Es sind 60 Jahre vergangen seit der Blockade Leningrads. Heutzutage wollen sich die Leute, in Ihrer ideologischen Fantasie, nur an die Helden und deren heroischen Taten der damals belagerten Stadt erinnern. Sie versuchen über diese Tragödie, und die Fehler die damals von den Machthabern begangen wurden, hinwegzutäuschen.
Die schreckliche Situation unter der die Bewohner der Stadt gelitten haben, wurde oft als gewöhnliches Kriegsszenarium abgetan. Bis heute gab es keine historische Aufarbeitung über die Ereignisse der Leningrader Blockade.
Es gibt viele Fragen aber kaum Antworten. Warum haben sich die Deutschen geweigert Leningrad nicht vor Herbst 1941 einzunehmen? Warum stoppte die finnische Armee 23 Kilometer vor Leningrad trotz des deutschen Befehls in die Stadt einzumarschieren?
Der Regisseur des Films wird versuchen diese und weitere Fragen zu beantworten. Die Tagebücher des General Feld Marschall „Wilhelm Ritter von Leeb“ (Kommandant der „Nord-Armee“) die nie zuvor in Russland veröffentlicht wurden, dienen als Grundlage für diese Dokumentation. Außerdem wurde sehr seltenes Filmmaterial vom Nachrichtenpersonal aus der „Leningrader Wochenschau“ (1941-1944) verwendet.