Carolina Mirabeau ist jung, klug und hübsch. Jetzt fehlt nur noch eines zum Glück: ein geregeltes Leben mit dem perfekten Mann an ihrer Seite. Doch wie soll das gelingen, bei einer zynischen Großmutter, einem äußerst trinkfesten Dad und komplett chaotischen Geschwistern? Allein auf den besten Freund Albert ist immer Verlass. Er hat die Schulter zum Anlehnen, wenn sich Carolina über ihre exzentrische Familie ausweinen, oder über ihr glückloses Liebesleben diskutieren will. Als Carolina DER potenzielle Traummann, in Person des gut aussehenden Geschäftsmannes Heath über den Weg läuft, ist guter Rat teuer. Ist er Mister Right? Doch plötzlich legt auch Albert bisher ganz unbekannte Qualitäten an den Tag...
Die Donnini-Brüder, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Heimatland Italien verlassen haben, leben nun Ende der 50er Jahre in Australien auf dem Land. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein: Der charmante und gutaussehende Gino verdreht jeder Frau den Kopf. Seine Freundin Connie möchte ihn lieber heute als morgen heiraten, aber der Tradition folgend sollte erst der ältere Bruder Angelo unter die Haube kommen. Der ist zurückhaltend, bodenständig und äußerlich nicht gerade ein Adonis. Angelo versucht schließlich sein Glück bei Signora Carmellina, die ihm eine Frau aus Italien vermitteln soll. Aber seine sehnsuchtsvollen Briefe an die potenziellen Anwärterinnen kommen samt Foto immer wieder zurück. Da entschließt er sich, dem Schreiben an die sanfte Rosetta das Konterfei seines Bruders beizulegen. Mit durchschlagendem Erfolg: Das Mädchen aus Süditalien verliebt sich augenblicklich in das Bild des Unbekannten und macht sich auf den Weg nach Australien. Bei der Ankunft erwartet sie Angelo ...
Es ist Sommer. Zum ersten Mal reist Marc mit seiner Frau Beatrix und den Kindern in das Haus am Mittelmeer, in dem er als Teenager immer die Ferien verbrachte. Obwohl der Mistral bläst und das Meer noch kühl ist, weckt die sommerliche Hitze allmählich Sinne und Sehnsüchte. Die Tochter Laura wartet sehnlichst auf die Ankunft ihres Freundes, der sie mit seinem Motorrad aus der Familientristesse befreien soll. Ihr Bruder Charly wartet auf Martin, der sich in Charly verliebt hat, aber Charly ist nicht schwul.
Beatrix spürt die angespannte Atmosphäre zwischen den Jungen und bildet sich ein, ihr Sohn wäre schwul. Nicht besonders beeindruckt von ihrer Vermutung, erzählt sie Marc davon, den das ziemlich mitnimmt. Mit der Ankunft von Matthieu, dem Liebhaber von Beatrix, kompliziert sich die Situation. Er möchte, dass sie für ihn ihren Mann verlässt. So werden die Sommerferien doch noch zu einer spannenden Angelegenheit. Das nächtliche Hin und Her samt zugeschlagener Türen betrifft schon bald das Liebesleben aller Familienmitglieder.
„Unser Film ist eine Art modernes Märchen, das mit diversen Ehen endet und einem Song. In der Geschichte gibt es keine bad guys außer den Regeln, die immer nur ‚Nein‘ sagen, und den Tabus und Beschränkungen, die jeder von uns in sich trägt und die uns darin hindern, die natürlichsten Regungen zum Ausdruck zu bringen.“ (Olivier Ducastel, Jacques Martineau)