Paris, 1. Juli 1997. Ein älterer Mann checkt in ein Flugzeug nach Italien ein. Bei der Landung in Rom verhaftet ihn sofort eine Einheit der Carbinieri. Antonio Negri, Universitätsprofessor, Philosoph und politischer Agitator kehrt nach 14 Jahren Exil freiwillig in sein Heimatland Italien und damit ins Gefängnis zurück. Die französische Zeitun Libération nennt es „Die Rückkehr des Teufels“. Drei Jahre später erscheint sein Buch Empire. Die internationale Presse erklärt es zum „neuen komunistischen Manifest“ und spricht von „Schauern der Erregung“, die Universitäten und Aktivisten rund um den Globus erfasst. Das Buch wird zum Weltbestseller, zur ´Bibel´der Globalisierungskritiker von Seattle, Göteburg und Genua.
Auf der Suche nach biografischen, theoretischen und historischen Entscheidungspunkten portraitiert der Film das aussergewöhnliche Leben Negris zwischen Philosophie und Revolte anhand von Archivmaterial und in Begegnung mit Freunden, Weggefährten und Kritikern.