Drei Möchtegernkünstler kämpfen im Paris des 19. Jahrhunderts mit Pfiff, Einfallsreichtum und Stil gegen Hunger, Kälte und Einsamkeit an: Inspiriert von Henri Murgers Roman „Scènes de la vie de bohème” (1851), erzählt diese melancholische Komödie, die – nebenbei gesagt eigentlich ein Melodram ist – vom Leben des Schriftstellers Marcel, des albanischen Malers Rodolfo und des irischen Komponisten Schaunard. Und von ihren Beziehungen zu Mimi und Musette, zwei Schönheiten vom Lande, die sich in der Großstadt verlieren.
Juha und Marja lieben sich. Ihr Leben spielt sich in der ländlichen Idylle Finnlands ab. Glücklich verkaufen sie ihren Kohl auf dem Wochenmarkt und füttern die Schafe. Als Shemeikka auftaucht, der mit seinem Sport wagen vor dem Bauernhof der beiden eine Panne hat, lässt Marja sich von seinen Schmeicheleien einwickeln und geht mit ihm. Zu spät erkennt sie, dass Shemeikka sie getäuscht hat und findet sich in einem Bordell wieder. Juha schleift seine Axt und bereitet ein blutiges Ende vor.
Tatjana ist eine „sehr persönliche Erinnerung in Schwarz-Weiß“ (Aki Kaurismäki), die in die Reihe der gegenwartskritischen Filme der 90er Jahre des finnischen Kultregisseurs gehört.
Als die Gesetze der Ökonomie und die Machenschaften windiger Geschäftsmänner die Besitzerin des Restaurants „Dubrovnik“ zum Verkauf zwingen, findet sich Ilona auf der Straße wieder. Gemeinsam mit ihrem Mann Lauri muss sie sich der harten Realität der Arbeitslósigkeit stellen – so beschließen die beiden, selbst ein Restaurant zu eröffnen...