Schön mit großen Knarren durch Berlin rennen und niemanden vorwarnen - die Statisten spielen dann schon von selbst mit. Das ist "Guerilla"-Filmemachen, die Philosophie des Filmkollektivs um Alexander Scheer und André Jagusch. Sonnenbebrillte Agenten, die sich auf ihrer blutigen Hatz nach der schwarzen Aktentasche wilde Verfolgungsjagden durch die Berliner Innenstadt, riskante Motorbootrennen und Schießereien inmitten der Love Parade liefern. Das Ganze choreographiert und gefilmt im Stil der Gangsterfilme der 70er Jahre.
Eine Clique trifft sich am Rosenmontag bei Siggi, um sich auf den Umzug einzustimmen. Klaus und Nadine sind in bester Feierlaune, doch Frederick hat nach einem Streit seine Freundin Diana verloren und will sie zurück. Was zunächst niemand bemerkt: Der von einem verdorbenen Nudelsalat infizierte Gastgeber Siggi mutiert langsam zum Zombie. Das gemütliche Trinkgelage verwandelt sich in ein derbes Blutbad. Schließlich geht die Zombie-Meute auf den Karneval und lässt so manchen Jecken verrecken.
Auf dem Zenit des Vietnamkrieges wird der erfahrene Squad um Sergeant Frank Castle und seine Männer auf eine streng geheime Aufklärungs-Mission in einen bis dato unbekannten Sektor geschickt. Ihr Auftrag: Die Vietkong-Aktivität einschätzen und das unbekannte Terrain erkunden. Doch was sich zunächst nach einem Routine-Auftrag anhört, verwandelt sich blitzschnell in einen Kampf ums nackte Überleben! Von den heimtückischen Fallen des Vietkong in die Knie gezwungen und vom eigenen Hauptquartier im Stich gelassen, geraten die tapferen Soldaten immer tiefer in die grüne Hölle. Feuergefechte, Booby-Traps und Erschöpfung malträtieren die erfahrenen Kämpfer bis ins Mark, doch das Schlimmste ist noch nicht überstanden...
Es gibt gute und schlechte Tage. Schlechte sind die, an denen man als schwarzer Weihnachtsmann seine Tochter aus dem Bauch eines Kannibalen-Cops befreien muss, als gehäutete Ratte wieder zum Leben erweckt wird oder seinen eigenen Sohn mit einem schwulen Stricher verwechselt.
Schlechte Tage sind auch, wenn man frisch verliebt seinen Kopf verliert, Drogendeals an Sprachbarrieren scheitern, man von wütenden Killer-Baguettes verfolgt wird oder eine lebendige Maus in seinem Körper hat.
„Sick and Twisted“ widmet sich den schlechten Tagen, mit viel schwarzem Humor, absurdem Horror, spaßigem Splatter und einem Feuerwerk kranker Ideen.