Die minoische Kultur auf Kreta, der trojanische Krieg von Homer in seiner "Ilias" geschildert, die Olympischen Spiele, die Machtzentren Athen, Theben und Sparta, die Einführung der Domokratie, das perikleische Zeitalter und das Weltreich Alexander des Großen - Marksteine einer Jahrtausende umspannenden Epoche, deren Geist die westeuropäische Kultur durchdrang.
GÖTTER - MENSCHEN UND MYTHEN
Ein Einblick in das Denken und Handeln der Griechen in der Antike. Mykene, Delphi und Olympia sind bedeutende weltliche und spirituelle Zentren, um die sich Mythen und Legenden ranken. (ca. 30 Min.)
HELDEN - GESCHICHTEN UND GESCHICHTE
Unsterbliche Götter in Menschengestalt bestimmen das Leben der Griechen, ihre Heldengeschichten ebenso wie den Alltag. Die Olympier spiegeln sich in Theater und Kunst sowie der Architektur ihrer Tempel. (ca. 30 Min.)
DER TRAUM VOM WELTREICH
Die Makedonen unter Philipp II erobern das zersplitterte Land der Griechen. Dessen Sohn Alexander der Große versucht durch Eroberungen in Asien ein Weltreich zu errichten, in dem griechische und orientalische Kultur verschmelzen.
Der Mythos Sparta war Realität und Utopie zugleich. Einzigartig in der griechischen Welt waren die Gleichheit der Bürger, die "spartanisch" einfache Lebensführung, das Erziehungssystem, die Stellung der Frau, die Staatssklaverei, der militärische Drill aber vor allem der Ruhm seiner todesmutigen Krieger, den "Hopliten". Der Staat bedeutete alles - der einzelne nichts.
KAMPF BIS ZUM TOD
Mit der Unterwerfung Messeniens beginnt Sparta's Aufstieg. Sklaven sorgen dafür, dass sich alle Männer nur dem Kriegshandwerk widmen können. Die harte, militärische Ausbildung der Knaben beginnt in Alter von 7 Jahren. Erst nach vielen Prüfungen werden das Bürgerrecht und der Zutritt zu den Speisegemeinschaften gewährt. Der selbstaufopfernde Kampf des Leonidas in der berühmten Schlacht bei den Thermopylen, in der der Ansturm der Perser gestoppt wird, erregt die Ehrfurcht aller Griechen.
SPARTA UND ATHEN
Die Gleichberechtigung der Frau spiegelt sich in allen Lebensbereichen wieder: wirtschaftliche Unabhängigkeit, sportliche Betätigung und sexuelle Freizügigkeit... Nach dem Sieg über die Perser werden aus den ehemaligen Verbündeten Athen und Sparta immer mehr Rivalen um die Vorherrschaft in Griechenland. Zu verschieden sind die Lebensweisen und politischen Systeme. Es kommt zum Peleponnesischen Krieg. Nach der Niederlage von Pylos ist der Mythos spartanischer Unbesiegbarkeit gebrochen.
ZENIT UND UNTERGANG
Um 400 vor Chr. steht Sparta unter Führung des Feldherren Lysander auf dem Höhepunkt seiner Macht. Athen's Stadtmauer ist geschleift, die Flotte vernichtet. Aber die Krise unter der Herrschaft des Königs Agesilaos deutet sich an: es gibt immer weniger Spartiaten. Fremde werden nicht zugelassen - es kommt zur Verschwörung des Kinadon. Nach der Schlacht von Leuktra befreien die siegreichen Thebaner die Heloten-Sklaven. Das Modell Sparta ist gescheitert.
