In „Schwarzer Staub“ ist Bloch mit einem selbstmordgefährdeten Patienten (Michael Mendl) beschäftigt, der glaubt, vor zehn Jahren seine Frau umgebracht zu haben.
In „Silbergraue Augen“ geht es um familiäre Abgründe: Daniel Claussen (Sebastian Bezzel) ist von der Angst besessen, alle Frauen, die er liebt, töten zu müssen. Bloch belastet die Verantwortung für Daniel so sehr, dass er seine privaten Verantwortungen vollkommen vernachlässigt.
In „Tausendschönchen“ nimmt Bloch die zwanzigjährige Clara (Julia Jentsch) bei sich auf, die sich selbst für 13 Jahre alt hält und der es nicht möglich ist, sich Dinge länger als ein paar Minuten zu merken. Der Psychiater beginnt in ihrer Familiengeschichte zu forschen.
| ZUSATZINFORMATION
Der Psychotherapeut Dr. Maximilian Bloch (Dieter Pfaff) ist keine internationale Koryphäe und bisweilen etwas ruppig im Umgang, hat aber immer ein offenes Ohr für alle Gestrandeten und Gestrauchelten, für Traumatisierte und Frustrierte, für alle Phobien und Manien, Ängste und Depressionen. Er weiß, dass man die wahren Ursachen psychischer Störungen, die hartnäckig verborgenen seelischen Geheimnisse, nicht ohne wohl kalkulierte List, ein Quäntchen Humor und detektivischen Spürsinn ergründen kann. So muss sich der knurrige und unkonventionelle Psychiater beispielsweise nicht nur mit einem Selbstmordkandidaten und einem autistischen Kind auseinander setzen, sondern auch mit der Tatsache, dass es um seine Ehe mit Annegret (Eva Kryll) nicht zum Besten steht. Denn wenn es darum geht, eine kranke Seele zu retten, nimmt Bloch jedes Opfer in Kauf und setzt damit sein Privatleben ein ums andere Mal aufs Spiel.