Hans Hertfort hat nach langem Grübeln beschlossen, seinem Leben ein Ende zu bereiten. Was soll er noch auf dieser Welt, wenn er sowieso nur von Gläubigern gehetzt wird? Wenn er nicht so ängstlich wäre, hätte er schon lange den Abzug seiner Pistole betätigt. Er will schon wieder aufgeben, da klettert plötzlich der Einbrecher Otto Kuttlapp über den Balkon in seine Wohnung. Nach dem ersten Schrecken kommen die beiden ins Gespräch, und Hans hat die Idee, einfach Kuttlapp als seinen Mörder zu engagieren. Bis am nächsten Tag um 12 Uhr mittags soll Otto den Auftrag erledigt haben, dann winken ihm 15.000 Mark aus der Lebensversicherung. Wann, wie und wo er zuschlägt, bleibt ihm überlassen. Als Hans jedoch auf einen letzten Schnaps in seine Stammkneipe kommt, trifft er dort die attraktive Kitty. Bald schon sprühen zwischen den beiden die ersten Liebesfunken, und Hans fasst neuen Lebensmut. Jetzt gilt es, Kuttlapp zu finden, denn er bastelt schon kräftig an kuriosen Plänen, wie er seinen Auftraggeber ins Jenseits befördern könnte...
Karl ist der fesche, beliebte Kellner im Strandhotel eines Ostseebades. Aber diesen Beruf will er nicht für immer ausüben, er schmiedet große Pläne für die Zukunft. Bevor er aber nicht genug Kapital beisammen hat, möchte er auch nicht seine Verlobte Grete, die Tochter des Hotelbesetzers, heiraten. Da kommt es ihm sehr gelegen, dass er für die Wintersaison ein Engagement nach Berlin erhält - ins beste Weinlokal der Stadt. Kaum hat er seine Stellung in Berlin angetreten, erhält er durch eine Reihe glücklicher Umstände Eintritt in die beste Berliner Gesellschaft. Das ist ein Leben nach Karls Geschmack: feine Herren, tolle Frauen, bestes Essen und jeden Abend neue Bekanntschaften. Nur darf er natürlich Niemandem erzählen, welchen Beruf er in Wahrheit ausübt, zumal die reiche Lu Donon eine Auge auf ihn geworfen hat. Seine Verlobte Grete vergisst der schöne Karl darüber völlig und es sind einige Anstrengungen nötig, um den frischgebackenen Lebemann auf den rechten Weg zurückzuführen...
Reneé, die junge, verwöhnte Frau des Puppenfabrikanten Dumontier, ist unglücklich. Sie spürt, dass sie und ihr Mann nicht füreinander geschaffen sind. Als der elegante, charmante Monsieur Sérigny ihr den Hof macht, nimmt sie eine Einladung in sein Liebesnest gerne an. Aber Sérigny merkt sofort, dass Reneé ihn nicht in ihr Herz geschlossen hat, denn sie bleibt von Beginn an zurückhaltend und kühl. Zu allem Unglück taucht auch noch ein Einbrecher in der Wohnung auf, der es auf ein kostbares Gemälde abgesehen hat. Für den abenteuerlichen Dieb ist Reneé sofort Feuer und Flamme. Nachdem der ungebetene Gast verschwunden ist, verlässt sie Sérigny, mit der Gewissheit, ihre Ehre gerade noch gerettet zu haben. Kurze Zeit später kündigt sich im Hause Dumontier der Puppenhändler Hutkins als Gast an. Und wen muss Reneé voller Schreck in dem Mann erkennen? Den charmanten Einbrecher! Gekonnt umgarnt er die verdutzte Frau, und es gelingt ihm, sie zu einem nächtlichen Rendezvous zu überreden. Bei diesem Treffen taucht Dumontier auf, aber bevor es zu einer bösen Szene mit dem Nebenbuhler kommen kann, erklärt Reneé ihrem Gatten, dass dies der Mann ihres Lebens sei.
Der alte Weinhändler Bockelmann war schon immer ein grantiger, kauziger Kerl, nie hat er sich um seine Verwandtschaft geschert, das einzig Wichtige in seinem Leben war seine Winzerei. Und die lief immer bestens. Deshalb war die liebe Verwandtschaft auch stets bemüht, sich gut zu stellen mit dem reichen Onkelchen, denn schließlich war ein jeder scharf auf eine satte Erbschaft, sollte der alte Bockelmann das Zeitliche segnen. Eines Tages ist es dann auch soweit. Bockelmann stirbt, und die ganze Sippschaft reist an, um gespannt der Verkündung des Testaments zu lauschen. Die Empörung ist groß, als sich herausstellt, dass Bockelmanns Neffe Peter Frank, der erfolgreich und uneigennützig in der Firma seines Onkels arbeitet, als Universalerbe eingesetzt wurde. Nur eine Bedingung muss der trinkfeste Lebemann erfüllen: er darf vier Wochen lang keinen Tropfen Alkohol zu sich nehmen, sonst bekommt er gar nichts.In dieser Klausel sehen die gierigen Verwandten ihre Chance. Kein noch so verrückter Versuch wird ausgelassen, um Frank doch noch ein Schlückchen einzutrichtern.