Samstag | 26. Mai 2012 | 06:10 Uhr
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  • DVD DETAIL | Dekalog
  • Dekalog

    Polen | 1989
  • | MEDIENINFORMATION

  • EAN-Nummer:
    9783898489270
    Studio:
    absolut Medien
    Vertrieb:
    Al!ve AG
    Veröffentlichung:
    14.03.2008 [Kauf-DVD]
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Ländercode:
    2
    Länge:
    600 Minuten
      WERBUNG
        • | FILMINFORMATION

        • Originaltitel:
          Dekalog (Polen 1989)
          Genre:
          Drama, Serie
        • CAST & CREW
        • Regie:
          Krzysztof Kieslowski
          Drehbuch:
          Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Piesiewicz
          Musik:
          Zbigniew Preisner
          Produzent:
          Ryszard Chutkowski
          Schauspieler:
          Maja Komorowska, Artur Barcis, Wojciech Klata, Krystyna Janda, Jan Tesarz, Aleksander Bardini, Olaf Lubaszenko, Katarzyna Piwowarczyk, Piotr Machalica, Henryk Baranowski
        • INHALT
        • Zehn Filme als ein geschlossenes Kammerspiel in einem Warschauer Wohnblock als Handlungsort für Geschichten von Liebe, Tod, Glaube, Leid und Freude. Der Zufall führt Regie, wenn sich die Menschen näher kommen oder Gewalt antun. Gott ist tot, der Sozialismus auch, die Hölle, das sind die Menschen selbst. Da sie nicht an die Zehn Gebote glauben und sie auch nicht für einen verbindlichen Verhaltenskodex halten, müssen sie für ihr Handeln eigene Orientierungsmaßstäbe finden.

          Während die katholische Kirche den Dekalog-Zyklus als Inbegriff der von ihr vertretenen Moral interpretierte, sagte Kieslowski über seine Filme: »Wenn ich das Wort Moral höre, muss ich den Raum verlassen«. Auch der Philosoph und Medienwissenschaftler Slavoj Zizek machte in dieser Hinsicht einen klaren Unterschied zwischen Moral und Ethik aus und bemerkte: »Kieslowskis Thema ist die Ethik und nicht die Moral.«

          Der Inhalt der Filme darf aber die meisterhafte, minimalistische Filmkunst Kieslowskis nicht in den Hintergrund stellen. Die Großeinstellungen betonen das Mysteriöse und die Montage, die nicht unbedingt der logischen Reihenfolge der Sequenzen gehorcht, unterstreicht den Anteil des Zufalls im Schicksal der einzelnen Figuren. Mit Gegenlichtkontrasten montiert Kieslowski Kinogemälde, die ihresgleichen suchen. Vom Eis der politischen Zwänge befreit, bringt Kieslowski ein großes Kino der menschlichen Tragödien und Komödien, und dank glücklicher Fügungen sitzt man in der ersten Reihe.
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