der Abmischung und der recht schwachen Dynamik klingen beide Spuren gleich. Dennoch sind die Tonspuren besser als bei manch anderem, älteren Film.
Leider klingt die deutsche 5.1 DTS Tonspur im Vergleich zu Alien ein wenig schlechter. Hauptsächlich liegt das an den altbacken klingenden Dialogen. Mit der Verständlichkeit dieser gibt es aber keine Probleme, sie sind auch bei lauten Szenen gut zu verstehen. Aber vor allem zwischen den Szenen der Kinofassung und dem Director´s Cut gibt es störende Unterschiede in der Lautstärke. Das teils andere Synchronsprecher eingesprochen haben ist noch zu verschmerzen. Die Stimmen klingen immer recht kraftlos, muffig und nicht breitbandig genug. Die Handlung ist bei diesem Up-Mix sehr frontlastig. Hier ist eine recht breite Stereobühne zu hören. Die Backs werden fast nur zu atmosphärischen Geräuschen, sowie teils für den Score benutzt. Der Subwoofer verrichtet zwar nicht häufig, aber dennoch gezielt seine Arbeit. Leider ist auch die Dynamik nicht großzügig genug. Eine deutliche Steigerung gibt es aber im englischen HD Ton. Hier lebt die Tonspur in allen bemängelten Punkten der Synchro deutlich auf. Vor allem die Räumlichkeit, Dynamik und das gesamte Volumen erleben eine Steigerung. Wie auch schon bei Alien ist das Original in jedem Fall vorzuziehen.
Besonders erfreulich ist die Tatsache das fast alle Tonfehler und Wortdoppler der deutschen Tonspur aus der letzten DVD Veröffentlichung wieder korrigiert wurden.
Anders als beim Bild gibt im tonalen Sektor von Alien 3 eine größere Steigerung. Die Tonspur klingt ein wenig moderner als bei Aliens. So gibt es eine Steigerung in der Räumlichkeit und auch im Surround Bereich. Bei der Kinofassung gibt es eine durchgehend gleiche Qualität, während in der längeren Fassung von 2003 der Ton Schwankungen aufweist. Hier haben für die eingefügten Szenen teils andere Synchronsprecher gearbeitet, was man leider auch gleich heraushört. Dennoch gelingt hier insgesamt ein besserer Upmix der nur noch vom letzten Teil der Reihe übertroffen wird. Beim Score werden nun überwiegend alle Lautsprecher genutzt. Zusätzlich hört man hier und da ein paar Sourround Effekte. Da aber die Dialoge im Gegensatz zur Originalfassung lauter abgemischt sind, gibt es hier weniger Dynamik zu erleben. Der englische Ton wurde ebenfalls neu überarbeitet und bietet in allen Bereichen ein deutlich besseres Ergebnis. Die Dialogwiedergabe ist natürlicher und der Dynamik-Bereich größer.
Beim Ton bietet der letzte Teil der Reihe mit Abstand das beste Ergebnis. Vor allem in der Räumlichkeit und den Surround Effekten hört sich der Film fast schon wie eine neue Produktion an. Somit setzt sich Alien 4 deutlich ab. Endlich geht die Kulisse permanent auf alle Lautsprecher über. Das betrifft nicht nur den Score, denn auch zahlreiche Split-Surrounds, Umgebungsgeräusche und die Atmosphäre des Raumschiffes werden gut über die Backs reproduziert. Ebenso ist die Front sehr breit geraten. Auch am Tiefbass wird nicht gespart, denn die Subwoofer werden über weite Strecken mit einbezogen. Lediglich die Dynamik ist in der Deutschen Synchro nicht perfekt geworden, den die Dialoge sind recht laut abgemischt. Sie sind dadurch aber selbst in größter Action gut verständlich. Im Vergleich zum Originalton wirken sie ein wenig schriller und es fehlt ihnen an tiefe. Hier setzt die englische HD Spur noch einen drauf. Auch in der räumlichen Abmischung gerät diese ein wenig besser und das Ergebnis klingt ein wenig stimmiger.
