Aladin wagt es, der Tochter des Sultans von Bagdad, Prinzessin Budur, ins Gesicht zu blicken. Nun droht ihm die Todesstrafe. In letzter Sekunde wird Aladin jedoch von einem bösen Zauberer gerettet, da er ausersehen ist, diesem eine Wunderlampe zu verschaffen, die seinem Besitzer die Macht über den allmächtigen Geist in der Lampe sichert. Aufgrund einer Unachtsamkeit des Zauberers kommt allerdings Aladin in den Besitz des unansehnlichen Lichtspenders. Als dieser schließlich unabsichtlich an der Lampe reibt, erscheint ihm plötzlich der Dschinn - jener wundersame Bewohner des Kupfergefäßes. Schnell freunden sich beide an. Aladin kann fortan auf die Hilfe des Dschinns vertrauen, der ihm gegen habgierige Feinde und bei seinem Bemühen, die Gunst der Prinzessin zu erwerben, dienlich ist.
Jedes Volk hat seine Märchen. Manche von ihnen wandern von Kontinent zu Kontinent, wie die unsterblichen Märchen aus „1001 Nacht“. Einer ihrer Helden ist Ali Baba...
Nahe der Stadt Guljabad treiben Räuber ihr Unwesen. Die Lage wird für die Stadt immer bedrohlicher, denn die Karawanen meiden die Gegend, so dass die Versorgungslage kritisch wird.
Unterdessen befindet sich die Karawane eines Kaufmanns auf dem Weg nach Guljabad, wo ihn seine Frau und dessen Söhne, Ali Baba und Kassym, bereits erwarten. Sie rasten am Damm des Stausees, als plötzlich Räuber auftauchen und den Damm, der die Wasserversorgung der Stadt sichert, sprengen. Der Kaufmann bleibt am Leben, wird aber von den reißenden Fluten bis ins entfernte Indien fort getragen, wo er von einem Radscha aufgenommen wird. Dieser lässt eine Nachricht an die Familie des Kaufmanns senden. Ali Baba macht sich sofort auf den Weg um den Vater heimzuholen. Doch in Indien gibt es eine Palastrevolte. Der Radscha wird getötet und der Kaufmann muss nun eilig mit der Prinzessin fliehen. Zum selben Zeitpunkt erreicht auch Ali Baba den Palast, wo er zunächst dem falschem Radscha, später aber auch seinem Vater und der Prinzessin begegnet. Während der Vater die Wachen aufhält, fliehen Ali Baba und die Prinzessin aus dem Palast und schließen sich einer Karawane an.
Schließlich wird die Prinzessin entführt. Wird es Ali Baba gelingen, seinen Vater nach Hause zu holen, die Prinzessin zu befreien und den lebenswichtigen Damm wieder aufzubauen?
In einer Stadt im fernen Orient lebt ein buckliger alter Mann. Von den Kindern gehänselt und gejagt, zieht er sie eines Tages mit seiner Geschichte in seinen Bann: Ein kleiner Junge – Muck genannt – wird nach dem Tode seines Vaters von den bösen Verwandten aus dem Haus gejagt. Nicht wissend, wo er hin soll, zieht er in die Wüste und kommt zu einer wundersamen Alten. Hier gelangt er in den Besitz von rasenden Zauberpantoffeln und einem Stab, der vergrabene Schätze aufspürt. Muck glaubt, das Glück gefunden zu haben und begibt sich in die nächste Stadt, um am Hofe des Sultans eine Stelle als Schnellläufer anzunehmen. Doch die Gunst, die der Sultan dem kleinen Muck erweist, erregt den Neid der Höflinge ...
Hatifa ist ihr schweres Schicksal leid und entflieht dem Ort ihrer Versklavung, einem Steinbruch. In der Wüste irrt sie zwar in Freiheit, letztlich aber hilflos, ohne Wasser und Nahrung umher. Kurz vor dem Verdursten wird sie vom Weisen Simsal gerettet, der mit einer Karawane des Kaufmanns Ganem reist. Schnell gewinnt Hatifa viele Freunde, so auch den jungen Knecht Hodja. Nur ihm vertraut sie ihr Geheimnis an. Denn, dass sie eine Sklavin ist, musste das Mädchen für sich behalten. Schließlich droht jedem, der entflohenen Sklaven hilft, erbarmungslos die Todesstrafe. Aus Rücksicht vor der Karawane fliehen beide, werden aber bald vom Krieger Ganem aufgegriffen. Ganem stellt rasch fest, dass er mit Hatifa viel Geld verdienen kann und verkauft sie wieder an einen Steinbruch. Mit einem Sklavenschiff soll sie nun in ein fernes Land gebracht werden. Doch dazu kommt es nicht. Mit Hilfe des eingeschleusten Hodja kann der Seeräuber Zadok, selbst ein entlaufener Sklave, das Schiff überfallen und alle Gepeinigten befreien. Plötzlich erkennt Zadok in Hatifa seine verschollene Tochter...