Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes in einem römischen Vorstadtviertel, der sich als Zuhälter betätigt und zum Dieb wird. Die naturalistischen Bilder aus der Welt des Subproletariats fügen sich über ihre Wirklichkeitsnähe hinaus zu einer modernen Passionsgeschichte.
Ein Dokumentarfilm über das Verhältnis zu Liebe, Erotik, Prostitution und Homosexualität und der Frage nach Konventionen und Moral eines Landes - quer durch die sozialen Schichten und Generationen, an venezianischen Badestränden, vor Mailands Fabriktoren, auf sizilianischen Feldern oder am Fußballplatz. Unterbrochen werden die Interviews immer wieder durch Gespräche zwischen Pasolini, Alberto Moravia und dem Psychologen Cesare Musatti.
Der Film ist eine moderne Verfilmung der Sophokles-Tragödie Ödipus, in der dieser unwissend seinen leiblichen Vater tötet und seine Mutter heiratet. Pasolini erzählt antike griechische Mythologie in archaischer nordafrikanischer Landschaft mit einer Rahmenhandlung aus der faschistischen Vorkriegszeit.
Ein älterer Mann (Totò) und sein Sohn (Ninetto Davoli) sind auf einer Landstraße unterwegs. Zu ihnen gesellt sich ein Rabe „aus dem Land der Ideologie“, der die beiden u.a. über die verschiedenen Widersprüche in ihrem Leben aufklären möchte.