| AUSSTATTUNG
Wertung:
Medientyp:
BD 50
Verpackung:
DigiPack
Bonus-Material:
Alien - Das unheimliche Wesen:
- 1999 Audiokommentar von Ridley Scott (Nur für Kinofassung von 1979)
- 2003 Audiokommentar von Ridley Scott, den Schauspielern und dem Filmteam
- Isolierte Filmmusik (nur für Kinofassung von 1979)
- 7 entfallene Szenen
"Aliens - Die Rückkehr:
- 2003 Audiokommentar von James Cameron, den Schauspielern und dem Filmteam
- Isolierte Filmmusik (nur für Kinofassung von 1986)
- 16 entfallene Szenen
Alien 3:
- 2003 Audiokommentar von den Schauspielern und dem Filmteam
- Isolierte Filmmusik (nur für Kinofassung von 1992)
- 31 entfallene Szenen
Alien - Die Wiedergeburt:
- 2003 Audiokommentar von Jean-Pierre Jeunet, den Schauspielern und dem Filmteam
- Isolierte Filmmusik (Kinofassung 1997)
- 11 entfallene Szenen
Bonus-Blu-rays:
- MU-TH-UR 6000 Modus: Die komplette, digitale, interaktive Enzyklopädie über das Alien Universum
- Die Bestie im Inneren: Hinter den Kulissen von „Alien – das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“
- Überlegene Feuerkraft: Hinter den Kulissen von „Aliens – Die Rückkehr“
- Wrackteile und Wut: Hinter den Kulissen von „Alien3“
- Ein Schritt weiter: Hinter den Kulissen von „Alien – Die Wiedergeburt"
- Archive, Trailer & TV-Spots
Bemerkungen:
Was Fox hier alles an Bonusmaterial auf die Box gepackt hat sprengt wirklich jeden Rahmen. Wir reden von über 60 Stunden Bonusmaterial, bei dem wirklich für jeden Fan und für alle die es noch werden möchten, etwas dabei ist. Das Material ist absolut informativ, man taucht in eine Alien-Welt ab, die man aber zum großen Teil schon vorab vom letzten 9 DVD´s Box-Sets kannte. Dennoch gibt es auch super neues Material. So gibt es jetzt auch die Möglichkeit während der Filme nur den isolierten Score-Track in sehr guter Qualität zu hören. Zudem ist die Dokumentation zu Alien 3 nun endlich ungekürzt, so dass man nun sehen kann, was für Streitigkeiten Regisseur Fincher mit FOX hatte. Es bleiben also keine Fragen zum Alien-Universum und dessen filmischer Entstehung offen. Erwähnenswert ist auch eine neues Feature, bei dem man sich während des Films Beiträge zur jeweiligen Handlung vormerken kann, um diese dann direkt auf den Bonus Scheiben anwählen zu lassen. Auch ein neues Feature ist die Möglichkeit beim direkten Einlegen einer nächsten Blu-ray aus der Sammlung direkt ins Hauptmenü zu kommen, ohne sich die ganzen Vorschau-Texte erneut ansehen zu müssen.
Hier kann man einfach keine andere Wertung als die vollen 5 Punkte geben.
Eine kleine Anmerkung sei aber gestattet: trotz einer vorhandenen Anwahlmöglichkeit von deutschen Untertiteln für die Filme, funktionieren diese nicht auf allen Playern!
|GESAMTURTEIL
Wertung:
Bemerkungen:
Die Alien Saga kann man auf jeden Fall als Must-have Klassiker bezeichnen. Alle Teile haben für sich eine eigene Fangemeinde, da sie sich von ihrer Aufmachung teils doch recht deutlich unterscheiden. Und nun endlich darf und kann man diese Filme (wenn auch nur teilweise) in ihrer voller Pracht und in HD genießen.
Die Bildqualität schwankt leider erheblich. Gerade hier hat Alien das beste Bild, gefolgt von Aliens und dann von Alien 4. Alien 3 sieht im Vergleich zum ersten oder zweiten Teil traurigerweise recht bescheiden aus. Hier hätte Fox einfach eine Neuabtastung machen müssen.
Die Tonwiedergabe steigert sich mit Ausnahme von Aliens von Film zu Film. Während die ersten beiden Teile ihr Alter nicht verbergen können, klingen die letzten zwei Filme viel moderner und effektreicher.
Beim Bonusmaterial und der Ausstattung hat Fox alle Register gezogen. Es bleiben absolut keine Wünsche offen, denn der Alien-Fan kann sich tagelang nur mit den Extras beschäftigen.
Insgesamt kann man, trotz der schwankenden Bildqualität, sofort seine bisherigen Alien-DVDs in Rente schicken und bei dieser Blu-ray Box ohne zu zögern zuschlagen.