Ein junger Pharao stürzt die alten ägyptischen Götter. Aton, die strahlende, lebensspendende Sonnenscheibe, wird zum einzigen Gott. Tell-el Amarna wird mit großartigen Tempelanlagen die neue Hauptstadt des Herrscherpaares Echnaton und Nofretete. Mit dem Tod des Revoluzionärs am Nil verglüht Aton wieder im Dunkel der Geschichte. Doch das Prinzip eines Eingott-Glaubens überdauerte die Aton-Religion. Für die moderne Wissenschaft gilt Echnaton als der erste Religionsstifter überhaupt. Er begründet eine Reihe, die von Moses über Jesus bis zu Mohammed führt. Manchem Forscher gilt Echnaton als ideologischer Ziehvater der mosaischen Lehre vom einzigen Gott Jahwe der Israeliten. Von einem dunklen Geheimnis ist auch das Schicksal von Königin Nofretete umgeben. Sie gilt als eine der schönsten Frauen der Antike. War sie es, die den Pharao dazu brachte, die alten Götter zu stürzen und die Verehrung eines einzigen Gottes einzuführen?
Das "wilde Volk" nannte Tacitus die geheimnisvollen Menschen im Norden. Zahlreiche Stämme siedelten vor 2.000 Jahren zwischen Nord- und Ostsee und den Alpen, als das Römische Imperium seine Legionen in die Urwälder dieser unbekannten Welt schickte. Ihr oberster Feldherr, Julius Caesar, berichtete als Zeitzeuge von den furchtbaren Kriegern, die sich halbnackt und mit schauerlichem Geheul furchtlos in die Schlacht stürzten.
Wer waren die Germanen, unsere direkten Vorfahren wirklich? Von der römischen Kaiserzeit bis zu den Wikingern zeigt die Film-Dokumentation ihre Spuren auf. Etwa seit Beginn unserer Zeitrechnung üben die Germanen einen dauerhaften Einfluss auf die Geschichte Europas aus. Selbst als später in Mitteleuropa mit der Chistianisierung das Mittelalter eingeläutet wurde, lebte die germanische Tradition in Norden Europas weiter.
Schreckliche Folgen hatte die bereits im 19. Jahrhundert eingeleitete Heroisierung des Germanentums. Diese deformierte das Denken einer ganzen Nation und führte schließlich zum nationalen Rassenwahn des "3. Reiches".
Der Mythos Sparta war Realität und Utopie zugleich. Einzigartig in der griechischen Welt waren die Gleichheit der Bürger, die "spartanisch" einfache Lebensführung, das Erziehungssystem, die Stellung der Frau, die Staatssklaverei, der militärische Drill aber vor allem der Ruhm seiner todesmutigen Krieger, den "Hopliten". Der Staat bedeutete alles - der einzelne nichts.
KAMPF BIS ZUM TOD
Mit der Unterwerfung Messeniens beginnt Sparta's Aufstieg. Sklaven sorgen dafür, dass sich alle Männer nur dem Kriegshandwerk widmen können. Die harte, militärische Ausbildung der Knaben beginnt in Alter von 7 Jahren. Erst nach vielen Prüfungen werden das Bürgerrecht und der Zutritt zu den Speisegemeinschaften gewährt. Der selbstaufopfernde Kampf des Leonidas in der berühmten Schlacht bei den Thermopylen, in der der Ansturm der Perser gestoppt wird, erregt die Ehrfurcht aller Griechen.
SPARTA UND ATHEN
Die Gleichberechtigung der Frau spiegelt sich in allen Lebensbereichen wieder: wirtschaftliche Unabhängigkeit, sportliche Betätigung und sexuelle Freizügigkeit... Nach dem Sieg über die Perser werden aus den ehemaligen Verbündeten Athen und Sparta immer mehr Rivalen um die Vorherrschaft in Griechenland. Zu verschieden sind die Lebensweisen und politischen Systeme. Es kommt zum Peleponnesischen Krieg. Nach der Niederlage von Pylos ist der Mythos spartanischer Unbesiegbarkeit gebrochen.
ZENIT UND UNTERGANG
Um 400 vor Chr. steht Sparta unter Führung des Feldherren Lysander auf dem Höhepunkt seiner Macht. Athen's Stadtmauer ist geschleift, die Flotte vernichtet. Aber die Krise unter der Herrschaft des Königs Agesilaos deutet sich an: es gibt immer weniger Spartiaten. Fremde werden nicht zugelassen - es kommt zur Verschwörung des Kinadon. Nach der Schlacht von Leuktra befreien die siegreichen Thebaner die Heloten-Sklaven. Das Modell Sparta ist gescheitert.